Sumatra Infos

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Beitragvon Steve-O » 02.04.2003, 23:45

@Michael edi

http://www.lonelyplanet.com/mapshells/south_east_asia/sumatra/sumatra.htm

Hier mal eine kleine Landkarte, also ich hab mich mal ein bisschen schlau gemacht und bin zu folgender Erkenntnis gekommen:

Wenn die Berichte über die Wellen in Sumatra bzw. Nias stimmen dann würde ich als Longboarder überlegen meinen Surftrip dorthin zu planen.

Die Site www.wannasurf.com hat nicht viel vorrätig zu dem Thema, nur zwei Bilder die schlaflose Nächte bei mir verursachen.

Ausserdem wird überall darauf hingewiesen Erste-Hilfe-Pack, Malaria-Pillen und Neosporin nicht zu vergessen. [img]images/smiles/icon_eek.gif[/img]

Es dürfte dort einige Camps geben also schätze ich auch ein Boardverleih wird dort vorhanden sein. Von überfüllten Lineups kannst du ausgehen da viele Boat-Trips in die Gegend angeboten werden.

Das wars fürs erste, hoffe dir geholfen zu haben. Vielleicht weiss ja jemand mehr. Werde auch nochmal in den alten Surf Europe Mags kramen, glaube mich erinnern zu können dass dort mal ein Artikel über Nias zu finden war. Bzw. war im Surfer mal eine ziemlich lange Story.

Gruss Steve
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Beitragvon uli » 04.04.2003, 07:18

servus Steve,

vielen Dank, für deine Hilfe werde das so weiterleiten.

Gruss Uli
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Beitragvon Steve-O » 04.04.2003, 10:52

Das ist eine Geschichte über Sumatra kopiert von der Surfers-Homepage. Ich hab sie 1:1 übernommen, díe ist zwar ziemlich lang aber unendlich geil - auch wenn es ums Windsurfen geht.

Enjoy it:

Bukit Barisan… das am wenigsten geschäftige und sauberste Ende von Sumatra verewigt sich auf immer in meinem Herzen. Auch wenn es nicht das einsame Paradies meiner Träume war. Aber die Handvoll Surf-Traveller und ein paar Locals, die wie überall auf der Welt Respekt verdienen, kratzen nur wenig am Ideal meiner Vision von einsamen Spots.

Jeden Morgen beim Aufwachen wandert mein Blick durch das "Line-up-Fenster". Die Morgenröte hat noch nicht begonnen, am Horizont aufzuziehen, ein paar einsame Wolken wandern von Ost nach West. Gelegentlich verschwindet der langsam verblassende Mond hinter ihnen. Ich liege im ersten Stock des Karang Nymbor Surfcamp, der Wind weht offshore, während mein Blick die Wellenlage vor unserem Lager checkt: vier, fünf Fuß - perfekte Größe. Ohne meine Freundin aufzuwecken, die neben mir schläft, steige ich in die Shorts, wachse das Board und schiebe mich unbemerkt an den noch schlafenden Aussies, Amis und anderen Franzmännern vorbei. In etwa einer Stunde wird die Lufttemperatur auf 28 °C ansteigen und sich nicht mehr von der Temperatur des Wassers unterscheiden. Der Strand ist übersät mit Kokosnüssen, Muscheln und Treibholz. Wie jeden Morgen wandere ich grüßend an den "King-Fischern" vorbei, den kleinen Vögeln, die auf der Suche nach kleinen Fischen sind, in Richtung Strand.


Jeden Morgen beginne ich unter einem Baum am Strand mit meinen "Sun Greetings". Ich führe ein paar Yogaübungen aus, um wach zu werden und meinen Kopf freizubekommen. Zumindest versuche ich es. Denn die Affen im Baum wollen mir einfach keine Ruhe gönnen. Genauso wie die Menschen aus dem Dorf, die sich genauso wie ich allmorgentlich aufmachen, um ihren Beschäftigungen nachzugehen. Männer, Greise, Frauen und Kinder wandern zum Riff, um ihre tägliche Ration Fisch zu fangen - mit Angelruten, Netzen oder einfach nur von Hand.

Jeden Morgen die gleiche Zeremonie, ich werde von den Fischern gegrüßt: "Hello Mister!" Meine Antwort: "Salamat pagi. Apa kabar?", was bedeutet: "Hallo, wie geht's?" Ich bin ziemlich stolz darauf, ein paar Wörter der Einheimischen zu beherrschen. Immer die gleiche Frage von meinem Fischerman, wohin ich denn gehen würde, und immer die gleiche Antwort von mir: "Auf dem Weg, mit den Wellen zu spielen." Dies bringt ein Grinsen in sein Gesicht, das immer frei von Sorgen wirkt.

Am Peak angekommen ist es Zeit, das Meer, die Fische und die Wellen zu grüßen. Ich surfe unzählige Wellen, bis ich nicht mehr paddeln kann. Meine Kraft reicht gerade so für die letzte Welle, um an den Strand zurückzukehren... Ich bin müde, ausgepowert und happy. Ob meine Freundin wohl noch schläft? Vielleicht bin ich ja doch im Paradies: mit wenig zufrieden und leben von dem, was das Meer uns schenkt...

Bis die Wind-Action losgeht, habe ich gerade genug Zeit, um Bananen, Papayas, Mangos, Lichis, Reis und Fisch mit einer Tasse Tee herunterzuschlingen. Andrea, mein Windsurf-Pro und Reise-Bro, redet auf mich ein. Nachdem er mir zuvor noch in gebrochenem English versucht hatte zu erklären, dass ich keine gute Wellenausbeute, keine gute Technik und keinen Style hätte und er lieber im Bett bleiben wollte, um seine Kräfte für das Windsurfen zu sparen, greift er sich nun sein rotes Lycra, nimmt seinen Windsurf-Stuff und lädt mich ein, Aufnahmen von ihm aus dem Wasser zu machen.

"Hello Mister! Wohin geht ihr?" - "Windsurfen", antwortet Andrea. "Mit den Wellen spielen", antworte ich dem gleichen Local von heute morgen. Er grinst. Die Locals stehen den ganzen Tag auf dem Riff, um zu fischen. Der einzige Unterschied zu heute morgen ist, dass die Alten nun einen Hut zum Schutz vor der Sonne tragen.

Am Peak angekommen, riggt Andrea auf und verabschiedet sich aufs Wasser. Es ist ein wahrer Spaß, ihm zuzusehen, wie er mit seinem Windsurfer die Schulter der Left bearbeitet. Natürlich ist der Spot auch von den obligatorischen Aussies besiedelt - rotgesichtig, etwas kahlköpfig, morgens zu lange im Bett, von den langen Bin-tang-Nächten außer Gefecht gesetzt. Und ausgerechnet so einer will uns erklären, dass dieser Spot zum Windsurfen nicht geeignet sei. Wir sagen ihm, er solle die Fische fragen, was die denn davon halten...

Am Ende des Nachmittags lässt der Wind nach und ich beginne wieder, mein Board zu wachsen. Kurz vor der schnell einsetzenden Dämmerung am Ende eines langen und erfüllten Tages erreichen wir wieder unser Camp; es ist Essenzeit.

Für die Amis und Aussies gibt es Reis und Huhn, für den Rest Reis und Fisch. Abends gibt es nur drei Gesprächsthemen: das Essen, Geld und Surfen. Vom Essen geht das Gespräch über zur Vermeidung von Diarrhöe und Hepatitis, andere können den Reis schon nicht mehr sehen. Zum Thema Geld scheint das Wichtigste zu sein, was die Shuttle-Verbindung von Jakarta bis ins Camp kostet. Die Summen schwanken zwischen wahnsinnigen 19,50 und 20,50 US-Dollar. Die exzessivsten Diskussionen drehen sich aber natürlich ums Surfen - um den radikalsten Move, die beste Session oder einfach nur um den Flex der Finnen. Interessanter sind die Leute, die auch das Land bereisen. Von ihnen erhalten wir mehr Background-Informationen als von jenen, die nur im Camp abhängen

Nach dem Abendessen gibt es die obligatorischen Videos. Zwei Themen stehen zur Auswahl: Horror oder Katastrophen. Den Hörgenuss befriedigt die einzige Platte im Camp, aber auch die schürt die tiefsten Ängste eines jeden Surfers: Es ist der Soundtrack zum "Weißen Hai"... Während wir uns dem Film hingeben, gehen über uns die Geckos auf Jagd. Sie kleben kopfüber an den Decken und verspeisen genüsslich die Moskitos. Und ebenso genüsslich rauchen die Indonesier um uns herum ihr "djarum".

In der Nacht versammeln sich tausende von Sternen am Firmament und am Himmel spielen die Wolken mit dem Mond. In meinen Gedanken bin ich aber schon wieder unterwegs, im "bemo" (Taxi) nach Wü Jambu, einem relativ unbekannten Left Pointbreak, ein neues Ziel vor Augen...
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Re: Sumatra Infos

Beitragvon kruisurf » 23.01.2012, 14:44

Letze Eintrag von 04.04.2003 ??
Update her Leute!! :D

Bin jetzt bereits ein Fan von Krui. Die Wellen sind genial....via Google kann man jetzt vieles finden. Zwar sind die Bedingungen um dorthin zu fahren kompliziert, aber dafür wird man belohnt. Mehr von Sumatra, mehr von Krui kann ich hier schlecht schreiben, da ich bestimmte Seiten verlinken muss. Wie gesagt, es war genial !!!!
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Re: Sumatra Infos

Beitragvon shrikant44 » 25.04.2012, 05:40

Hier mal eine kleine Landkarte, also ich hab mich mal ein bisschen schlau gemacht und bin zu folgender Erkenntnis gekommen:



melbourne property management
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Re: Sumatra Infos

Beitragvon DariaCasta » 05.02.2013, 08:35

Aber die Handvoll Surf-Traveller und ein paar Locals, die wie überall auf der Welt Respekt verdienen, kratzen nur wenig am Ideal meiner Vision von einsamen Spots.


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hat schonmal salzwasser geschmeckt
 
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Re: Sumatra Infos

Beitragvon Eveee » 01.07.2013, 07:43

Nach Sumatra will ich auch unbedingt noch mal, aber dann nicht nur zum Wellenreiten.
Will generell mal die Insel sehen.
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Re: Sumatra Infos

Beitragvon pastoral » 09.07.2013, 12:46

Fernweh!! ohhh.. und ich muss soviel arbeiten dieses jahr
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Re: Sumatra Infos

Beitragvon Eveee » 12.07.2013, 14:59

Ohja...Fernwehhhh :)
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Re: Sumatra Infos

Beitragvon matti » 06.08.2013, 11:21

Bekomm ich auch gerade, was wäre ich gerne am Strand.
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Re: Sumatra Infos

Beitragvon Henrik79 » 06.08.2013, 12:49

ich war vor 5 Jahren dort, allerdings nicht zum surfen sondern im Zuge meiner Südostasien-Reise. In Kombi mit Java oder ner anderen Insel sehr zu empfehlen. Besonders die Orang Utans und die Provinz Aceh mit Pulau Weh.
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Re: Sumatra Infos

Beitragvon Palmbeachkrui » 12.03.2015, 06:38

Hallo Leute ich bin der Besitzer vom palmbeachkrui surf camp direkt in krui,,,falls ihr Interesse habt mal auf unser Webseite reinzuschauen wäre das toll,wir haben für das Jahr 2015 ein neues Angebot ,, was denke ich preislich nicht oder schwer zu topen sein dürfte,zumindest was sich direkt am Strand befindet..
Wir wären sehr erfreut wenn ihr mal bei uns reinschaut unter. www.losmen-palmbeach-krui.de
Vielleicht ist ja etwas für eure nächste Urlaubsplanung dabei.
Bis dahin schöne Grüße,euer palmbeachkrui Team
Und bitte Teilen unter Freunden so wie den Button drücken Fb.
Vielen Dank
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Re: Sumatra Infos

Beitragvon Palmbeachkrui » 12.03.2015, 06:41

Ps. Bitte auch an Freunde weiterleiten. www.losmen-palmbeach-krui.de
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