Epicsurf Spotreport

Europa

print version



Written by: Michael Ganteför, Oliver Nolden and the Epicsurf Community

copyright: epicsurf.de 2017

for private use only






 Europa

Während sich bis vor wenigen Jahren das Surfen in Europa hauptsächlich auf die Länder konzentrierte, die mit einer Atlantikküste gesegnet sind (Frankreich, Spanien, Portugal, Grossbritannien, Irland) ist es nun auch in größerem Stil in die weniger wellenreichen Gewässer vorgedrungen.


Secret Spot. Irgendwo in Europa :-)
In Mittelmeer, Nordsee und sogar Ostsee sieht man immer häufiger immer größere Crowds herumdümpeln. Italien, Belgien, Holland, Dänemark, Deutschland, Schweden, Norwegen – sogar in Polen sollen schon Surfer gesehen worden sein. Die besten Bedingungen findet man natürlich nach wie vor am Atlanik, aber wenn ein dicker Swell in der Nordsee unterwegs ist, sollte man nicht zögern und schnell seinen Stuff zusammensuchen – oft lohnt es sich.

In Portugal gibt es an vielen Tankstellen Wasserschläuche an denen man Frischwasser bekommt. Billig Einkaufen kann man in Spanien und Portugal bei LIDL, den es in fast jeder größeren Stadt gibt. Gerade in diesen beiden Ländern sind die Lebenshaltungskosten eh relativ niedrig. Die Wassertemperaturen in Spanien und Portugal sind auch im Sommer meist ziemlich tief. Man sollte auf jeden fall einen langen 3-2 Neo im Gepäck haben. In Nordspanien kann es schon öfters mal regnen und Abends relativ kühl werden - also passende Kleidung nicht vergessen. Mit einer Kreditkarte (Master oder Visa) kann man fast überall bezahlen. Nur die portugisischen Mautstellen nehmen keine Kreditkarten an, dafür aber Devisen. Dank der EU haben Spanien und Portugal viel an ihrem Straßennetz herumgebastelt, es gibt nun einige neue, renovierte Autobahnen und Landstraßen auf denen man relativ stressfrei fahren kann. Also besorgt euch vielleicht eine neue Straßenkarte.

 Dänemark

Dänemark verfügt über satte 7.500 km Küstenlinie. Es gibt sehr viele Sandstrände und auch einige Riffe. Manche davon produzieren ein paar der feinsten Wellen an der Nordsee. Das Wasser gehört zu den saubersten an der Nordsee. Abgesehen von den Wassertemperaturen im Winter kann sich Dänemark daher eine hervorragende Surflocation nennen.



Der Surf
Die besten und sichersten Spots findet ihr oben im Nordwesten Dänemarks. Hier kann der Swell aus dem Nordatlantik fast ungehindert an die Küste ballern. Die Wassertemperatur liegt im Juli bis September entlang der dänischen Küste bei einer Durchschnittstemperatur von ca. 18-20 Grad. An der Nordseeküste gibt es einige Strandabschnitte, wo man mit dem Auto an den Strand darf. Rund 5.000 km Küste eignen sich zum Baden. An der Nordsee von Rømø bis Skagen finden ihr endlose, sehr breite, saubere Sandstrände mit ausgeprägtem Dünenhinterland, nur punktuell Steilküste wie bei Bovbjerg, Bulbjerg und Rubjerg.


Kennzeichnend für die Ostküste Jütlands sind die vielen, sich tief hineinschneidenden Fjorde. Die Strände sind schmaler und ohne Dünen. Auf den Inseln sind die Strände unterschiedlich, einige steinig oder mit Schilf durchsetzt, andere breit und feinsandig. Die Qualität des Badewassers an allen dänischen Stränden wird laufend kontrolliert und ist von hohem Standard, was die Erteilung von 171 Blauen Flaggen an dänische Strände beweist. Die Ostseestrände sind eher weniger zum Surfen geeignet. Zwischen Blokhus und Løkken, bei Tversted, auf Fanø und Rømø sowie bei Vejers Strand können Autos auf dem Strand teilweise fahren.

Localism war bis vor einigen Jahren in Dänemark ein Fremdwort. Mit der wachsenden Zahl der Surfer und Kiteboarder vor allem aus Deutschland mehren sich aber auch hier die Probleme. An wellentechnisch eher durchschnittlichen Wochenenden sitzt man an den bekannteren Spots teilweise mit mehr Leuten im wasser als an einem guten Tag an einem europäischen Topspot. Auch in Dänemark sollte man sich also - wie überall - zu benehmen wissen.

Allgemeines
Die dänische Währung heißt "Krone" zu 100 "Øre".

Es gibt in Dänemark keine Kurtaxe. Die Gesetzgebung sichert jedem den freien Zugang zu jedem Strand, jedem Ufer und jeder Küste in Dänemark, na das nennen wir doch mal tourifreundlich.

In Dänemark muss auch am helllichten Tage das Abblendlicht eingeschaltet werden. Es besteht Gurtpflicht und die Höchstgeschwindigkeiten betragen 50 km/h innerorts, 80 km/h außerorts und 110 km/h auf Autobahnen. Um die Surfspots an der Nordseeküste zu erreichen sind teilweise längere Strecken auf Landstrassen zurückzulegen. Die Anreisezeit wird daher leicht unterschätzt. Tagsüber wird man dafür vor allem im Norden mit einer wundervollen Landschaft entschädigt.


 1) Klitmoller


In Klitmöller läuft
von Zeit zu Zeit eine lange Linke über das Muschelriff. Der Paddle-Out ist ziemlich weit und das Riff teilweise sehr flach. Booties sind nicht verkehrt denn die Muscheln sind scharf. Die Outside ist exponiert und daher Windanfällig.

 2) Noerre Vorupoer


Dieses malerische Fischerdorf
hat in den letzten Jahren besonders unter dem Einfall der Surfcrowds gelitten. Der ehemals entspannte Spot ist stressig geworden. Der Strand wird hier von einer Mole unterbrochen die den Spot vor Wind und Ströhmung abschirmt. Je nach Bedingungen laufen die Wellen direkt an der Mole oder weiter oben am Strand. Bei Hightide kann es einen netten Shorebreak geben.

 3) Agger


Der Ausweichspot wenn
es überall zu klein ist. Hier gehen wir surfen wenn woanders nichts mehr läuft. Leider ist der Beachbreak sehr windanfällig - die schlechte Seite der offenen Ausrichtung.


Nordseeklinik
 Deutschland

Die besten Bedingungen an der Deutschen Küste gibt es fast ohne Zweifel auf der Insel Sylt.

Sylt ist nicht nur die Insel der Schönen und Reichen, sonder auch der Ursprung des Surfens in Deutschland. Hier gab es bereits in den 60igern den ersten Surf Club Deutschlands. Auch die Windsurfer aus aller Welt kommen jedes Jahr hier her um auf fetten, sturmgepeitschen Nordseewellen ein paar krasse Airs zu zeigen.


Surf Infos:

Alle Spots auf Sylt brechen über Sandbänke, die sich natürlich ständig ändern. Trotzdem gibt es Stellen die sich besonders hervor tun. Surfbare Wellen gib es fast ausschliesslich an der Westküste, die zur Nordsee ausgerichtet ist. Am Nordende von Sylt sollte man wegen gefährlichen Strömungen und Strudel, die durch die Gezeiten entstehen, nicht surfen.
Gute Druckwellen gibt es, wenn ein fettes Tief über Schottland einen Swell aus NW schickt, aber auch ein guter SW Swell soll nicht schlecht sein.
Kommt der Wind aus Süden, sind auch meist viele Windsurfer auf dem Wasser.

Allgemeine Infos:

Sylt erreicht man am billigsten mit der Fähre aus Dänemark, etwas teurer aber schneller ist da schon der DB Autozug aus Niebüll. Aktuelle Preise und Infos findet ihr auf den jeweiligen Internet Seiten. Wie schon gesagt ist Sylt die Insel der Schönen und Reichen, die Preise für Lebenshaltung und Party sind hier meist etwas höher als auf dem Festland, aber es läßt sich alles noch bezahlen.
Wer mit einem Camper übersetzt sollte sollte sich trotzdem auf einen Campingplatz stellen, da es strickt verboten ist auf einen der Parkplätze zu nächtigen. Ausserdem muß man eh für fast alle Parkplätze zahlen.
Da vor Sylt ein Schutzgebiet für Wale liegt, kann man in den Genuss kommen beim surfen von ein paar Schweinswalen begleitet zu werden. Angst braucht man nicht zu haben, (beim ersten mal, ist mir fast das Herz stehen geblieben) die Tiere sind relative klein und eigentlich nur neugierig.



 1) Buhne 16, Kampen


Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Anfänger


Vom Parkplatz aus muß man einem langen Bretterweg durch die Dünen folgen um an den Strand zu kommen. Bei starkem Westwind soll es hier gute Bedingungen geben.


 2) Sturmhaube, Kampen


Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Anfänger


Vom Parkplatz oberhalb des "Roten Kliffs" hat mein einen guten Blick auf den Spot. Hier soll es ebenfalls bei starkem Westwind gut sein. Vorsicht vor den Resten der Buhne (Küstenbefestigung) die ins Meer gehen.


 3) Camp, Wenningstedt


Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Anfänger


Soll einer der besten Spots sein, mit den kräftigsten Wellen. Bei großem Swell soll es eine Sandbank etwas weiter draussen geben, die bei guten Bedingungen sogar ab und an zu einer Barrel wird.


 4) Nordseeklinik, Westerland

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Anfänger


Hier soll es fast immer Wellen geben, selbst wenn es anderswo nichts mehr zu surfen gibt. Wem die Wellen in Wenningstedt zu heftig sind sollte hierher kommen. Da der Spot auch bei den Locals sehr beliebt ist, kann es schon mal zu Crowds auf dem Wasser kommen. Auch ist der Spot bei Windsurfern sehr beliebt.

Forecast : Westerland


 5) Brandenburg, Westerland


Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Anfänger


Hier findet jedes Jahr der Windsurf-Cup statt. Der Spot ist Treffpunkt der Sylter Wellenreitszene. Hier gibt es gute und kräftige Wellen.

Forecast : Westerland

 6) Oase zur Sonne, Westerland


Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Anfänger


Besonderheit hier ist der steil abfallende, relativ harte Sand. Hier gibt es ab und an einen fetten Shorebreaksurf mit Tubes, angeblich bis zu 3m.


Forecast : Westerland

 7) Campingplatz, Rantum

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Anfänger


Relativ abgelegen, kaum besonderheiten, weshalb hier meist nur sehr wenige Surfer sind. Also gut geeignet für Anfänger.

 8) Sansibar, Rantum


Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Anfänger


Wieder ein Spot, der eigentlich nicht nennenswertes hat, aber immer gut ist für eine Surfsession ohne Crowds.

 9) Kilometerstein 4, Hörnum


Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Anfänger


Hier gibt es einige nette, flache Sandbänke die mit tiefen Channels durchzogen sind an denen man ein paar lange Rides abstauben kann. Hier wurde der Shootout 02 ausgetragen. Dieser Spot ist auch deshalb bei den Surfern beliebt, weil er einen der wenigen gebührenfreien Parkplätze hat.



 Niederlande

Der Surf
Für die meisten
Spots in den Niederlanden braucht man einen guten Nordwestwind, der die Wellen Richtung Küste drückt. Richtiger Swell ist deshalb selten, meist hat man aber gute Windsee, gerade im Spätherbst oder im Frühjahr. Wenn der Küstenwetterbericht 2m Wellen verspricht kann man fast 100% davon ausgehen daß man was zum surfen hat, egal bei welchem Wind. Bei Sturmwarnung sollte man sich aber dann doch überlegen ob es sich lohnt die Strecke zu fahren.


Scheveningen Nord
Die Nordsee gehört nicht gerade zu den wärmsten Gewässern. Im Sommer kann man zwar gelegentlich mit Boardshorts oder Shorty ins Wasser, allgemein ist aber ein 3-2er Standard. Zum Herbst sollte man schon einen 4er im Gepäck haben und sobald es kühl und windig wird, ist ein 5-4-3er mit Haube, Handschuhen und Booties Pflicht.


Scheveningen Südstrand
Allgemein
Im Sommer sind an vielen Küstenabschnitten, gerade wo viele Touristen sind, Buden, Bars oder Surfshops am Strand aufgebaut. Teilweise kann man hier gegen ein kleines Entgelt duschen oder die Toilette benutzen. Zum Herbst hin wird dann alles wieder abgebaut. So kann es auch mal sein, dass einige Webcams im Winter nicht mehr online sind.

Fast überall gibt es Parkplätze auf denen man übernachten kann. Da es aber nicht erlaubt ist, kann es schonmal sein, dass man gelegentlich mitten in der Nacht von der Polizei verscheucht wird.


 Wijk aan Zee


Die beste Sandbank
befindet sich, ähnlich wie in Scheveningen, neben der Hafenmole. Die Welle hier bricht zwar oft etwas kleiner als weiter rechts, läuft aber meist um einiges besser. Vorsicht bei Lowtide: direkt an der Mole sind einige Wrackteile im Wasser.

Im Sommer gibt es bei der Mole einen Surfshop.


 Zanvoord

Hier gibt es noch nicht ganz so viele Surfer wie in Sheveningen. Durch die fehlenden Wellenbrecher ist die Strömung hier meist stärker. Im Sommer gibt es Toiletten am Strand und ein ausgeprägtes Nachtleben.

 Sheveningen Pier

Wenn sie läuft eine gute Welle. Mittlerweile trifft man hier immer öfter Wellenreiter, da die Spots am Hafen überlaufen sind.

Aufgrund der fehleden Hafenmole ist der Spot natürlich wesentlich anfälliger gegen Wind.


 Scheveningen Nord

SHEVENINGEN NORD, durch die hohe Hafenmole relativ windgeschützt gegen Wind aus dem Süden. Hier bricht mit einer der besten Wellen in den Niederlande. Es kann allgemein in Shevenigen sehr voll auf dem Wasser werden. Es gibt so eine Art ungeschriebenes Gesetz das sich die Wellenreiter rechts vom ersten Wellenbrecher aufhalten und links die Wind- und Kitesurfer.

Toiletten gibt es im Sommer an der Strandmeile. Parken sollte man nach Möglichkeit nur auf den dafür vorgesehenen Plätzen. Ebenso sollte man die Parkgebühr bezahlen, sonst hat man eine schöne gelbe Kralle am Reifen.


 Scheveningen Sued

Sheveningen Süd: Genau auf der gegenüberliegenden Seite der Hafeneinfahrt. Hier schütz die Mole gegen zu starken Wind aus dem Norden.

Im vorderem Bereich sind Reste eines alten Wellenbrechers, die bei Hightide überspült sind. Also etwas vorsichtig sein


 Maasvlakte



Maasvlakte,
etwas südlich von der Hafeneinfahrt bei Rotterdam gelegen. große sichelförmige Sandbucht. Läuft bei verschieden Swell- und Windrichtungen. Die beste Welle läuft wohl am rechten (Nord) Ende bei dem Wellenbrecher. Wenn Sheveningen durch starken Wind zerblasen ist (besonders bei Onshore) sollte man diesen Spot auf jeden Fall checken - dann hat man hier einen kräftigen Sideshore, wobei dieser aber durch den großen Wellenbrecher stark gemindert wird. Vorsicht beim Ein- und Ausstieg. Fahrt am besten Richtung Oostvoorne, kurz vorher aber dann Richtung Haven 72001-8200. Die Zufahrt zu dem Spot liegt ca. 300 -400m hinter dem Restaurant.

 Domburg

Deadmens Point (Domburg), liegt in der nähe von Domburg. Die Welle hier ist angeblich die radikalste in ganz Holland. Windsurfer zerlegen hier häufig ihr Material und werden dann von der Strömung rausgezogen.

 Renesse


Renesse ist weniger
berühmt für seine Wellen denn für seine endlosen Parties in den zahllosen Discos und Kneipen.


 Irland

Ein Land mit vielen weltklasse Wellen und noch weitgehend leeren Lineups. Dies liegt wahrscheinlich am kalten Wasser und den nicht gerade günstigen Lebenshaltungskosten. Wer also das relativ kalte Wasser nicht scheut, sollte einen Abstecher in das Land machen, in dem die keltische Kultur noch überall präsent ist.

Der Surf:
Wie schon erwähnt wird das Wasser nicht besonders warm. Höchsttemperatur im Sommer liegt im Schnitt bei 15°C und fällt im Winter auf kühle 4°C. Die Küste entlang wechseln sich Buchten mit Sandstränden und Pointbreaks ab.

Allgemeines:
Wer nicht eine teure Fähre bezahlen will, kann mit dem Flugzeug anreisen. Es gibt einige Flughäfen, wobei Dublin der bekannteste, aber auch der entferntest von den Spots an der Westküste ist. Die Lebenshaltungskosten sind ebenfalls nicht die billigsten in Europa und man fährt hier, wie im benachbarten Königreich, auf der linken Straßenseite.


Leserinfos:

Von Mex:
war letztes jahr (2005) mit meinem bus dort und hab über einige punkte echt gekotzt: viele gute stellplätz haben eine 1,90m-begrenzung, so daß man mit nem normalen bus (ich glaub t4 geht gerade so) nicht drunter durch kommt; im allgemeinen hab ich wesentlich weniger zäune und mehr freiheit dort erwartet und häufig nen inselkoller bekommen. das leitungswasser, daß man z.b. an campingplätzen und anderen öffentlichen hähnen bekommt ist stark gechlort und vielerorts mit nicht wenig fluor versetzt. wer's mag ok., ch hab starke bauchkrämpfe bekommen und mußte mir mein wasser kaufen. flüge gibt's supergünstig ab 99 cent (kein scherz) von z.b. lübeck über ryan air. ich bin leider allein gefahren, würde jedem aber dringend empfehlen, mit nem buddy zu fahren; mit sind die zäune und verbotsschilder und teilweise rücksichtslosen menschen dort manchmal auif den wecker gegangen. essen kann ein problem sein, wenn man vegetarier ist und nicht auf fett, zucker & industriefood steht. einmal täglich radiohören ist pflicht; das wetter ist dort jeden tag anders, ich hab 2 stürme miterlebt, konnte mich aber, gewarnt durchs radio, rechtzeitig in sicheres gewässer manövrieren; ich möchte nicht bei 11+ windstärken aus west auf ne klippe stehn.

aber die wellen ... der oberhammer eine geile reisebschreibung gibts hier: http://www.travelintelligence.net/wsd/articles/art_561.html

mein surftip: halbinsel dingle im westen, keel im norden, spotbeschreibung gibt es bei wannasurf.com, bilder hab ich nicht.


 County Clare

Der Surf:

Die
meisten Spots hier sind offen für Swell von Nord bis West. Je nach Swellrichtung findet man hier immer einen netten Spot. Wie überall in Irland gehört das Wasser trotz Golfstrom nicht zu den wärmsten Europas. Obwohl es im vergleich zu Nordseeländern doch schon deutlich angenehmer ist. Die Spots im Süden (Killard und Doonbeg) haben Aufgrund ihrer Ausrichtung oft gute Offshore-Bedingungen, brauchen aber schon einen fetteren Swell um zu laufen.


Allgemein:
Diese Region ist wohl eine der meistgesurften in Irland, doch außerhalb der Saison kann man schon die ein oder andere Session allein im Wasser verbringen. Da in der Shannonmündung bis zu 100 Delfine leben sollen, kann es schon mal sein, das Euch beim surfen ein Delfin besuchen kommt.

Die Surfhauptstadt hier ist Lahinch, hier gibt es 2 Surfshops und den ein oder anderen Pub.

An Übernachtungsmöglichkeiten herrscht kein Mangel, von Campinglätzen über Mobilhäuserparks und Cottages gibt es für jeden Geldbeutel und Geschmack die passende Bleibe.

Zu beachten ist daß die Preise für die Unterkünfte stark saisonabhängig sind.



 1) Crab Island

Break: Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 1-3
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro


Von Land aus gesehen an der Linken Seite der kleinen Insel bricht eine heftige Tube. Es ist ein Stück zu paddeln und die Strömung solltet ihr ebenfalls nicht unterschätzen. Aufgrund der exponierten Lage ist der Spot sehr anfällig für Wind, und man muss schon Glück haben einen perfekten Tag hier zu erwischen.

 2) Doolin Point

Break: Rechte,Shifting
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Fortgeschritten


In die Bucht läuft eine sehr schöne Rechte. Aufgrund einer Klippe ist der Spot gut gegen den Wind aus Süd geschützt. Der Untergrund besteht aus einer großen, flachen Felsplatte, teilweise mit runden und etwas eckigeren Ausspülungen. Parkmöglichkeiten gibt es hier einige, da sich gleich nebenan der Anleger für die Fähre nach Aran Islands befindet.

 3) Lahinch

Lahinch Beach

Break:
Shifting
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 4-6
Schwierigkeit: Anfänger


Ein Langer Sandstrand, der beim „Shit Creek“ Rivermouth Break anfängt (Hier soll es noch ein Riff geben, das wir aber nicht gefunden haben) und durchgeht bis zum eigentlichen Ort Lahinch. Hier findet ihr ebenfalls die ein oder andere Surfschule im Wasser. Wenn man in County Clare von Crowds sprechen kann, dann sind die hier zuhause.


Lahinch Left

Break: Linke
Untergrund: Fels
Crowdfaktor: 4-6
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Am südlichen Ende der Lahinch-Bucht wird es felsig. Entlang der Felsen bricht eine schöne lange Left. Es kann schon mal etwas stärkere Strömung geben, die einen aus dem Lineup zieht.

 4)Cornish Left

Break: Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 4-6
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Vor Lahinch Left kommt direkt Cornish Left. Einstig ist der selbe wie bei Lahinch, ihr müsst nur mehr paddeln. Cornish ist schneller und etwas tubiger , läuft aber bei den gleichen Bedingungen wie Lahinch.

 5) Cregg/Moy Beach

Break: Shifting
Untergrund:
Sand/Geröll
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Anfänger


eine kleine Bucht etwas südlich von Lahinch gelegen. Hier bricht es nur, wenn es einen großen Swell gibt, sonst ist es hier relativ platt. Oberhalb vom Beach, auf der anderen Straßenseite, gibts Mobile-Homes zu mieten.

 6) Green Point

Break: Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 2-5
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Ein Spot der fast jeden Swell abbekommt und auch fast jeden Swell hält. Hier sollen Leute schon Barrels mit bis zu 6m abgestaubt haben. Da der Spot so exponiert liegt, ist aber ebenfalls anfällig für Wind und mit dem Auto ist er leider nicht erreichbar. Also eher was für Abenteurer.

 7) Spanish Point

Break: Rechte/Shifting
Untergrund:
Fels/Sand
Crowdfaktor: 2-5
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Anfänger


Hier gibt es insgesamt 4 Spots. Davon 3 Points und einen Beachbreak

Outside Point
Hier gibt es einen kleinen Weg, der an einem Parkplatz endet. Hier den Wagen stehen lassen und den Rest zu Fuss zurücklegen. Wieder ein sehr exponierter Spot der zwar viel Swell abbekommt, aber ebenfalls viel Wind. Es soll ähnlich wie Green Point selbst großen Swell halten können. Nur für Fortgeschrittene zu empfehlen.

Middel Point
Die beste und meistgesurfte Welle hier. Nicht ganz so windanfällig wie der Outside Spot, und die Wellen brechen hier meist größer als am Inside Point oder am Beach. Der Peak shiftet leicht und es gibt Strömungen, Augen also aufhalten. Dafür kann man hier schöne lange, teils steile Rechte und eine nicht ganz so lange aber schnelle und steile Linke abstauben. Parken kann man hier direkt an der Strasse bei der kleinen Seitenbucht . Wieder ein Spot mehr für die Fortgeschrittenden.

Inside point.
Braucht schon einen etwas fetteren Swell damit hier eine Surfbare Welle bricht.

Beach
Ein netter kleiner Beachbreak an dem man die ein oder andere Welle abstauben kann, wenn die Points zerblasen sind oder es einfach nur groß ist.

 8) Doughmore

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 2-4
Schwierigkeit: Anfänger


Ein fetter Beachbreak. Wenn hier keine Welle bricht, dann bricht nirgends eine. Am Nordende soll es noch ein fieses Riff geben. Es ist ein wenig schwierig zum Spot zu kommen. Wenn ihr an der Hauptstr. die Einfahrt zum Doonbeg Golf Club seht, fahrt da rein. Nach ca. 800m kommt auf der Linken Seite ein kleines weißes Haus, hier könnt ihr parken, da extra ein Weg für Surfer angelegt wurde um den Golfplatz zu passieren.

 9) Doonbeg

Break: Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 2-6
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Aufgrund der Lage bekommt hier nur wenig Swell an, dafür sind hier bei Westwind meist optimale Offshorebedingungen. Wenn also ein fetter Swell auf die Küste trifft und ihr kein Bock auf Monsterwellen habt, schaut hier vorbei. Parken könnt ihr direkt am kleinen Hafen mit dem alten Wehrturm.

 10) Killard

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 2-4
Schwierigkeit: Anfänger


Läuft unter ähnlichen Bedingungen wie Doonbeg, bekommt aber ein bischen mehr Swell ab und ist ein netter kleiner Beachbreak.

 Donegal Bay


Der Surf:

Auf
Grund der Lage brauchen die Spots im Norden der Bay schon einen richtig schönen Westswell um überhaupt zu laufen. Die Spots westlich von Sligo haben auf Grund ihrer Ausrichtung nach Norden oft perfekte Offshore-Bedingungen.


 1) Rossnowlagh



Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Anfänger


Schöner Sandstrand der gute Wellen produzieren kann, die aber nicht so kraftvoll brechen wie bei Tullan

 2) Tullan

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 5-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Anfänger


Ein sehr konstanter Spot, der verschiedene Swellrichtungen verträgt. Wenn alles andere platt ist, sollte man Tullan einen besuch abstatten.

 3) Bundoran


Break: Left
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 6-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro


Einer der besten Spots in Irland, wenn nicht sogar einer der besten Europas. Eine schöne lange Left rockt bei Lowtide und wer keine Angst hat kann sich auch an einer kurzen Rechten erfreuen.

 4) Streedagh


Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Anfänger


Langer Sandstrand, der gelegentlich sehr schöne, kraftvolle Wellen produziert.


Quiberon - Bretagne
 Frankreich

Die sehr abwechslungsreichen französischen Küsten von Atlantik, Mittelmeer, Ärmelkanal und Nordsee haben gemeinsam eine Länge von ca 5000km. Surfen kann man hier fast überall. Die besten Spots gibt es an der atlantischen Küste von Bretagne und Aquitaine. Besonders anfängertauglich sind die langen Sandstrände zwischen der Gironde-Mündung und Hossegor. Die Riffe in Bretagne und im Baskenland bieten so manches Sahnestückchen für fortgeschrittene. Auch die Normandie hat einiges zu bieten, bekommt durch den Kanal aber nicht so oft genügend Swell.

Die 70km Nordseeküste die Frankreich hat bekommen den gleichen Nordsee-Swell wie Belgien und Holland. Auch an der Mittelmeerküste und auf Korsika gibt es Spots, über die jedoch bisher nicht allzuviel bekannt ist und die die relativ seltenen Mittelmeer-Swells benötigen. Im Winter braucht man im Norden frankreichs sehr dicke Neoprenanzüge ;-).

Anreise: Die kostenpflichtigen Autobahnen sind gut ausgebaut und man kommt schnell vorwärts. Allerdings sind sie teilweise sehr teuer. Gerade mit größeren, langsameren Fahrzeugen lohnt sich oft die Landstraße. Diese ist teilweise ebenfalls zweispurig ausgebaut und jedes Jahr kommen einige Kilometer hinzu. Auch hier sprudeln die Gelder der EU. Ein weiterer Vorteil: Der Sprit ist an der Landstraße deutlich Billiger als an der Autobahn (Immer schön die Supermarkt-Tanken mitnehmen – Ersparnis pro Liter Diesel bis zu 15 Cent. Der Nachteil ist allerdings das man Nachts so gut wie gar nicht mehr tanken kann. Die Tankstellen machen nämlich von 22:00 – 7:00 fast alle zu.


 Normandie

Der Surf
Die
Normandie hat sehr unterschiedliche Küstenabschnitte. Dies reicht von langen Sandstränden im Nordosten bis zu steilen Felsklippen im Südwesten. Bedingt dadurch, dass die Normandie extrem durch England vom Swell abgeschirmt ist, braucht man schon bestimmte Swellrichtungen damit die Spots laufen. Im Nordosten kommt der Swell mehr aus der Nordsee, die Hauptswellrichtung ist aber die aus dem Südwesten, vom Atlantik.


Y-Point
Durch den Ärmelkanal haben wir hier auch einen sehr starken Tidenhub, es kann also gut sein daß man da, wo man morgens gesurft ist, Mittags ohne Probleme spazieren gehen kann.


 1) Wissant

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand/Riff
Crowdfaktor: 4-5
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten
Google Earth: 50°53'19.58"N, 1°39'32.16"E


Der Strand bei Wissant hat einen Beachbreak und ein kleines Riff, welches eine ganz gute Welle produziert. Auf dem Parkplatz stehen oft einige Bullies mit Surfern und Windsurfern.

 2) Wimereux

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand/Riff
Crowdfaktor: 4-5
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Zwischen Wissant und Wimereux südl. von Calais ist ein guter Spot (nach meiner Erfahrung geurteilt). Selbst an den guten Tagen ist es hier nicht zu crowded !! Ein paar Mercedes Bullis mit Freaks .. nettes Volk dort .. ist auch abseits gelegen keine grosse Stadt in der nähe .. naja es gibt auch nen kleines Riff .. ne art Felsausläufer der fast immer läuft .. ist allerdings schon Risiko dabei .. wenn mal paddelt fühlste mit den Fingern ganz gut die Steine.
Wenn man sich mit den Naturschützern ganz gut versteht und wie selbstverständlich Abends auch seinen Müll wegräumt kann man sogar Morgens auspennen bevor man das Zelt abbauen muß .. die sagen auch nix wenn es am nächsten Morgen wieder da steht.
Außerdem gibt es ne menge kleiner Spots die man von den Felsenklippen ganz gut ausmachen kann (Fernglas) wenn man ein paar Tage Zeit hat kann man gar nicht nonstoked nach hause traveln :-) Bastian


 3) Equihen Plage

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand/Riff
Crowdfaktor: 6-7
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Dieser kleine Ort liegt südlich von Boulogne. Hier findet man einen langen Sandstrand. Am nördlichen Ende sind ein paar flache Riffs und etwas südlich eine "Flußmündung". Eigentlich ist es mehr ein Bach, aber wenn er viel Wasser führt, spült er bei Ebbe einen Mündungstrichter in den Sand über dem dann bei Flut schöne lange Lefts und Rights brechen können.

 4) Pourville

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand/Riff
Crowdfaktor: 3-4
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Hier hat man wieder verschiedene Spots, teils Riff, teils Beach. Am besten bei Midtide.

 5) Y-Point

Break: Links
Untergrund:
Riff
Crowdfaktor: 4-5
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Liegt bei dem idyllischen kleinen Ort Yport kurz nach Fécamp. Es ist ein kleiner Left-Point/Riff der schön entlang eines kleinen Riffs am linken Ende der Bucht läuft.

 6) Etretat

Break: Links
Untergrund:
Riff
Crowdfaktor: 7-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten
Google Earth: 49°42'25.86"N, 0°11'58.98"E


Angeblich die beste Welle in der Normandie. Am linken Ende der Bucht wo der Aufstieg zu den Ausichtsplattformen beginnt ist ein Riff auf dem eine Left bricht, dazu gibt es noch eine kurze Right. Der Strand besteht aus fetten Kieselsteinen und kann einen heftigen Shorebreak produzieren.

Etretat selber ist ein sehr gut besuchter Touristenort - man kann Probleme bekommen dort ein Parkplatz zu finden. Hier ist wohl auch die beste Zeit bei Midtide. Die Wasserqualität ist hier durch die Nähe zu Le Havre etwas eingeschränkt.



Port Blanc
 Bretagne

Der Surf
Die
Bretagne ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Die Spots hier können genau so voll sein wie im Süden. Die Locals sind freundlich und selbst an vollen und guten Tagen bekommt man meist noch genügend Wellen ab, daß man mit einem breitem Grinsen aus dem Wasser kommt.

Was hier auch noch zu beachten ist, sind die Gezeitenunterschiede. Zwischen Ebbe und Flut liegen bis zu 15 Meter. Der Tidenhub in der Bretagne ist der zweitgrößte der Welt. Das Ergebnis sind schnell wechselnde Surfbedingungen und mitunter starke Strömungen.


 1) Tremanza

Break:
Untergrund:

Crowdfaktor:
Schwierigkeit:


In der Region nördlich von Brest wird nicht viel gesurft, da dort nicht oft die Bedingungen gegeben sind. Allerdings gibt es dort südlich von Portsall eine kurze Steilküste (Trémazan) an der sich bei Flut durchaus ganz ordentliche Wellen einfinden können. Allerdings ist das Eckchen nicht ganz ungefährlich wegen der Felsen. Weiter in Richtung Süden hört die Steilküste auf und es gibt einen schmalen Strand der gut 150 m ins Landesinnere geht. Der Grund ist ein kleiner Bach, der dort ins Meer fließt. Bei Flut rollen die Welle die kompletten 150 m ins Landesinnere ohne vorher zu brechen. Bei Ebbe wirds schwieriger, denn muss man Untiefen suchen, wo sich dann allerdings kräftige Wellen aufbauen. Auf jeden Fall findet sich im Finistère Nord immer ein Spot, man muss nur die Küste zwischen Porspoder und Saint Pabu abfahren, denn es hängt total mit der Wetterlage zusammen. Es gibt dort leider keine konstanten Spots. Allerdings sind die Strände sauber und man hat eine geile Kulisse ganz für sich und seine Mitstreiter. (Felix Luckei)

 2) La Palue

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 6-8
Schwierigkeit: Alle


 3) LaTorch

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 7-9
Schwierigkeit: Anfänger-Fortgeschritten


Wenn alle anderen Spots zerblasen sind, bricht hier noch meist eine surfbare Welle. Kann sehr voll werden.

 4) Etel und Larmor Plage

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-4
Schwierigkeit: Anfänger


Beachbreaks, ähnlich wie St. Barbe. Meist nicht ganz so gut, aber dafür auch nicht so voll.

 5) St. Barbe

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 7-8
Schwierigkeit: Anfänger-Fortgeschritten


Ebenfalls ein Beachbreak. Wenn die Tide für die Spots in Quiberon zu hoch ist kommen die meisten Surfer hierher. Man fährt von Quiberon an den Anfang der Halbinsel, am Nachbau eines Segelschiffes vorbei, da die erste links, über die Bahngleise und sofort wieder links. Jetzt muss man sich irgendwie durch den kleinen Ort wurschteln und hoffen daß einem kein Auto entgegenkommt. Dann noch ein kleines Stück und schon ist man auf einem Parkplatz voller rostiger Renaults und klappriger VW-Busse.

Hier kann man auch meist ungestört im Bus übernachten.


 6) Port-Blanc, Port-Ru und Port-Bara

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Teils Sand/Teils Fels
Crowdfaktor: 6-7
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Diese liegen kurz vor Quiberon an der Steilküste. Surfbar von Low- bis Midtide. Bei Hightide schlägt das Wasser gegen die Felswände. Die 3 Spots liegen genau nebeneinander. Port Blanc ist der erste, direkt an dem kleinen Strand. An der Felswand geht eine Strömung raus die einen fast bis ins Lineup zieht. Port Ru liegt ca. 200m weiter, ungefähr vor der Treppe die von einem Parkplatz die Felsen herunter führt. Port Bara liegt nochmals ca. 200 – 300 m weiter. Vorsicht, es werden einige Felsen bei Mid- und Hightide überspült. Merkt euch bei Lowtide wo die Dinger liegen.

Kurz vor Quiberon gibt es einen Surfshop mit einer kleinen Funpipe - also Skateboard nicht vergessen.


 Poitou-Charentes

Wohl die vergessende Surflokation in Frankreich. Hier findet ihr die letzten Riffbreaks, bevor die endlosen Sandstrände anfangen, die sich bis runter ins Baskenland erstrecken. Hier findet Ihr den Charme der Bretagne gepaart mit der Sonne Südfrankreichs.


Überfahrt auf die Ile d'Oleron
Der Surf:
Surftechnisch gibt es hier nicht so die weltklasse Wellen, aber das ein oder andere kleiner Juwel ist schon dabei. Die ist eventuell auch der Grund, wieso diese Gegend noch nicht so überrannt ist wie die Bretagne oder Südfrankreich. Dies soll aber nicht heißen, dass man hier alleine im Wasser ist, in der Hauptsaison kann es hier auch schon zu dem ein oder anderen Crowd kommen. Oberhalb von Vert Bois kann man sogar noch eigene kleine Riffs finden die keinen Namen haben, wo kein Mensch im Wasser ist aber trotzdem eine gute wellen produzieren.

Allgemein:
Im Gegensatz zum Süden Frankreiches gibt es hier alte Eichenwälder, Felsküste und Sandstrände. In der Hauptsaison kann es hier zwar ebenso voll werden wie im Süden, in der Nebensaison kann man dann aber schon die ein oder anderen Spot für sich alleine haben und man wird nicht sofort von den Parkplätzen gejagt, wenn man hier 2-3 Nächte direkt am Spot verbringt. Campingplätze in allen Kategorien gibt es ebenfalls entlang der Küste.



 1) Chassiron

Break: Rechte/Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 4-5
Offshore: NW
Schwierigkeit: Fortgeschritten


An der Nordspitze der Ile d’Oleron gibt es mehre kleine Riffspots die alle sehr dicht beieinander liegen. Man kann entweder direkt am Leuchturm parken und hier die kleine Klippe runtersteigen oder ca. 500m südlich, da gibt es ebenfalls eine möglichkeit runter zu klettern. Die Riffe sehen zwar human aus, können aber den ein oder anderen kleine Felsen unterwasser versteckt haben. Vorsicht, hier kann es ebenfalls fiese Strömungen geben.


 2) Les Huttes

Break: Shifting
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 3-4
Offshore: NW
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Nicht ganz einfach zu finden, da gelegentlich die Beschilderung wohl in die verkehrte Richtung weisen. Sandstrand mit teilweise felsigem Untergrund.

 3) Vert Bois

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 5-6
Offshore: SW
Schwierigkeit: Anfänger


Ein sehr beliebter langer Strand, der sehr schöne Wellen produzieren kann.

 4) St.-Trojan

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 6-8
Offshore: W
Schwierigkeit: Anfänger


Ebenfalls ein sehr beliebter langer Strand der direkt am Ort St.-Trojan liegt und sehr schöne Wellen produzieren kann. Hier sind die Wellen meist ein wenig höher als in Vert Bois.

 5) Cote Sauvage

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 2-3
Offshore: W
Schwierigkeit: Anfänger


Ähnelt sehr den Spots in der Gironde oder der Landes, im Norden ist die Straße noch ein wenig weit weg von der Küste, und man muss noch ein gutes Stück zu Fuß zurücklegen um ans Wasser zu kommen, dafür kann man hier auch in der Hauptsaison fast sicher seine, keinen überfüllten Spot zu haben. Je näher man an die Gironde Mündung kommt, soll die Wasserqualität abnehmen.

 Aquitaine

Die im äußersten Südwesten Frankreichs gelegene Region Aquitaine setzt sich aus 5 Départements zusammen, von denen 3 direkt an der Küste liegen. Dieses sind Gironde (33) im Norden, Landes (40) in der Mitte und Pyrénées-Atlantiques (47) im Süden. Die Zahlen sind die französischen Département-Kennziffern. Insgesamt leben ca. 2,9 Mio. Einwohner in der Aquitaine. Etwa 680.000 davon im Großraum der Hauptstadt Bordeaux.


Anglet
Das Département Gironde liegt zwischen der Gironde-Mündung im Norden und Arcachon im Süden. Es ist mit 10000qm das größte Frankreichs und besitzt eine Atlantikküste von gut 100km Länge. Diese beginnt bei Le Verdon sur Mer im Norden und endet in Cap Ferret, direkt am Becken von Arcachon. Dazwischen liegen viele Kilometer feinster Sandstrand und ein Beachbreak nach dem anderen. Lacanau ist wohl der bekannteste unter ihnen - hier machte schön des öfteren die ASP-Tour halt - aber bei weitem nicht der einzige. Insgesamt tun sich die Beachbreaks untereinander nicht sehr viel. Einzig die Wasserqualität lässt im Norden, aufgrund der braunen Gironde-Mündung, etwas nach.

Zwischen dem Becken von Arcachon im und Biarritz im Süden liegt das Département Landes. Es ist geprägt von der vorherrschenden flachen Heidelandschaft, von der auch der Name kommt (frz. Lande = Heide). Große Attraktion im Norden ist die Dune de Pilat, die größte Sanddüne Europas, die sich auf einer Länge von 3km bis zu 100m in die Höhe streckt. An der ca 130km langen Atlantikküste liegen viele bekannte Beachbreaks. Biscarosse, Mimizan, Hossegor, ... nur um einige zu nennen. Im Sommer fallen die Touristen (größtenteils aus Deutschland) hier, wie in der gesamten Aquitaine, zu Tausenden ein. Im Süden endet direkt vor der Küste eine Tiefsee-Rinne welche die Gegend um Hossegor zu einem Weltbekannten Top-Spot mit noch steileren, hohleren und größeren Wellen macht, als sie die restliche Küste zu bieten hat.

Die letzten 35km der Küste von Anglet bis zur spanischen Grenze gehören zum Département Pyrénées-Atlantiques sowie zum französischen Teil des Baskenlandes. Das Baskische ist hier allgegenwärtig. So werden hier beispielsweise Ortsnamen oft zweisprachig ausgeschildert – französisch und baskisch. Die Landschaft ist schon leicht Hügelig und im Süden sind die hohen Spitzen der Pyrenäen immer sichtbar. Da sich nördlich der Pyrenäen leicht Wolken stauen, ist das Wetter oft diesig und regnerischer als in Landes oder Gironde. Die Küste fängt bereits wenig südlich von Anglet an felsig zu werden und bleibt dann so bis Spanien. Südlich von Biarritz wechseln sich Steilklippen und Sandbuchten ab. Beachbreaks gibt es nur noch selten, dagegen tauchen einige der besten Reefbreaks und Pointbreaks Frankreichs (manche sagen sogar Europas) auf. Take Care!

 Gironde

Ab hier beginnt die Hochburg des Surfens in Frankreich. Die Beachbreaks von hier bis zum Baskenland sind weltberühmt und haben für jeden den passenden Spot parat. Typisch auch die langen fast endlos wirkenden Pinien und Fichten Wälder die in den zahllosen kleineren und größeren Fabriken zu Papier und Bretter verarbeitet werden. Aber auch Weinberge findet man hier, die Bordeaux so berühmt gemacht haben.


Carcans-Plage
Der Surf
Beachbreak, Beachbreak und nochmals Beachbreak, alle mit der gleichen Ausrichtung, trotzdem sollte man nicht an einem Platz verweilen, wenn die Wellen schlecht sind. Am nächsten Spot kann die Sandbank den ankommenden Swell oft besser halten. So unterschiedliche Sandbänke wie hier oben findet man selten. Vielleicht liegt es an daran, dass hier die Gironde in das Meer mündet.


Allgemein
Im Sommer geht hier der Bär ab, Lacanau und Carcans-Plage sind hier die Feierhochburgen. Auserhalb der Saison ist es aber ruhig und beschaulich, einsame Strände und Waldparkplätze an den man gemütlich abhängen oder den grade eintreffenden Swell mit einem fetten Cutback im leeren Linup begrüßen kann.

Wenn es mal mit dem Swell oder dem Wetter nicht so hinhaut kann man noch ein wenig Aktion an den Lac Hourtin starten, hier sind Boote zugelassen, die man auch, wenn man einen Führerschein hat, mieten kann.



Der Anleger in Royan
Wer ein wenig Weg sparen will und nicht in den Süden der Gironde bleiben will, also alles was oberhalb von Bordeaux ist, der sollte eventuell mit der Fähre in Royan übersetzen. Damit kann man locker mehr als 100 km Wegstrecke und ca. 10,00€ Maut sparen, wenn man über die Autobahn fährt.


 1) Le Mascaret de la Dordogne

Eigentlich kein richtiger Surfspot. Bei Springflut kann hier, ähnlich der Severn Bore in England, eine Gezeitenwelle ein Stück den Fluss hoch laufen.

  2) Le Pin Sec

Break: Rechte/Linke
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 4-5
Offshore: W
Schwierigkeit: Anfänger



Der Campingplatz
Ein kleiner Strandabschnitt mit nur einem Campingplatz, der dazu noch keine Bäume hat. Also wer es ruhig und beschaulich haben und im Sommer in der Hitze verwelken will, ist hier genau richtig. Schön ist hier die Kulisse, die alten Bunker stehen bei Flut teilweise im Wasser.

  3) Hourtin

Break: Rechte/Linke
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 6-8
Offshore: W
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Südlich vom Hauptübergang gibt es eine Sandbank die eine sehr schöne Linke produzieren kann. Der Ort ist zwar nichts so groß wie Lacanau und Carcans, im Sommer sollen aber Horden von Party Engländern hier einfallen.

  4) Carcans-Plage

Break: Rechte/Linke
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 6-8
Offshore: W
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Ein etwas größerer Ort, ähnlich Moliets in der Landes. Hier gibt es oft einige super Sandbänke und die Crowds verteilen sich somit ein wenig. Auch in der Vorsaison kann es, Aufgrund der Nähe zu Bordeaux, zu kleineren Crowds kommen, wenn der Swell optimale Bedingungen an die Küste schickt.

 5) Lacanau

Break: Rechte/Linke
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 7-9
Offshore: W
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Zu diesem Ort muss man glaub ich nicht viel sagen. Früher war dies, neben Hossegore, der zweite Spot der WCT in Europa. Hier rockt es, besonders in der Hauptsaison.

 6) Cap Ferret

Break: Rechte/Linke
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 6-7
Offshore: W
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Am südlichen Ende der Gironde, am Becken von Arcachon, liegt Cap-Ferret. Nette Sandbänke, Campingplätze unter Pinien, also alles wie gehabt.


Irgendwo in Landes
 Landes

Dieser Küstenabschnitt der von Arcachon bis etwa nach Biarritz reicht, wird auch als der längste FKK-Strand der Welt bezeichnet. Ein fast 200 km langer Sandstrand mit ein paar kleinen Orten an der Küste, eingerahmt von weiten Pinienwäldern. Hier trifft sich fast ganz Mitteleuropa zum surfen.

Der Surf:
Zwischen den Orten gibt es mit Sicherheit für jeden, der ein Offroad-Fahrzeug hat und damit die Waldpisten zum Strand durchdonnern kann, seine persönliche Welle, die er ganz alleine, oder natürlich mit seinen Freunden und Kumpanen, surfen kann. An den meisten Stränden (Ortsname + Plage) der Ortschaften kommt es aber grade in den Sommermonaten zu einer heftigen Übervölkerung der Lineups. Diese Region in Europe ist wohl die meist gesurfte überhaupt.
Da es ab Hossegor eine Menge unterschiedlicher Spots gibt, haben wir diese in einen sepraten Report untergebracht.

Allgemein:
Man sollte grade in den Sommermonaten auf den ausgewiesenen Plätzen übernachten, wenn man nicht das Risiko eingehen will, einen Strafzettel zu bekommen. Zu empfehlen ist auch den Wagen gut zu verrammeln oder erst gar keine Wertsachen im Auto zu lassen, auch wenn man nur kurz in den Supermarkt geht.


 1) Biscarosse

Hier hängt, wie bei allen Spots in der Gegend, die Qualität der Welle vom momentanen Zustand der vorgelagerten Sandbänke ab. Der Break ist bei bei Hoch- sowie Niedrigwasser gleichfalls surfbar. Die Bedingungen sind nördlich und südlich vom Hauptstrand überall ähnlich.

 2) Mimizan

Für die meisten Spots hier ändern sich die Bedingungen ebenfalls jedes Jahr oder sogar nach jedem Sturm, je nachdem wie die Sandbänke liegen. Das Highlight hier ist die Flussmündung. Wenn alles closeout ist, kann man hier noch ein paar nette Rechte und Linke bekommen. Die zweite Besonderheit hier ist die große Papierfabrik direkt in Mimizan.

 3) Cap de lHomy

Dieser Strand steht für die vielen ähnlichen Spots am Küstenabschnitt zwischen Biscarrosse und Biarritz und hat leider kein Kap/Landzunge wie der Name vermuten lässt. Der Beachbreak ist bei jeder Tide surfbar und Anfängertauglich. Je nachdem wie die Sandbänke gerade liegen können hier schöne Barrels laufen.

 4) St. Girons

Eigentlich ist dies ein Beachbreak wie viele andere an diesem Küstenabschnitt. Doch dieser Spot hat zwei Besonderheiten. Zum einen die deutsche Surfszene, die sich aufgrund der hier jährlich ausgetragenen Deutschen Surfmeisterschaft gebildet hat und zum zweiten die Weckautomatik bei Offshore. Wenn der Wind vom Land kommt, wird ein ekelhafter Gestank von einer Petroleumfabrik über den Campingplatz geweht, so dass man wohl oder übel schon vor dem Aufstehen weiß ob der Wind gut steht. Auch in St.Girons hängt die Qualität der Wellen vom wechselnden Zustand der Sandbänke ab. Ab zwei bis drei Metern Wellenhöhe bricht es hier allerdings in der Regel nur noch closed. Dann lohnt sich ein Trip ins 40 km entfernte Hossegor.

 5) Moliets

Wie schon bei den nördlicheren Spots gibt es hier für den surftechnisch nichts besonderes. Dafür gibt es hier den angeblich größten Campingplatz Europas (laut RTL II), und noch 3-4 andere Plätze. Bars, 2 Discos und ein paar Surfshops runden das Bild noch ab. Auch hier hat sich durch die angesiedelten Surfschulen eine große deutsche Surf-Szene entwickelt.

Auf halben weg von Moliets nach Moliets Plage soll es noch einen kleinen Skate-Park geben.


 6) Vieux-Boucau

Ähnlich wie Moliets, nur hat der Ort noch einen Tacken mehr Bars und Diskos für das Nachtleben.

 7) Labenne

Für Surfer dieser Ort lange eine Art Geheimtipp. Labenne liegt etwa auf der halben Strecke von Hossegor nach Biarritz. Die Wellen hier haben zwar nicht so die Power wie in Hossegor sind aber meist steiler und hohler als die Wellen im Norden der Landes da dieser Spot noch im Einzugsgebiet des Tiefseegrabens liegt. Hier gibt es mehrer Campingplätze sowie Duschen und Toiletten am Strand.

 Hossegor

Hossegor, wohl die Haupstadt des modernen Surfens in Europa. Nirgends sonst haben sich so viele Surflabels etabliert oder niedergelassen. Wenn jemand wissen will, was in Euroland in Sachen Surfen so abgeht, kommt er hier hin.


Capbreton La Piste
Der Surf:
In Hossegor fällt der Strand steiler ab als an den nördlicheren Spots. Dadurch brechen die Wellen näher am Strand und sind kräftiger und hohler. Der Tiefseegraben, der genau vor diesem Küstenabschnitt endet läßt den Swell ungehindert bis kurz vor die Küste passieren (siehe Karte). Die Sandbänke halten auch größere Swells, so daß Hossegor für Fortgeschrittene auch noch surfbar ist, wenn die Spots im Norden schon closed-out brechen. Im Winter können hier schonmal richtige Monsterwellen brechen. Diese Gegend gilt als Zentrum des europäischen Surfens und ist deshalb meist crowded. Die Strand vor Hossegor ist in mehrere Spots unterteilt.


Capbreton ist sozusagen der kleine Bruder von Hossegor und liegt direkt südlich der Flußmündung. Die Spots hier sind meist nicht so überfüllt wie die in Hossegor, wer aber denkt sich nur mit ein paar anderen Surfern die Wellen teilen zu müssen, kann dies gleich vergessen.


 1) Le Penon



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 7-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten


hier fängt alles an. Schöne Sandbänke die meist noch nicht ganz so krasse Wellen produzieren.

 2) Estagnots



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 8-10
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Dies ist Hossegors "Anfängerspot". Viele Peaks und als Extra-Feature ein großer Autoparkplatz mit Duschen. Auch hier findet man die besten Bedingungen bei Niedrigwasser.

 3) Cul Nuls



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 8-10
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro


Die Welle bricht über Sandbänken, welche ständig in Bewegung sind. Daher wechseln auch die Surfbedingungen. Bei guten Bedingungen können hier lange, hohle Wellen brechen. An diesem Strand wird auch der jährliche "Rip Curl Hossegor Pro" abgehalten. Der FKK-Strand Hossegors.

 4) La Graviere



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 8-10
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro


Diese Welle schmeißt eine der kräftigsten Tubes Europas. Der Spot ist direkt nördlich vom großen "Plage Centrale" im Zentrum von Hossegor gelegen. Wenn es gute Bedingungen gibt, wird es hier schnell crowded. Die Welle ist nur etwas für erfahrene Surfer. Beste Surfzeit ist bei tiefem bis mittlerem Wasserstand.

 6) Capreton



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 8-9
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Dieser Spot liegt genau vor der Strandmeile von Capreton. Hier gibt es Rechte und Linke, teils sehr hohl. Best von Mid- bis Hightide, Vorsicht bei Hightide brechen die Wellen gegen die Küstenbefestigung. Wer es lieber etwas kleiner mag, sollte mal die Welle direkt neben der Mole checken. Diese bricht meist um einiges kleiner als der Rest.

 7) German Bunker



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 8-9
Schwierigkeit: Fortgeschritten


German Bunkers liegt genau zwischen dem Ende der Küstenbefestigung beim Sportcenter und den deutschen Bunkern. Die Welle bricht wie jede hier über Sand. Da Sie nicht ganz so heftig ist, aber immer noch sehr kraftvoll, ist sie immer gut besucht wenn sie läuft. Sie bricht bei fast jeder Tide, hier kann man also auch bei Hightide surfen gehen.

 8) La Piste



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 8-10
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Liegt genau vor dem Caravan-Parkplatz von Capreton, etwas südlich von den deutschen Bunkern. Eine perfekte schnelle Barrel, Linke sowie Rechte. Am besten zischen Mid- und Hightide. Auf dem Caravan-Parkplatz gibt es neben Süßwasser auch Stromanschlüsse und eine selbstreinigende Toilette.

 Pays Basque

Der Surf:

Im
französischen Teil des Baskenlandes liegen einige der Topspots Europas. Diese Gegend ist die Wiege des europäischen Surfens und entsprechend voll sind oft die Lineups. Es wimmelt von Locals und Travellern deren Könnensstufe weit höher ist als im übrigen Frankreich - man sollte sich also dementsprechend benehmen können wenn man hier ins Wasser geht. Unkontrolliertes Dümpeln im Lineup wird nicht immer geduldet.


Biarritz
Allgemeines

In den Orten wie Biarritz oder Anglet gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Surfshops die kaum Wünsche offen lassen. Da dies Touristenhochburgen sind, gehen hier im Sommer anständig die Preise nach oben. Wer also die Spots und die Umgebung wirklich genießen will, sollte im Frühjahr oder im Herbst auftauchen.



 1) Anglet - La Barre

Break: Left/Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Direkt am Parkplatz bei Mc Donald liegt der erste Spot unterhalb der Adour Mündung. Geschütz von Molen auf beiden Seiten bricht hier eine schöne schnelle Linke an der südlichen Mole und es gibt noch einen Peak etwa in der Mitte. Der Spot kommt aber erst so richtig ins Laufen, wenn es einen fetten Swell gibt.

 2) Anglet - Les Cavaliers

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 8-9
Schwierigkeit: Fortgeschritten



Dies ist der nördlichste Strand von Anglet. Er ist direkt auf der anderen Pierseite von La Barre zu finden. Dieser Spot bekommt in der Regel mehr Swell ab als die anderen Strände in Anglet. Leider ist es hier aber oft crowded. Aber wenn die Bedingungen gut sind gleichen fette Barrels den Stress locker aus. Für Fortgeschrittene.

 3) Anglet - Sables d\'Or



Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 8-9
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Dieser Spot ist am besten für Anfänger geeignet. Hier gibt es Parkmöglichkeiten direkt am Strand. Die Surfshops am Strand vermitteln eine Art California-Feeling. Die Welle bricht am besten bei Niedrigwasser. Wenn man direkt vor der Promenade bei Flut surfen will, sollte man einen guten DuckDive beherrschen, sonst landet man auf dem Wellenbrecher.

 4) Anglet - Le VVF

Break: Beachbreak
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 9-10
Schwierigkeit: Fortgeschritten
Google Earth: 43°29'45.65"N/1°32'44.95"W


Dieser Spot wird auch Chambre d Amour genannt. Es ist direkt der erste Strand nördlich des Leuchtturms. Bei nördlichen Swellrichtungen brechen die Wellen hier etwas kleiner als an den anderen Stränden in Anglet. Hinzu kommt daß es hier aufgrund der Abschirmung durch die Felswand sowohl weniger Strömung als auch weniger Wind gibt. Am nördlichen Ende des Strandes gibt es noch einen Felsen im Wasser. Bei Lowtide also ein wenig aufpassen.

 5) Biarritz - Grande Plage



Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 8-10
Schwierigkeit: Anfänger


Grande Plage ist der Touri-Strand in der Mitte von Biarritz. Hier reiht sich im Sommer Handtuch an Handtuch und man muß sich seinen Weg zum Wasser vorsichtig bahnen, um auf keinen Menschen zu treten. Ähnlich geht es auch auf dem Wasser zu. Respektiert die Locals!! Achtung vor den Felsen gegenüber vom Hotel "du Palais" und der Strömung. Die Welle an sich bricht relativ soft. Parken kann man hier am besten in einem der Parkhäuser. Für Fortgeschrittene.

 6) Biarritz - Cote des Basques

Dies ist der Strand wo alles begann. Die ersten Surfer Europas surften hier ihre Longboards. Der Strand ist nur bei niedriger Tide sichtbar. Bei höherem Wasserstand ist er komplett mit Wasser bedeckt. Die Welle ist sehr gutmütig und am besten für Anfänger geeignet. Die besten Surfbedingungen findet man hier bei mittlerem bis hohem Wasserstand.

 7) Biarritz - Mouscariette

Break:
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 4-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Mouscariette ist direkt südlich von Cote des Basques, unterhalb der Felsen zu finden. Die Welle bricht über Felsen und kann bei guten Bedingungen eine kurze Barrel bilden. Auch dieser Break ist bei mittlerem bis hohem Wasserstand am besten. Für Fortgeschrittene.

 8) Biarritz - Ilbaritz

Dieser Strand steht für die Beachbreaks südlich von Biarritz. Hier gibt es fast immer wellen, abhängig von der Swellrichtung und dem Wind. Bei jeder Tide surfbar. Für Anfänger geeignet.

 9a) Bidart

Break: Beach
Untergrund:
Sand/Fels
Crowdfaktor: 6-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro
Google Earth: 43°26'13.50"N/ 1°35'46.47"W


Langer Sandstrand mit vielen Spots. Die besten Wellen laufen am Central-Strand von Bidart. Parkplätze gibt es hier direkt am Strand. Da es immer wieder Felsen im Wasser gibt, sollte man die Augen offenhalten und nicht blindlings mit einem Köpper aus der Welle aussteigen.

 9b) Guethary

Break: Right
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 6-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro


Guethary ist eine Rechtswelle, die am besten bei mittlerer Tide surfbar ist. Sie bricht nur bei größeren Swells, sonst bleibt sie unsichtbar. Der Break liegt ungefähr 500m vor der Küste. Zu erreichen über die RN10 bis zum Strand in Guethary, dann einfach nur irgendwie geradeaus aufs Meer. Einstieg am besten über den kleinen Hafen von Guethary. Wenn ihr merkt, das es voll sein könnte, parkt am besten auf den oberen Parkplatz und nicht unten am Hafen, die Strasse ist hier auch seeehr steil!!! Die Welle ist Nur für Experten!

 10) Guethary - Alcyons

Break: Left
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 4-6
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Auch Les Alcyons ist ein Reefbreak. Die Left bricht direkt unterhalb des Dorfes Guethary links am Ende des Parkplatzes. Bei Low Tide blickt man beim Take-Off direkt auf die Felsen. Der Ride ist verhältnismäßig kurz aber steil schnell und tuby. Bei mittlerem Wasserstand am besten surfbar. Einstieg hier ist am besten über die kleine Bucht. Wieder eine Welle nur für Könner!

 11) Guethary - Avalanche

Break: Left
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 4-6
Schwierigkeit: PRO


Diese Linkswelle bricht 500m weit draußen vor Alcyons, noch ein bischen weiter südlich. Das Riff kommt allerdings erst bei richtig fetten Swells im Herbst oder Winter in gang. Am besten bei tiefem bis mittlerem Wasserstand. Nur für Profis und Selbstmörder. Man bracht auf jeden Fall eine Gun. Wenn die Welle läuft sind gebrochenen Bretter und gerissenen Leashen am Strand ein ganz normales Bild.

 12) Lafitenia

Break: Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 9-10
Schwierigkeit: Fortgeschritten


In der Umgebung von St. Jean de Luz gibt es mehrere Spots. Lafitenia ist nur der berühmteste unter ihnen und zudem der einzige Pointbreak. Die Rechtswelle bricht über felsigem Untergrund. Um hinzugelangen muß man ungefähr 2 Kilometer südlich von Guethary von der RN10 abbiegen und den Schildern Richtung dem Campingplatz "Acotz" folgen. Man gelangt auf einen Parkplatz von dem aus man die kleine, sehr steile Bucht überblickt. Die besten Wellen brechen hier bei mittlerer Tide. Für Fortgeschrittene.

Besonderheiten:
-Achtet bei ablaufendem Wasser immer auf das Riff.
-Im Lineup ist neben der Kenntnis der Regeln auch soziale Kompetenz gefragt.
-Anfängern ist von diesem Spot dringend abzuraten.


 13) Erromardie

Dieser Spot, der auch über felsigem Untergrund bricht, befindet sich zwischen Lafitenia und St. Jean de Luz. Zu beiden Seiten der schmalen Bucht brechen Wellen. Hier ist es bei niedrigem bis mittlerem Wasserstand am besten. Anfängertauglich.

 14) Sainte Barbe

Break: Right
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 5-7
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Auch die Rechte von Sainte Barbe ist ein Reefbreak, eigentlich sind es etwa 2-3 Breaks oder Sections. Es fängt direkt an der nördlichen Mole an läuft in die Bucht rein und anschliesen, wenn der Swell groß genug ist, macht die Welle in der Bucht noch einen 90 Grad Knick und läuft weiter.

Sie funktioniert allerdings nur wenn der Swell groß genug ist, um bis in die Bucht reinzukommen. Dies ist meistens nur im Winter der Fall. Wenn die Welle einmal läuft, sind hier allerdings lange Rides möglich. Der Take-Off ist allerdings ziemlich heftig. Der Spot befindet sich am nördlichen Rand der Bucht von St. Jean de Luz. Beste Surfbedingungen bei niedrigem bis mittlerem Wasserstand. Für Fortgeschrittene.

 15) Socoa

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 6-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Dieser Beachbreak ist nur gut, wenn die Wellen außerhalb der Bucht schon viel zu groß sind. Er befindet sich am südlichen Rand der Bucht von St. Jean de Luz. Hier gibt es aber im Verhältnis zu den wenigen Wellen viel zu viele Locals. Auch hier brechen die Wellen am besten bei niedrigem - bzw. mittelhohem Wasserstand. Anfängertauglich.

 16) Hendaye Plage

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 5-7
Schwierigkeit: Anfänger


Dem Stadtstrand von Hendaye lohnt es sich wirklich erst dann einen Besuch abzustatten, wenn es fast überall anders zu gross ist. Hier kann man dann noch die ein oder andere Welle erwischen. Meisst ist es dann aber auch so tierisch voll, da es alle nicht Bigwave-Surfer oder solche die nicht auf Prügel stehen hier hin zieht.

 Spanien

Spanien hat wohl mit das vielfältigste Angebot an Surfspots in Europa. High Quality Beachbreaks, heftige Riffe, Bigwave Spots, fette Flussmündungen und lange Points an der Atlantikküste und am Mittelmeer. Je nachdem wo man sich befindet, sollte man auch im Sommer einen 3-2er Neo im Gepäck haben.


Galizien
Die beste Zeit um einen guten Surf am Atlantik abzustauben ist zwischen September und November. Dann rollen die fetten Sets der Herbstürme auf die Küste und lassen die Spots im wahrsten Sinne des Wortes brüllen. Dabei sind die Temperaturen ebenfalls noch ganz akzeptabel. Die spanischen Locals sind meist nicht so schlimm wie immer behauptet, man sollte die Jungs aber an einigen Spots nicht unbedingt provozieren.

Früher war die Wasserverschmutzung ein großes Problem in Spanien. Dank neuer Kläranlagen und einem verbesserten Umweltbewusstsein hat sich die Qualität des Wassers jedoch erheblich verbessert. An einigen Stellen, gerade an Flussmündungen, sollte man aber trotzdem nicht zuviel von dem Wasser schlucken. Je nachdem wie der Wind steht, könnte es auch schon einmal vorkommen, daß einiges an Plastik-Müll angeschwemmt wird.


 Balearen

Malle, der Deutschen liebste Insel, wird in Surferkreisen nicht gerade sehr hoch gehandelt. Nichtsdestotrotz hat es es hier zum Teil recht ordentliche Wellen. Schaut man sich einmal die geographische Lage Mallorcas an, stellt man fest, dass es günstig unterhalb des Golf du Lion liegt. Wer sich auskennt, der weiss, dass hier der Mistral das Rhonetal runter bläst.

Dieser Nordwind gehört zu den stärksten Europas und ist im Winterhalbjahr anzutreffen. Das Angenehme für Mallorca ist, dass dem Wind meistens noch in französischen Gewässern die Puste ausgeht. Die Konsequenz für Malle: Kein Wind und Nordswell! De puta madre! Aufgrund der Insellage hat man aber auch für alle anderen Windrichtungen einen Spot. Die vorherrschenden Winden sind Nord, Nordost und Südwest.

Versteht mich nicht falsch: Mallorca ist jetzt nicht gerade eine Location, wo man seinen Jahres-Surfurlaub verbringen sollte. Dafür sind die Bedingungen einfach nicht konstant genug.

Für einen billigen last minute Trip über ein Wochenende lohnt es sich aber allemal. Gerade die Münchner Surfer, die für zwei Tage 4 Stunden lang runter nach Varazze/Italien juckeln, könnten ebenso gut mal die Dienste von Air Berlin in Angriff nehmen. Vorraussetzung: Vorhersage im Internet einholen! Und falls es mit den Wellen nicht klappen sollte, hat man immer noch ein Toprevier zum Biken, Seakayaken, Klettern, Canyoning, Caven und Feiern.

Surf: meist zwischen 1-5 Fuss hoch, manchmal auch höher (von vorne) Mushy Strandwellen - anspruchsvolle, felsige Breaks mit knietiefen Wasser und hohlen Wellen

Beste Bretter: Fishs + voluminöse Shortboards, bzw. alles was Auftrieb bietet.

Beste Reisezeit: Nov-März

www.surfmediterraneo.com (viele pics)
www.mallorcaviento.com
www.totalwind.net
www.sport-und-mallorca.de






Viele Grüsse von der Insel

Matthias

www.palmapix.com


Die besten Spots der Insel liegen in der Bucht von Alcudia.

Im südlichen Teil dieser Bucht liegen einige sehr gute Pointbreaks mit Felsuntergrund. Der Spot der wohl am häufigsten bricht ist die Cala Mezquida, ebenfalls an der Nordostküste gelegen.


 Andalucia

Costa de la Luz

Die
Costa de la Luz in Andalusien gehört zu einer der wärmsten und trockensten Regionen Europas. Über 3000 Sonnenstunden im Jahr und milde Temperaturen sorgen hier für ein perfektes Klima. Diese Seite Andalusiens ist vom Massentourismus noch unberührt. Wegen der überwiegend naturbelassenen, hügeligen Landschaft, der Berge und zahlreicher bekannter, historischer Städte zählt Andalusien zu einer der schönsten und interessantesten Gegenden Europas.


Blick vom A-Frame Camp


Der Surf

Die Wellen im Süden Spaniens sind noch immer nicht angekommen auf der Landkarte vieler Surfer. Dabei gibt es von Oktober bis Mai exzellente Bedingungen.

Es gibt viele gute Beach-Breaks, aber auch Point-Breaks mit langen Wellen und Reef-Breaks für Anfänger bis Fortgeschrittene. So gut wie keine Problem mit den freundlichen Locals.
Das alles ohne dass es zu voll wird und bei Wassertemperaturen um 20 Grad im Oktober und minimal 16 Grad im Januar/Februar. Ein 32er Neo reicht völlig aus.

Der Spotreport wurde uns vom A-Frame Surfcamp zur Verfügung gestellt.


 1) Cadiz City Area

Viele Beachbreaks. Direkt in der City an der alten Stadtmauer zwischen zwei Molen liegt der meist gesurfte Strand in Cadiz. Wellen generell kleiner als El Palmar Gegend, aber auch weniger Wind als im Süden

 2) Chiclana

La Barrosa/Sancti Petri ist ein langer Beachbreak mit nicht der besten Wellen-Qualität. Aber viel Platz und den ein oder andere Secret-Spot. Außerhalb der Hauptsasion findet man hier bestimmt eine gute Sandbank nur für sich.

 3) Roche

Ein echter high quality Spot. Dementsprechend auch wieder mehr Locals. Es gab Geschichten, auch in spanischen Surf Mags, über Schlägereien hier. Aber geiler Beachbreak mit Schutz vor Levante-Wind. Sehr Swell konsistent.

 4) Conil

Langer Beachbreak mit nicht gerade berühmter Qualität. Aber es gibt kleinere Buchten und Strandabschnitte die das Abchecken wert sind. Der Norden, Fuente de Gallo, ist gegen den ständigen Wind ein wenig geschützter als der Rest des Strandes. Auch wenn Chiclana oder Roche zerblasen ist, kann es sich lohnen hier mal vorbei zu sehen.

 5) El Palmar

Der beste Beachbreak Andalusiens. Dementsprechend voll am Wochenende. Aber es gibt viele Peaks, so dass genug Wellen für jeden da sind. Sehr Swell konsistent. Ein paar Steine im Wasser. Hält Wellen bis über 3 Meter.

 6) Canos de Meca

Left:
Klassischer Reef-Break.
Flaches Wasser. Lange steile Linke. Läuft bei Low-tide.
Hier wird es voller im Wasser und der Take-Off Spot ist klein. Offshore bei Norwind.


Break: Right
Untergrund: Riff
Crowdfaktor: 7-9
Schwierigkeit: Anfänger bis Intermediate


Right:
Sehr entspannte Welle. Meistens perfekt für das Longboard. Bei größerem Swell wir die Welle aber auch steiler. Tiefes Wasser über dem Riff.


 7) Barbate

Flussmündung. Linke Welle die bei größerem Swell lange tube rides möglich macht. Sonst eine entspannte Welle. Sehr ähnlich zu Rodiles in Asturien.

 8) Barbate bis Zahara

Endloser Beachbreak mit endlos vielen Peaks. Unterbrochen nur von einer Militär Zone.

Nicht die beste Wellen Qualität. Aber man ist alleine.


 9) Tarifa Area

Viele Beachbreaks, aber auch Reefs. Alles sehr nah an der Strasse gelegen. Easy zu checken. Swell kleiner und meistens windiger als im Norden.

 Pais Vasco

Diese Gegend gehört größtenteils zum Baskenland (Euskadi). Man sollte sich durch Schilder, die darauf hinweisen daß man sich nicht in Spanien befindet, nicht arg verwirren lassen. Auf jeden Fall gibt es hier einige sehr gute und auch international bekannte Wellen. Das Level der Surfer ist verdammt hoch und man sollte gerade hier die Locals respektieren, wie man so schön sagt.


Menakoz im Sommer - ein leichtes Kräuseln.
Der Surf

Spots wie Mundaka und Menakos sprechen eigentlich für sich. Die Qualität der Wellen und die Größe können hier beängstigte Ausmaße annehmen. Die Wassertemperaturen liegen im Sommer bei etwa 18°C und fallen im Winter auf etwa 11 °C.



 1) San Sebastian



Break: Shifting
Peaks/Left
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 7-9
Schwierigkeit: Anfänger


Die Strände in San Sebastian heißen La Concha/Ondarreta. Die Spots laufen auch dann, wenn die Strände rings um San Sebastian closeout sind. In Ondarreta können ein paar schöne Lefts laufen. Da es Stadtstrände sind kann es hier voll im Wasser werden.

 2) Zarautz



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 6-8
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Ein lang gestreckter Stadt-Sandstrand mit mehreren Sandbänken. Kann auch etwas größeren Swell halten. Der Level der Locals ist sehr hoch. Parken kann man in der Nähe des Strandes, es gibt mehrere Surfshops an der Hauptstrasse und an der Promenade. Daneben gibt es noch einen kleinen Skatepark auf der Promenade.

 3) Orrua



Break: Rechte
Untergrund:
Felsen
Crowdfaktor: 4-5
Schwierigkeit: Bigwave Pro


Ein Bigwave-Spot, der über einem gnadenlosen Felsen bricht. Dieser Spot soll einen Swell von 6m ohne Probleme halten können.

 4) Mundaka


Break: Linke
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 9-10
Schwierigkeit: sehr Fortgeschritten/Pro
Google Earth: 43°24'35.54"N, 2°41'45.34"W


Europas längste und wohl hohlste Left liegt direkt in der Flussmündung bei Mundaka. Läuft nur bei größerem Swell (5Fuss+), best zwischen Mid- & Lowtide. Kaum zu glauben, aber der Untergrund besteht aus Sand (naja, wenn auch wohl mit etwas höherem Lehmgehalt)!!! Von der Kirche am Hafen hat man einen perfekten Blick auf die Welle. Gerade im Bereich des Hafens hat Mundaka enge Gassen die zudem noch oft zugeparkt sind. Am besten parkt man an einem Aussichtspunkt nach Mundaka an der Hauptstraße. Von hier läuft man in 5 min zum Hafen. Auf der gegenüberliegenden Seite der Flussmündung gibt es noch einen Beachbreak. Wenn es hier richtig rappelt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, ein paar echte Pros beim schlitzen zu sehen.

 5) Bakio


Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 6-8
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten
Google Earth: 43°25'53.15"N, 2°48'23.70"W


Hier bricht eine schöne Rechte direkt vor einer kleinen Flussmündung (Bach). Falls die Welle zu voll sein sollte geht man einfach auf die andere Seite der Felsen, dort sind meist weniger Surfer und es sind auch noch ganz anständige Wellen. Aber auch die Mitte und das Westende der Bucht bieten ein paar anständige Wellen über sandigen Untergrund. Übernachten kann man direkt auf dem großen Parkplatz am Ortseingang, nicht zu verfehlen. Toiletten und Duschen gibt es am Strand. Ähnlich wie in Zarautz sind die Localsurfer hier verdammt gut. Einen ganzen Skatepark gibt es am Westende der Stadt.

 6) Menakos


Break: Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 7-9
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro
Google Earth: 43°23'50.74"N, 2°59'12.23"W


Direkt nördlich von Bilbao. Zwischen Sopelana und Plentzia zum Strand abbiegen. Der Parkplatz ist schon von der Straße aus zu sehen. Vom Parkplatz geht ein Pfad runter in die kleine steile Felsbucht mit Steinstrand. Die Welle bricht am östlichen Rand der Bucht, allerdings nur bei echt heftigem Swell. Genau dort befindet sich ein ziemlich fieses Riff unter der Wasseroberfläche (Spitze Felsen). Wasserqualität ist nicht so toll (wegen Nähe zu Bilbao). Einer der heftigsten Bigwave-Spots in Europa.

Wegen seiner qualitativ hochwertigen Wellen (die in beide Richtungen laufen) ist der Spot auch bekannt unter dem Namen "the spanish A".

 7) Sopelana


Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 7-9
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten
Google Earth: 43°23'18.99"N, 2°59'57.58"W


Ein sehr langer Sandstrand mit vielen guten Sandbänken. Diese halten auch schon mal größere Wellen aus. Ebenso gibt es hier Sandbänke für jeden Gezeitenstand. Aufgrund der Nähe zu Bilbao kann die Qualität des Wassers schonmal etwas beeinträchtigt sein.


Los Locos
 Cantabria

Cantabrien ist wohl für uns Surfer nicht die bekannteste Gegend. Aber auch hier gibt es ein paar exzellente Wellen. Viele dieser Wellen sind noch nicht so von den Crowds betroffen wie jene im Baskenland oder in Galizien, aber es werden auch hier jedes Jahr mehr Surfer.


 1) Beirra



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 6-7
Schwierigkeit: Anfänger


Sandstrand, surfbar bei allen Tides. Kurz vor Santona am Knast (oder etwas ähnlichem) links abbiegen und die Strasse bis zum Ende fahren.

 2) Noja (Playa de Ris)



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 7-8
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Eigentlich eine Bucht, ist aber durch einen großen Felsen in der Mitte geteilt. In der östlichen Bucht bricht vor dem kleinen Felsen eine gute Linke, best bei Midtide. Ansonsten haben beide Buchten verschiedene Sandbänke. Durch die Halbinsel Noja ist die Bucht leider relativ vor NW-Swell geschützt. Da Noja ein kleiner Party-Ort ist, kann es auf dem Wasser schon mal etwas voller werden.

 3) Playa de Canal



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 5
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Liegt kurz vor Playa Langre. Am rechten Ende der kleinen Bucht bricht eine heftige Rechte über einem Riff.

 4) Playa Langre



Break: Links/Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 4
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Große Sandbucht. Gut windgeschützt durch hohe Klippen. In der Mitte der Bucht bricht eine lange Left über Sanduntergrund. Kurz vor dem Nacktbadestrand bricht noch eine Left direkt vor und über ein paar Felsen. Vorsicht je nach Tide und Wellenhöhe, vorher checken. Parken kann man easy oberhalb der Klippen. Crowds im Lineup sind hier wohl nicht zu befürchten.

 5) Liencres

Break: Linke/Rechte
Untergrund:
Sand/Fels
Crowdfaktor: 6-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Hier gibt es gleich mehrere Spots in der Gegend. Zum einen schönen Break mit Sanduntergrund ein paar nette Reefbreaks an denen Linke und Rechte brechen. Durch die W / NW Aussichtung bekommen die Breaks viel Swell ab.

 6) Concha



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 7-9
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Ein Stadtstrand, der aber nicht so gut besucht ist wie Los Locos wegen dem Hafen und der Flussmündung direkt neben an. Hier lohnt es sich vorbei zu schauen wenn Los Locos zerblasen ist.

 7) Los Locos



Break: Rechte/Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 9-10
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Die Verrückten, der Strand heißt wirklich so und ist der Stadtstrand von Suances. Bricht meist über Sand, es können aber auch ein paar kleine Steine dazwischen sein. Die Wellen gehören mit zu den besten der Gegend, es kann sehr schnell, hohl und steil werden, gerade bei ablaufendem Wasser. Bei etwas größeren Wellen kann am Ostende eine heftiger rechter Point laufen. Beide Wellen sind eher etwas für fortgeschrittene Surfer. Bei Hightide kann der ganze Strand verschwinden, und es braucht dann auch einen etwas größeren Swell damit es noch bricht. Durch die hohen Felswände ist der Spot gut gegen Wind geschützt. Da es ein Stadtstrand ist kann es zu extremen Crowds kommen.

 8) Playa de Oyambre



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 4-6
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Zwischen San Vincente und Comilas gelegene große und flache Bucht mit einer kleinen Flussmündung am östlichen Ende. Direkt hinter der Düne befindet sich ein großes Sumpfgebiet mit bizarr aussehenden abgestorbenen Bäumen. Außerdem gibt es eine große seichte Lagune, sehr schön zum baden. Bei kleinem Swell ist das östliche Ende der Bucht am besten, bei größeren Swells das westliche. Parkplatz direkt am Strand. Naturschutzgebiet.

 9) Playa de Gerra



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 4
Schwierigkeit: Anfänger


Direkt westlich vom Cabo Oyambre. Wenn die Wellen in Playa de Oyambre zu klein sind sollte man hier gucken. Parkplatz direkt oberhalb vom Spot.

 Asturien

Asturien ist wie Cantabrien an vielen Spots noch nicht so überlaufen wie das Baskenland oder Galizien. Wer abseits der bekannten Wege eine Bucht sucht, kann hier immer noch perfekte Wellen für sich allein haben. Aber wie in Cantabrien, werden es auch hier von Jahr zu Jahr mehr Surfer.


Playa de Cueva

 1) Rodiles



Break: Left/Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 8
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Dieser Spot hat einfach alles: Eine Flussmündung mit einer hohlen, krassen Left und einen Beachbreak der bei allen Tides die passenden Sandbänke bietet. Das hat natürlich seinen Preis - allein wird man den Spot bei guten Bedingungen kaum surfen.

 2) Gijon (Playa Lorenzo)

Ist wie jeder Stadtstrand gut besucht. Der Untergrund besteht aus Sand und Felsen, es ist also Vorsicht geboten. Bei Lowtide soll es eine gute Right geben.

 3) Playa de Cueva

Zwischen Cabo Busto und Luarca. Man erreicht den Spot über einen verdammt schmalen und steilen, ca. 2km langen Feldweg, der oberhalb der Bucht Richtung Meer abbiegt (ausgeschildert). Unten findet man eine kleine Bar und einen großen, buckeligen Parkplatz. Am östlichen Ende der Bucht ist auch hier eine kleine Flussmündung. Der Strand selber ist Sandig, allerdings wird er bei hohem Wasserstand komplett von Wasser überdeckt, und es bleibt nur ein schmaler Streifen Geröllstrand übrig. Ziemlich weit abgelegen, mit allen resultierenden Vor- und Nachteilen.

 4) ) Playa de Otur

Direkt in der kleinen Ortschaft Otur (westlich von Luarca) führt eine kleine geteerte Straße in Richtung Strand. Nach ca. 2km gelangt man in eine kleine, steile Felsbucht mit dunklem Sand. Der Untergrund ist zumeist Sandig. Am östlichen Rand der Bucht sind einige Felsen im Wasser, die bei hohem Wasserstand nicht zu sehen sind.

 Galizien

Der Surf
Galizien
ist die swellbeständigsten Region Spaniens, da es genau am der nordwestlichen Ecke Spaniens liegt wo die Nordküste zur Westküste wird. Deshalb gibt es hier für fast jede Swellrichtung, die aus dem Atlantik an die Küste schwappt, einen geeigneten Spot. Aber man muss auch mit einigen Crowds und kaltem Wasser (auch im Sommer) rechnen.


Big Day in Baleo
Allgemeines
Vom Sonnenschein ist diese Gegend nicht gerade verwöhnt. An der Nordküste kann es auf Grund der Berge öfters regnen. Durch das etwas feuchte Klima hier gibt es nicht nur üppiges Grün, sonder meist auch Schwärme von Mücken die bei Dämmerung nix besseres zu tun haben, als sich über Surfer herzumachen.


 1) Foz

Die Gegend um Foz hat einige gute Spots zu bieten. Zu erwähnen wäre da eine Flussmündung und ein perfekter A-Frame, beide brechen über Fels. Ach ja, die müsst ihr selber suchen. :-)

 2) Praia do Baleo

Nachbarstrand von Pantin. Neuerdings auch mit ausgebautem Parkplatz und Duschen. Die Bucht ist lang und schmal, daher windgeschützt. Bei großem Swell bricht am östlichen Rand der Bucht eine fette Right mit Monster-Tubes!

 3) Pantin

Wohl die Welle Galiziens - eine Rechtswelle. Es gibt Tage da bricht sie sogar besser als die (kurze)Linke, dafür surft man aber direkt auf die Felsen zu. Hinter dem Felsen gibt es einen Channel, selbst bei großen Wellen zieht einen die Strömung mit trockenen Haaren ins Lineup. Läuft am besten bei Midtide. Im mittleren Teil der Bucht liegt noch eine Sandbank die auch eine hervorragende Welle produziert. Übernachten kann man hier am besten hinter dem Lifeguard-Haus. Toiletten und Duschen gibt es am Strand - und sogar ein Surferdenkmal. Crowds sind hier vorprogrammiert.
An diesem Spot findet jedes Jahr ein WQS Contest statt.


 4) Valdovino

Ein langer Sandstrand mit mehreren Breaks. Teils Sand, Teils Fels. Wenn alle umliegenden Spots zerblasen sind sollte man auf jeden Fall das Westende der Bucht checken. Die Zufahrt dazu befindet sich hinter der Ortseinfahrt nach Meiraz. Dem Abzweig Praia do Christina folgen, bis er zur Dirtroad wird, dann nach ca 400-500m rechts ab und schon steht man auf einem Parkplatz auf einem Hügel von dem aus man den Spot gut sehen kann. Bei den Felsen geht eine Strömung raus. Vorsicht bei größeren Wellen. Auch bei Hightide ist Vorsicht geboten, da man teilweise über das Gerippe eines alten Bootes surft, da die Welle neben einer langen Right dann auch eine nette Left produziert. Bei Mid- bis Lowtide läuft meist nur die Right. An Tagen wo alles zerblasen ist, kann es Nachmittags hier zu echten Crowds kommen. An diesem Spot gibt es noch eine gemauerte Frischwasserquelle. In Valdovino selbst gibt es zwei Campingplätze.

 5) Praia do Rio

Westlich von Valdovino. Kleine Bucht. Bei großem Swell und stürmischer See bricht in der windgeschützten Bucht eine sehr schöne Linke. Tuby!

 6) Campelo

Eine kleine steile windgeschützte Bucht, hier bricht es meist noch höher als in Pantin. Am besten surfbar bei Mid- bis Lowtide, für Hightide braucht es schon einen anständigen Swell. Es gibt hier eine Dusche direkt aus dem Berg und man kann hier auch gut Übernachten.

 7) San Jorge

Eine große Bucht. Wenn hier nichts bricht, bricht es nirgendwo. Im mittleren Teil der Bucht, bei den Felsen, gibt es eine linke Welle die verdammt steil und schnell ist. Bei starkem Wind finden sich hier auch schonmal Windsurfer ein.

 8) Doninos

Wieder einer größere Sandbucht, die mit zu den populärsten Surfspots in der Region gehört.

 9) Riazor / Orza

Dieser Spot liegt mitten in der Stadt A Coruna. Beachbreak. Da der Spot mitten in der Stadt liegt kann es hier voll werden. Auch hier gibt es ein Surfer-Denkmal. Verdammt sind wir beliebt... ;-)

 10) Nemina

Bei Cabo Turinan. Flussmündung und Bucht mit Beachbreak. Im Südende der Bucht liegt die Flussmündung - neben einem Felsen wo eine Linke bricht. In der Mitte und im Nordteil der Bucht sind ein paar gute Sandbänke. Da die Bucht nicht so leicht zu finden ist braucht man hier keine Angst vor Crowds zu haben. Die Bucht ist gut geschützt gegen Wind aus dem Norden. Wenn der Nordswell überall zu groß ist sollte man hier vorbeischauen. Erreichbar ist die Flussmündung am besten über den Ort Lires, dort über den Fluß, am Friedhof vorbei und dann ca. 500m eine sehr schmale Straße entlang. Erwähnenswert ist noch der eventuelle Gestank einer Fischzucht bei der letzten Biegung des Flusses. Südlich von der Flussmündung soll es noch ein Riff geben.

 11) Praia de Rostro

Sehr abgelegener Strand an der Nordküste von Cabo Finisterre. Nördlich von Cabo Finisterre in eine kleine Straße abbiegen (Ausgeschildert), dann geht es einige Kilometer geradeaus Richtung Norden. Irgendwann wandelt sich die Straße zu einem steinigen Feldweg. Diesen noch mal ca. einen halben km weiterfahren. Nach einiger Zeit links abbiegen. Wenn der Swell von Nord oder Nordwest kommt, ist dieser Ort die richtige Wahl.

 12) Lanzada

Große Sandbucht in der Nähe vom Touristenort Sanxenxo. Braucht schon einen größeren Swell aus NW oder S um gut zu laufen, da im Norden eine große Landzunge und im SW die Insel "Isla de Ons" dem Swell den Weg versperrt. Am besten ist es hier zwischen Mid- und Highttide. Direkt am Südende gibt es noch eine kleine Halbinsel und dahinter noch eine kleine Sandbucht. Hier gibt es eine sehr schöne Right direkt neben den Felsen der Halbinsel sowie eine Sandbank, welche öfter laufen als Lanzada selbst. Beide Buchten sind gut von der Strasse aus zu sehen. Bei schönem Wetter können viele Schwimmer im Wasser sein.


Cullera
 Mittelmeer

Wer ausschließlich einen Wellenreit-Urlaub machen will, dem würde ich nicht raten ans Mittelmeer (Gegend Valencia/Alicante) zu fahren. Begeistert wird aber Derjenige & Diejenige sein, der/die schönes Wetter, spanische Partys, Windsurfen & Wellenreiten möchte. Der Schwerpunkt wird sich Juli/August mehr zur Party und in den Monaten danach mehr zum o.g. Wassersport orientieren.

Der Surf:
Am Mittelmeer gibt es wohl das wärmste Wasser zum surfen, in den Wintermonaten kühlt es sich bis ca. 13°C ab, dafür hat man im Frühjahr bis zum späten Herbst über 20 °C. Im Sommer kann eine Temperatur von 26°C erreicht werde, nur bleiben dann meist die Wellen aus. Ab September kann man schon mit ein paar fetten Tagen und perfekten Wellen rechnen.



 1) Hafenmole von Cullera



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 4-6
Schwierigkeit: Anfänger


Die Wellen dort sind zwar kaum tuby, laufen aber verhältnismäßig lange und sind gut surfbar. Bei guter Welle sind sehr viele Spanier (kaum oder gar keine Touristen) im Wasser, so dass es schon mal mäßig voll werden kann, aber nicht wirklich zum "Gedränge" kommt. Außerdem sind die einheimischen Surfer sehr freundlich und friedlich. Im Herbst werden die Wellen größer und kräftiger. (Andreas Haase)

 2) Javea



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 2-3
Schwierigkeit: Anfänger


60 km südlich von Cullera liegt der Ort Javea. Ein Ort dessen Küstenabschnitt vollständig von zwei großen Felsen (fast schon Berge, ca. 100m hoch) eingeschlossen ist. Dort gibt es einen Sandstrand mit Wellen (ist im Sommer aber zu voll, da viele Touristen) und einen Sand-Kies-Fels-Strand mit guter Welle. Letztere Stelle ist aber nicht ganz ungefährlich. (Andreas Haase)

 Portugal

Der Surf:

Das
Land in Europa mit den wohl meisten Weltklassewellen. Heftige Riffe wechseln sich hier mit hohlen Beachbreaks ab. Gerade im Bereich zwischen Peniche und Lissabon gibt es eine Unzahl an Spots, wo man fast unmöglich sagen kann, welcher denn nun der beste ist. Aber auch der Norden und im Süden die Algarve haben viele gute Spots zu bieten.


Portugal, Secret Spot
Die Wassertemperaturen lassen leider etwas zu wünschen übrig. Im Sommer wird das Wasser im Norden meist nicht wärmer als 16°C und im Süden nicht mehr als 18°C. Im Winter wird es dann noch kälter und kühlt sich auf etwa 12°C im Norden und auf 14°C im Süden ab.

Surfen ist eine sehr beliebte und populäre Sportart in Portugal. Hier einen einsamen Spot für sich zu finden ist schon schwer, aber nicht ganz unmöglich, wenn mein weis, wo man suchen muss.

Allgemeines:
In Portugal kann man noch relativ günstig Leben. Wenn man mit einem Camper unterwegs ist, hat man meist keine Probleme damit, wenn man direkt am Spot übernachtet, solange man alles sauber hält und den Locals nicht zu oft rein gedroppt ist. Lissabon wird ebenfalls von einigen Billiglinien angeflogen, da kann es sich schon mal lohnen für ein verlängertes Wochenende runter zu düsen.



Consolacao Rights
 Peniche

Der Surf:

Da
Peniche und Baleal Halbinseln sind, ist die Wahrscheinlichkeit in dieser Gegend höher, als anderswo in Portugal, brauchbare Bedingungen zu finden. An irgenteinem Strand ist eigentlich immer Offshore, es muß nur mit dem Swell zusammenpassen. Peniche ist neben Ericeira die Hauptstadt des Surfens in Portugal. Seit 2009 macht auch die ASP Worldtour hier einen Stopp.

Allgemeines:

In Peniche selbst und in Baleal gibt es mehrere Surfshops und Shaper (u.a. Fatum), mehrere nette Strandbars in denen man Abends gut abzappel kann und einen Beton-Skatepark. Ebenfalls haben sich hier einige deutsche Surfschulen niedergelassen. Günstig einkaufen kann man hier im Lidl oder im Intermarché.

Peniche ist der größte Fischereihafen Portugals, deshalb gibt es hier leider ein paar fies stinkende Fischfabriken.


 1) Nazare

Eigentlich gehört dieser Spot nicht unbedingt zu der Gegend von Peniche, ist aber nicht allzu weit weg, weshalb wir ihn dennoch hier aufführen. Nazaré ist Portugals Bigwave-Spot vor dem angeblich schon Hawaiianer kapituliert haben da der Peak unberechenbar sein soll.

Der Beachbreak sollen Wellen bis zu 7m halten können.


 2) Foz do Arelho

Der Strand fängt an einer kleinen Flussmündung bei Foz do Arelho an (in der Nähe liegt ein Golfclub) und geht durch bis Baleal. Hier findet man bestimmt seinen "Secret-Spot".

Ein Beachbreak bei dem es gelegentlich auch mal den ein oder anderen Felsen im Wasser gibt.


 3) Almageira/Ferrel

Man fährt bis zum nächsten Ort Ferrel (von Baleal aus) und sucht sich von dort einen Weg zurück ans Meer. "Almageira" ist eine kräftige Linke, die über Sand aber teils über Fels brechen kann. Oft bricht sie an verschiedenen Stellen, so dass man auch öfter eine Rechte surfen kann. Am Parkplatz gibt es eine Trinkwasserquelle um die Wasservorräte wieder aufzufüllen. Nach einem Regen sollte man möglichst nicht die glitschige rote Lehmpiste zum unteren Parkplatz runter fahren. Es gibt noch einige weitere Peaks in der Umgebung wo es oft gute Wellen gibt so das sich die Crowds hier etwas verlaufen.


 4) Lagide (Baleal Reef)

Der Strand an der nördlichen Seite der Straße auf die Halbinsel Baleal. Links ist der Untergrund sandig, aber rechts, direkt vor dem Parkplatz erstreckt sich ein flaches Felsriff ins Meer, welches zwar eine geile Linke produziert, dafür aber voller Seeigel und Surfer ist. Für die Sicherheitsfanatiker unter Euch gilt: Booties anziehen!

Lagide gehört zu den besten Spots in der Umgebung.


 6) Praia do Baleal

Liegt zwischen den Halbinseln Peniche und Baleal. Eine große Sandbucht mit sehr guten Wellen. Je nach Swell und Windrichtung findet man am nördlichen Ende der Bucht (bei Baleal) oder eher in der Mitte die besseren Surfbedingungen. Am Nordende der Bucht bricht des öfteren eine verdammt schnelle und steile Linke. Da es hier fast immer irgentwo optimale Bedingungen gibt, trifft man an diesem Strand die meisten Surfschulen an.

 5) Cantinho

Ein langer Sandstrand, hier findet man bestimmt immer einen Peak der nicht ganz so voll ist wie die in Peniche. Wenn es hier zu fett ist sollte man einen Abstecher nach Peniche machen. Im Norden des Strandes, direkt am Ort, gibt es noch eine kleine Flussmündung.

 7) Molhe Leste

Direkt südlich der Hafenmole von Peniche, Beachbreak. Nur ein paar hundert Meter entfernt von Supertubos, allerdings sind die Wellen hier meist nicht ganz so brutal und meist auch etwas kleiner als beu Supers. Die Mole bei Nordwimd, wenn fast alles Blowout ist perfekten Schutz vor dem Wind.

Da hier auch ein kleiner Fluss ins Meer mündet und dazu noch dies die Hafeneinfahrt ist, kann die Wasser Qualität gelegntlich ein wenig beeinträchtigt sein.


 8) Supertubos/Bananas

Direkt südlich von Peniche gelegen. Funktioniert am besten bei nördlichen Winden. Damit es bricht brauch der Spot Südswell oder größeren Nordswell. Weltbekannt für seine hohlen und steilen Wellen. Sie brechen sehr nah am Ufer im seichtem Wasser, ähnlich wie Hossegor. Supertubos ist die Sandbank fast direkt vor der Strandbar.
Die Sandbänke zwischen Mohle Leste und Supertubos werden Bananas genannt und sind oft nicht ganz so fies wie Supertubes selbst, hier gibt je nach Sandbank, Rechte und Linke. Bei hohem Wasserstand gibt es einen fetten Shorebreak. Sandiger Untergrund, trotzdem aber sehr kraftvolle Wellen. Vorsicht Boardkiller.



 9) Consolacao Left

Ein Pointbreak ca 5km südlich von Peniche. Man sieht ihn schon von den Stränden Molho Leste und Supertubos, wenn man gen Süden guckt. Beide Wellen sind Reefbreaks. Je nach Swellrichtung läuft entweder die Left oder die Right. Bei Nordswell läuft die Left an der nördlichen Seite des Points besser (is klar :-) ) .

 9) Consolacao Right

Bei Südswell bricht die Right an der Südseite von Consolacao. Hier ist der Einstieg nicht ganz einfach, weil es keinen Sandstrand gibt, über den man bequem ins Wasser latschen könnte. Stattdessen klettert man über Felsen um ins Meer zu gelangen. Vorsicht! Überall lauern spitze Riffe unter der Wasseroberfläche und man muss rechtzeitig aussteigen, damit man nicht gegen die Felswand geschleudert wird. Oberhalb von Consolacao Right gibt es einen großen Parkplatz, wo man einen guten Überblick für den morgendlichen Swellcheck hat.

 10) Praia da Areia Branca

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 4-5
Schwierigkeit: All
Google Earth: +39°15'43.95", -9°20'12.94"



Ein langer Sandstrand, hier findet man bestimmt immer einen Peak der nicht ganz so voll ist. Wenn es hier zu fett ist sollte man einen Abstecher nach Peniche machen. Im Norden des Strandes, direkt am Ort, gibt es noch eine kleine Flussmündung.


 Ericeira

Ericeira, ein kleines ehemaliges Fischerdorf welches in den letzten Jahren zur Surfhochburg Portugals geworden ist.
Hier gibt es alles, von super fetten Beachbreaks bis zu ultra-krassen Reefbreaks. Leider sucht man einen günstigen Supermarkt in Ericeira vergebens, einen Lidl und einen Intermarche findet ihr in Mafra, ca. 10km entfernt. Ein Internetcafe gibt es in der Videothek beim Touristenbüro am Hauptplatz in der Fußgängerzone. Ein großer Campingplatz liegt am Stadtrand, direkt vor dem Hammerriff "The Reef".



Ericeira
Extra Infos:
Namen wie "Coxos", "Reef" oder "Petra Branca" sind weltweit bekannt. In der Bucht von "Ribeira D’Illhas" befinden sich drei Spots, die sich bei der richtigen Swellrichtung zusammenschließen und eine der längsten "Rights" Europas hervorbringen. Regelmäßig macht hier auch die ASP World Tour Station.
Allerdings ist an den Spots von Ericeira etwas Vorsicht angebracht! Nicht nur das hohe Niveau der Surfer und Breaks, sondern auch die Riffe auf denen die Wellen laufen sind nicht so ganz ohne. Plötzliche Untiefen und tückische Strömungen können den Surfspaß beeinträchtigen.
Neben "den Spots" gibt es noch einige unbekanntere Breaks, die dafür oft leer sind. Die Big Wave Spots "Praia do Norte" und "São Lourenço" laufen auch wenn es kleiner ist. "Praia da Calada" und "Praia do Matadouro" haben gleich mehrere Spots zu bieten.
Der "Praia do Sul" ist geschützt und somit immer etwas kleiner als woanders. Südlich von Ericeira liegen die Beachbreaks "Fozyland" und "São Juliao", die je nach Lage der Sandbänke entsprechend laufen. Ebenso liegen dort noch einige No-Name Riffe.
Vorsicht, abgesehen von Ribeira D’Illhas und den Beachbreaks müssen bei allen Spots die Gezeiten beachtet werden.
Im Sommer ist die Küste von "Sintra" über "Ericeira" bis "St. Cruz" die Wellensicherste von ganz Portugal und dem europäischen Festland. Wenn mal ein größerer Swell kommt kann man die berühmten "Ericeira Classics" surfen, oder wem das zu heftig ist der fährt ca. 1 Std. zur "Costa do Estoril" (Südküste). Dort sind die Wellen immer kleiner als an der Westseite.
Frithjof Gauss von tres ondas


 1) Coxos

Coxos, wird Koschos ausgesprochen, ein sehr heftiger Rightpoint. Die steile, schnelle und hohle Welle bricht über Fels, teils wird das Wasser sehr flach. Bei kleineren Wellen surft man meist nur die Inside dicht an den Felsen. Bei großen Wellen kann man von der äußersten Felsnase bis in die Bucht surfen. Coxos braucht schon einen guten N-NW Swell um vernünfig zu laufen. Beste Tide ist zwieschen Mid- und Lowtide. Man kann den Spot aber auch bei Hightide gut surfen. Gerade bei großen Wellen ist der Ein- und Ausstieg sehr schwierig da man über Geröll steigen muß. Um den Spot zu finden müßt ihr in Ribamar an der Windmühle dem Schild Praia Coxos folgen, ca. 15m vor dem Parkplatz links in eine kleine Dirtroad einbiegen, nach ca. 200m kommt so eine Art Parkplatz und schon seid ihr da. Die Welle ist also nicht bei Praia Coxos.

 2) Crazy Left

Liegt gegenüber von Coxos. Eine flache Felsplatte, an deren Kante eine sehr hohle Left bricht. Beste Tide ist hier zwischen Mid- und Hightide, Swell sollte in etwa aus SW kommen. Oft sieht man hier nur Bodyboarder im Wasser.


 3) The Undertaker

Break: Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 5-6
Schwierigkeit: Pro


Dieser Spot hier liegt auf dem halben Weg zwischen Coxos und Ribeira D´llhas. Wieder eine superkrasse, hohle Welle, die entlang einer -teilweise unterwasserliegenden- Felsnase nach rechts bricht. Surfbar nur zwischen Mid- und Hightide. Takeoff ist direkt vor der Felsnase, ein Sturz hier und man wird auf die Felsen gespült.

 4) Punta Preta

Wieder eine hohle Rechte die mal wieder an einer Felsnase bricht. Nicht ganz so übel wie Undertaker aber immer noch auf keinen Fall für Anfänger geeignet. Beste Tide hier um Midtide herum. Die Welle liegt ungefähr 500m nördlich von Ribeira D`llhas.


 5) Pontina

Liegt etwa 150m nördlich von Ribeira D llhas. Wieder eine Rechte, die man aber auch teilweise nach Links surfen kann, wo sie aber meist nicht so lang und gut ist. Die Welle bricht über eine ebene Felsplatte. Sie ist nicht ganz so hohl und steil wie die ersten beiden und man braucht keine Angst vor Felsen im Wasser zu haben. Beste Tide hier ist auch wieder Midtide.


 6) Ribeira D llhas

Der Contest-Spot von Ericeira und Homespot von Semente Surfboards. eine sehr lange Rechte (schätzungsweise 250-300m) die über Fels und Sand bricht. Steiler Take Off in der Outside, dann kann man es etwas ruhiger angehen lassen. Kurz vor der Inside (2. Takeoff-Point) wird es dann wieder schnell, wenn man das geschafft hat, kann man dann bis an den Strand oder auf die Felsen surfen, je nach belieben und Tide :-). Der Spot bricht eigentlich bei fast jedem Gezeitenstand und Swellrichtung. Bei Lowtide sollte man aber achtgeben wenn man die kurze Linke von der Outside surft, da gibt es einige fiese Steine im Wasser. Der beste Swell dürfte ein W-Swell sein. Wohl durch die hohen Felsen rechts und links hat man hier oft einen leichten Offshore wenn es woanders Side- bis Onshore ist. Da der Spot sehr bekannt ist, kann er - nicht nur, aber gerade im Sommer - sehr crowded sein. Ein guter Parkplatz, eine Dusche und die Semente-Bar sind am Platz.

 7) Bodyboarder Reef

Wieder ein heftiges Riff von dem ich den Namen nicht weiß. Hab es so genannt weil hier so gut wie nur Bodyboarder rausgehen. Es liegt gegenüber von Rebeira D llhas. Eine Welle die aus dem Nichts kommt, das Wasser von einer Felsplatte saugt und dann kollabiert. Das hier Anfänger nix verloren haben versteht sich von selbst. Der Spot liegt genau vor der Ruine. Erreichen könnt ihr ihn über die gleiche Dirtroad wie zu "The Reef".


 8) The Reef

Eine krasse, hohle Left. Sie bricht über einer flachen Riffplatte. Kurz nach der Einfahrt nach Ericeira Links abbiegen und der Dirtroad zur Küste folgen.


 9) Backdoor

Eine hohle Right die erst über ein Riff und dann in eine kleine Bucht mit Fels- und Sanduntergrund läuft. Das Riff ist sehr flach und hat einige extrem hohle Sections. Sie liegt genau neben "The Reef".


 10) Foz de Lizandro

Beachbreak mit einzelnen kleinen Felsen im Nordbereich. In der Mitte gibt es einen schönen A-Frame, am Südende einen Rivermouth an dem eine Left bricht. Bei großem Swell bricht in der Mitte eine lange Right. Die Wellen an diesem Spot brechen meist um einiges höher als auf den Riffen im Norden. Einen guten Channel um ins Lineup zu kommen gibt es am Nordende. Die beste Swellrichtung dürfte wohl W sein, der Spot soll aber auch für einen SW Swell gut sein. Einen Parkplatz zum übernachten gibt es wenn man ca. 500m den Fluss hochfährt. Duschen, Toiletten und Bars gib es direkt am Strand.

 11) Sao Juliao



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand/Fels
Crowdfaktor: 7-9
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


der südlichste Spot von Ericeira. Wieder ein Beachbreak mit mehreren Peaks an denen Rechte und Linke laufen. Es gibt einzelne Felsen im Wasser, vor denen man aber nichts zu befürchten hat. Auch hier brechen die Wellen meist um einiges höher als bei den Riffen im Norden. Der Spot läuft bei den meisten Tides und Swellrichtungen. Bars und Duschen gibt es wieder am Strand.

 Furnas

Wenn alle anderen Spots in Ericeira zu groß sind, ist hier die Chance groß noch eine surfbare Welle zu finden.


 Algarve

Der Surf:

An
der Algarve hat das Surfen erst relativ spät Einzug gehalten. Als man vor ein paar Jahren merkte, was für ein Potential die Algarve hat, kamen immer mehr Leute. Wenn man aber abseits der bekannten Pisten nach einem Spot sucht, kann man hier und da in der zerklüfteten Küstenlandschaft noch die eine oder andere leere (oder wenigstens nicht so volle) Bucht finden. Dadurch, daß die Algarve eine West- und eine Südküste hat, findet sich für fast jede Swellrichtung ein geeigneter Spot.

Allgemeines

An der Südarlgarve gibt es sehr viele Hotels für Pauschaltouristen. Deshalb kann man von Deutschland aus oft billig Flüge nach Faro ergattern.


 1) Arrifana

Arrifana ist eine abgeschirmte, von Steilküsten umfasste bucht. Bevor man den Parkplatz erreicht, muss man mit dem Auto einen schmalen, serpentinenartigen Weg herunterfahren. Unten gibt es nur wenige Parkplätze entlang der Weges.

Den Spot selbst würde ich auf jeden Fall zu den besten Locations an der Algarve zählen. Die Bucht ist sehr windgeschützt. Selbst wenn die südlicheren Strände schon zerblasen sind, kann man hier noch erstklassige Bedingungen erwischen. Am nördlichen Rand der Bucht, hinter der kleinen Mole, bricht die schon fast berüchtigte Arrifana-Right, ein Reefbreak, der so ca. bei 3m Wellenhöhe so richtig in gang kommt. Anfänger haben hier nichts verloren. Der Einstieg ist am besten durch den kleinen Fischerhafen direkt vor der Mole. Man kann aber auch vom Strand an den Felsen vorbei, direkt zum Line-up paddeln, was aber ein wesentlich weiterer Weg ist und bei dieser Welle würde ich keinem empfehlen sich schon beim rauspaddeln auszupowern.

In der Inside ragen zwei große Felsen aus dem Wasser. Je nach Wellenhöhe bricht die Welle kurz vor dem Felsen oder weiter draußen. Es sollen hier schon Surfer bei Kollisionen mit dem Felsen ums Leben gekommen sein. Also überlegt euch gut was ihr tut bevor ihr rauspaddelt!

Normalsterbliche surfen eher am Beachbreak in der Mitte der Bucht. Auch der Beachbreak kann große Swellhöhen halten und bietet fast immer schöne Wellen die recht weit nach links und auch nach rechts laufen. In Arrifana sind die Wellen meist etwas kleiner als an den südlicheren Stränden, aber dafür ist diese Bucht fast perfekt windgeschützt.

 2) Carrapateira

Carrapateira ist ein großer Strand, der im Norden und im Süden von Felsen eingerahmt ist. Hinter dem Strand sind keine Felsen sondern eine ewig lange Dünenlandschaft, hinter der sich eine große Lagune befindet. Entsprechend ist dieser Strand auch sehr windanfällig und funktioniert in der Regel nur bei Östlichen Winden. Hier sind die Wellen immer ein gutes Stück größer als in Arrifana im Norden und in Amado im Süden. Leider funktioniert die Welle eher selten. Wenn der Wind aber aus der richtigen Richtung kommt und auch genügend Swell vorhanden ist, erscheint eine lange Linke die direkt am südlichen Rand der Bucht vor dem Felsen anfängt und bis weit in die Bucht läuft. Vorsicht um den Felsen herum ist mit starken Strömungen zu rechnen. Die Welle fängt über Fels an zu brechen läuft aber über sandigem Untergrund aus.

 3) Amado

Amado ist eine hervorragende Wahl wenn Carrapatiera zu groß und blown out ist. Die Wellen sind hier in der Regel etwas kleiner und die Bucht ist auch relativ windgeschützt. Die Qualität der Welle hängt allerdings im Wesentlichen von der Form der Sandbank ab, die variieren kann. Am besten zu surfen ist die südliche Hälfte der Bucht. Ungefähr ab der Mitte liegen vereinzelt größere Steine bis Felsbrocken im Wasser herum, die man nur bei Ebbe bzw. gar nicht sehen kann. Der Spot funktioniert am besten wenn der Wind aus südlicher bis östlicher Richtung kommt. Die Straße nach Amado mündet direkt am südlichen Ortsausgang von Carrapateira in die Küstenstraße.

 4) Beliche

Beliche ist der Tube-Spot an der Südküste. Der Take-off ist bei entsprechenden Swell sehr schnell und steil und die Welle bricht mit viel Wucht in unmittelbarer Strandnähe. Die Welle ist dann ungefähr vergleichbar mit Supertubos in Peniche, wenn auch kleiner. Sie bricht eigentlich immer hohl. Je nach Sandbank können in der Mitte der Bucht und am Strand einige Steine frei liegen. Die Welle bricht also über sandigem Untergrund, bzw wenn es groß ist über dem Felsen in der Mitte. Man erreicht den Spot wenn man von Sagres aus in Richtung Südwesten fährt. Nach einigen Kilometern kommt auf der rechten Straßenseite ein Restaurant und genau gegenüber ist schon das Schild, das in Richtung Strand weist. Um zum Strand zu gelangen, muss man über eine lange Treppe die Klippen runterklettern. Die Bucht selbst ist von großen, steilen Klippen umgeben und daher aus allen Richtungen windgeschützt. Am Strand unten gibt es einige Höhlen in denen man gut mit dem Schlafsack übernachten kann. Bevor ihr das macht, solltet ihr euch allerdings davon überzeugen, ob das Wasser nicht so hoch kommen kann, dass ihr in der Nacht nasse Füße bekommt.

 5) Tonel

Tonel ist der Nachbarstrand von Beliche in Richtung Sagres. Hier sind die Wellen stets ein wenig größer als in Beliche. Dafür ist die Bucht aber auch anfälliger gegen Winde, denn sie ist wesentlich größer. Die Welle direkt am Abgang kann sehr schnell und sehr hohl werden. Hier gibt es viele Steine und Felsbrocken die überall im Wasser und am Strand herumliegen.

 6) Sagres

Mareta ist der Hausstrand von Sagres. Direkt am Strand befindet sich ein Restaurant. Normalerweise ist es hier flat, es sei denn ein größerer Südswell kommt herein - dann können hier wirklich schöne Wellen laufen. Empfehlenswert ist dieser Strand besonders wenn der Wind aus Nordwest kommt und die Westküste zerblasen ist. Wenn die Westküste besonders stürmisch ist, bekommen meistens auch Beliche und Tonel an der Südküste zerblasene Wellen ab, obwohl die Spots ziemlich windgeschützt sind. Erst weiter östlich beruhigt sich das Meer, weil dort die Küste vom stürmischen Atlantik besser abgeschirmt ist. Als ich dort war, waren alle Strände westlich von Sagres zerblasen und wir hatten den Surftag eigentlich schon abgeschrieben, bis wir zufällig zu diesem Strand kamen. Alle Strände, die wir dann in Richtung Osten abfuhren, hatten geradezu perfekte Bedingungen. Einen starken Offshore, 2-2,5 Meter-Sets kamen hereingerollt und die Locals rippten was das Zeug hält.

 7) Baranco

Nach einer langen Fahrt über schmale Straßen und Schotterpisten gelangt man in eine kleine, von Felsen umgebene Bucht mit einem kleinen Sandstrand. Unterwasser befinden sich große Steine und an den Rändern der Bucht auch spitzere Felsen. Der Spot ist sehr gut vor Wind geschützt und wenn der Swell direkt aus Süden kommt, kann man hier fast immer mit perfekten Bedingungen rechnen. Leider sind die Südswells nicht so häufig und aus anderen Richtungen hat der Swell keine Chance bis in diese kleine Bucht vorzudringen. Wenn aber der Swell stimmt wird es hier sehr schnell crowded und weil der Strand so klein ist, ist der Lineup auch mit 20 Personen schon ziemlich überfüllt. Wenn man allerdings hier übernachtet und am nächsten Morgen früh aufsteht, kann man eine sehr gute Session mit nur wenigen Leuten erwischen. Die portugiesischen Locals tauchen nämlich normalerweise erst gegen Mittag auf weil gerade an der Südküste der Offshore meist konstant den ganzen Tag über bläst.





Dir haben diese Informationen geholfen? Du hast sicher noch andere Spots gefunden als die, die hier beschrieben werden. Stelle Dein Wissen den Anderen zur verfügung, so wie sie es für Dich getan haben. Der Spotreport soll wachsen! Viel Spass auf deinem Trip wünschen Oli, Micha und die Community von Epicsurf!