Epicsurf Spotreport

Frankreich

print version



Written by: Michael Ganteför, Oliver Nolden and the Epicsurf Community

copyright: epicsurf.de 2017

for private use only







Quiberon - Bretagne
 Frankreich

Die sehr abwechslungsreichen französischen Küsten von Atlantik, Mittelmeer, Ärmelkanal und Nordsee haben gemeinsam eine Länge von ca 5000km. Surfen kann man hier fast überall. Die besten Spots gibt es an der atlantischen Küste von Bretagne und Aquitaine. Besonders anfängertauglich sind die langen Sandstrände zwischen der Gironde-Mündung und Hossegor. Die Riffe in Bretagne und im Baskenland bieten so manches Sahnestückchen für fortgeschrittene. Auch die Normandie hat einiges zu bieten, bekommt durch den Kanal aber nicht so oft genügend Swell.

Die 70km Nordseeküste die Frankreich hat bekommen den gleichen Nordsee-Swell wie Belgien und Holland. Auch an der Mittelmeerküste und auf Korsika gibt es Spots, über die jedoch bisher nicht allzuviel bekannt ist und die die relativ seltenen Mittelmeer-Swells benötigen. Im Winter braucht man im Norden frankreichs sehr dicke Neoprenanzüge ;-).

Anreise: Die kostenpflichtigen Autobahnen sind gut ausgebaut und man kommt schnell vorwärts. Allerdings sind sie teilweise sehr teuer. Gerade mit größeren, langsameren Fahrzeugen lohnt sich oft die Landstraße. Diese ist teilweise ebenfalls zweispurig ausgebaut und jedes Jahr kommen einige Kilometer hinzu. Auch hier sprudeln die Gelder der EU. Ein weiterer Vorteil: Der Sprit ist an der Landstraße deutlich Billiger als an der Autobahn (Immer schön die Supermarkt-Tanken mitnehmen – Ersparnis pro Liter Diesel bis zu 15 Cent. Der Nachteil ist allerdings das man Nachts so gut wie gar nicht mehr tanken kann. Die Tankstellen machen nämlich von 22:00 – 7:00 fast alle zu.


 Normandie

Der Surf
Die
Normandie hat sehr unterschiedliche Küstenabschnitte. Dies reicht von langen Sandstränden im Nordosten bis zu steilen Felsklippen im Südwesten. Bedingt dadurch, dass die Normandie extrem durch England vom Swell abgeschirmt ist, braucht man schon bestimmte Swellrichtungen damit die Spots laufen. Im Nordosten kommt der Swell mehr aus der Nordsee, die Hauptswellrichtung ist aber die aus dem Südwesten, vom Atlantik.


Y-Point
Durch den Ärmelkanal haben wir hier auch einen sehr starken Tidenhub, es kann also gut sein daß man da, wo man morgens gesurft ist, Mittags ohne Probleme spazieren gehen kann.


 1) Wissant

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand/Riff
Crowdfaktor: 4-5
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten
Google Earth: 50°53'19.58"N, 1°39'32.16"E


Der Strand bei Wissant hat einen Beachbreak und ein kleines Riff, welches eine ganz gute Welle produziert. Auf dem Parkplatz stehen oft einige Bullies mit Surfern und Windsurfern.

 2) Wimereux

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand/Riff
Crowdfaktor: 4-5
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Zwischen Wissant und Wimereux südl. von Calais ist ein guter Spot (nach meiner Erfahrung geurteilt). Selbst an den guten Tagen ist es hier nicht zu crowded !! Ein paar Mercedes Bullis mit Freaks .. nettes Volk dort .. ist auch abseits gelegen keine grosse Stadt in der nähe .. naja es gibt auch nen kleines Riff .. ne art Felsausläufer der fast immer läuft .. ist allerdings schon Risiko dabei .. wenn mal paddelt fühlste mit den Fingern ganz gut die Steine.
Wenn man sich mit den Naturschützern ganz gut versteht und wie selbstverständlich Abends auch seinen Müll wegräumt kann man sogar Morgens auspennen bevor man das Zelt abbauen muß .. die sagen auch nix wenn es am nächsten Morgen wieder da steht.
Außerdem gibt es ne menge kleiner Spots die man von den Felsenklippen ganz gut ausmachen kann (Fernglas) wenn man ein paar Tage Zeit hat kann man gar nicht nonstoked nach hause traveln :-) Bastian


 3) Equihen Plage

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand/Riff
Crowdfaktor: 6-7
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Dieser kleine Ort liegt südlich von Boulogne. Hier findet man einen langen Sandstrand. Am nördlichen Ende sind ein paar flache Riffs und etwas südlich eine "Flußmündung". Eigentlich ist es mehr ein Bach, aber wenn er viel Wasser führt, spült er bei Ebbe einen Mündungstrichter in den Sand über dem dann bei Flut schöne lange Lefts und Rights brechen können.

 4) Pourville

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand/Riff
Crowdfaktor: 3-4
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Hier hat man wieder verschiedene Spots, teils Riff, teils Beach. Am besten bei Midtide.

 5) Y-Point

Break: Links
Untergrund:
Riff
Crowdfaktor: 4-5
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Liegt bei dem idyllischen kleinen Ort Yport kurz nach Fécamp. Es ist ein kleiner Left-Point/Riff der schön entlang eines kleinen Riffs am linken Ende der Bucht läuft.

 6) Etretat

Break: Links
Untergrund:
Riff
Crowdfaktor: 7-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten
Google Earth: 49°42'25.86"N, 0°11'58.98"E


Angeblich die beste Welle in der Normandie. Am linken Ende der Bucht wo der Aufstieg zu den Ausichtsplattformen beginnt ist ein Riff auf dem eine Left bricht, dazu gibt es noch eine kurze Right. Der Strand besteht aus fetten Kieselsteinen und kann einen heftigen Shorebreak produzieren.

Etretat selber ist ein sehr gut besuchter Touristenort - man kann Probleme bekommen dort ein Parkplatz zu finden. Hier ist wohl auch die beste Zeit bei Midtide. Die Wasserqualität ist hier durch die Nähe zu Le Havre etwas eingeschränkt.



Port Blanc
 Bretagne

Der Surf
Die
Bretagne ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Die Spots hier können genau so voll sein wie im Süden. Die Locals sind freundlich und selbst an vollen und guten Tagen bekommt man meist noch genügend Wellen ab, daß man mit einem breitem Grinsen aus dem Wasser kommt.

Was hier auch noch zu beachten ist, sind die Gezeitenunterschiede. Zwischen Ebbe und Flut liegen bis zu 15 Meter. Der Tidenhub in der Bretagne ist der zweitgrößte der Welt. Das Ergebnis sind schnell wechselnde Surfbedingungen und mitunter starke Strömungen.


 1) Tremanza

Break:
Untergrund:

Crowdfaktor:
Schwierigkeit:


In der Region nördlich von Brest wird nicht viel gesurft, da dort nicht oft die Bedingungen gegeben sind. Allerdings gibt es dort südlich von Portsall eine kurze Steilküste (Trémazan) an der sich bei Flut durchaus ganz ordentliche Wellen einfinden können. Allerdings ist das Eckchen nicht ganz ungefährlich wegen der Felsen. Weiter in Richtung Süden hört die Steilküste auf und es gibt einen schmalen Strand der gut 150 m ins Landesinnere geht. Der Grund ist ein kleiner Bach, der dort ins Meer fließt. Bei Flut rollen die Welle die kompletten 150 m ins Landesinnere ohne vorher zu brechen. Bei Ebbe wirds schwieriger, denn muss man Untiefen suchen, wo sich dann allerdings kräftige Wellen aufbauen. Auf jeden Fall findet sich im Finistère Nord immer ein Spot, man muss nur die Küste zwischen Porspoder und Saint Pabu abfahren, denn es hängt total mit der Wetterlage zusammen. Es gibt dort leider keine konstanten Spots. Allerdings sind die Strände sauber und man hat eine geile Kulisse ganz für sich und seine Mitstreiter. (Felix Luckei)

 2) La Palue

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 6-8
Schwierigkeit: Alle


 3) LaTorch

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 7-9
Schwierigkeit: Anfänger-Fortgeschritten


Wenn alle anderen Spots zerblasen sind, bricht hier noch meist eine surfbare Welle. Kann sehr voll werden.

 4) Etel und Larmor Plage

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-4
Schwierigkeit: Anfänger


Beachbreaks, ähnlich wie St. Barbe. Meist nicht ganz so gut, aber dafür auch nicht so voll.

 5) St. Barbe

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 7-8
Schwierigkeit: Anfänger-Fortgeschritten


Ebenfalls ein Beachbreak. Wenn die Tide für die Spots in Quiberon zu hoch ist kommen die meisten Surfer hierher. Man fährt von Quiberon an den Anfang der Halbinsel, am Nachbau eines Segelschiffes vorbei, da die erste links, über die Bahngleise und sofort wieder links. Jetzt muss man sich irgendwie durch den kleinen Ort wurschteln und hoffen daß einem kein Auto entgegenkommt. Dann noch ein kleines Stück und schon ist man auf einem Parkplatz voller rostiger Renaults und klappriger VW-Busse.

Hier kann man auch meist ungestört im Bus übernachten.


 6) Port-Blanc, Port-Ru und Port-Bara

Break: Shifting Peaks
Untergrund:
Teils Sand/Teils Fels
Crowdfaktor: 6-7
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Diese liegen kurz vor Quiberon an der Steilküste. Surfbar von Low- bis Midtide. Bei Hightide schlägt das Wasser gegen die Felswände. Die 3 Spots liegen genau nebeneinander. Port Blanc ist der erste, direkt an dem kleinen Strand. An der Felswand geht eine Strömung raus die einen fast bis ins Lineup zieht. Port Ru liegt ca. 200m weiter, ungefähr vor der Treppe die von einem Parkplatz die Felsen herunter führt. Port Bara liegt nochmals ca. 200 – 300 m weiter. Vorsicht, es werden einige Felsen bei Mid- und Hightide überspült. Merkt euch bei Lowtide wo die Dinger liegen.

Kurz vor Quiberon gibt es einen Surfshop mit einer kleinen Funpipe - also Skateboard nicht vergessen.


 Poitou-Charentes

Wohl die vergessende Surflokation in Frankreich. Hier findet ihr die letzten Riffbreaks, bevor die endlosen Sandstrände anfangen, die sich bis runter ins Baskenland erstrecken. Hier findet Ihr den Charme der Bretagne gepaart mit der Sonne Südfrankreichs.


Überfahrt auf die Ile d'Oleron
Der Surf:
Surftechnisch gibt es hier nicht so die weltklasse Wellen, aber das ein oder andere kleiner Juwel ist schon dabei. Die ist eventuell auch der Grund, wieso diese Gegend noch nicht so überrannt ist wie die Bretagne oder Südfrankreich. Dies soll aber nicht heißen, dass man hier alleine im Wasser ist, in der Hauptsaison kann es hier auch schon zu dem ein oder anderen Crowd kommen. Oberhalb von Vert Bois kann man sogar noch eigene kleine Riffs finden die keinen Namen haben, wo kein Mensch im Wasser ist aber trotzdem eine gute wellen produzieren.

Allgemein:
Im Gegensatz zum Süden Frankreiches gibt es hier alte Eichenwälder, Felsküste und Sandstrände. In der Hauptsaison kann es hier zwar ebenso voll werden wie im Süden, in der Nebensaison kann man dann aber schon die ein oder anderen Spot für sich alleine haben und man wird nicht sofort von den Parkplätzen gejagt, wenn man hier 2-3 Nächte direkt am Spot verbringt. Campingplätze in allen Kategorien gibt es ebenfalls entlang der Küste.



 1) Chassiron

Break: Rechte/Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 4-5
Offshore: NW
Schwierigkeit: Fortgeschritten


An der Nordspitze der Ile d’Oleron gibt es mehre kleine Riffspots die alle sehr dicht beieinander liegen. Man kann entweder direkt am Leuchturm parken und hier die kleine Klippe runtersteigen oder ca. 500m südlich, da gibt es ebenfalls eine möglichkeit runter zu klettern. Die Riffe sehen zwar human aus, können aber den ein oder anderen kleine Felsen unterwasser versteckt haben. Vorsicht, hier kann es ebenfalls fiese Strömungen geben.


 2) Les Huttes

Break: Shifting
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 3-4
Offshore: NW
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Nicht ganz einfach zu finden, da gelegentlich die Beschilderung wohl in die verkehrte Richtung weisen. Sandstrand mit teilweise felsigem Untergrund.

 3) Vert Bois

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 5-6
Offshore: SW
Schwierigkeit: Anfänger


Ein sehr beliebter langer Strand, der sehr schöne Wellen produzieren kann.

 4) St.-Trojan

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 6-8
Offshore: W
Schwierigkeit: Anfänger


Ebenfalls ein sehr beliebter langer Strand der direkt am Ort St.-Trojan liegt und sehr schöne Wellen produzieren kann. Hier sind die Wellen meist ein wenig höher als in Vert Bois.

 5) Cote Sauvage

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 2-3
Offshore: W
Schwierigkeit: Anfänger


Ähnelt sehr den Spots in der Gironde oder der Landes, im Norden ist die Straße noch ein wenig weit weg von der Küste, und man muss noch ein gutes Stück zu Fuß zurücklegen um ans Wasser zu kommen, dafür kann man hier auch in der Hauptsaison fast sicher seine, keinen überfüllten Spot zu haben. Je näher man an die Gironde Mündung kommt, soll die Wasserqualität abnehmen.

 Aquitaine

Die im äußersten Südwesten Frankreichs gelegene Region Aquitaine setzt sich aus 5 Départements zusammen, von denen 3 direkt an der Küste liegen. Dieses sind Gironde (33) im Norden, Landes (40) in der Mitte und Pyrénées-Atlantiques (47) im Süden. Die Zahlen sind die französischen Département-Kennziffern. Insgesamt leben ca. 2,9 Mio. Einwohner in der Aquitaine. Etwa 680.000 davon im Großraum der Hauptstadt Bordeaux.


Anglet
Das Département Gironde liegt zwischen der Gironde-Mündung im Norden und Arcachon im Süden. Es ist mit 10000qm das größte Frankreichs und besitzt eine Atlantikküste von gut 100km Länge. Diese beginnt bei Le Verdon sur Mer im Norden und endet in Cap Ferret, direkt am Becken von Arcachon. Dazwischen liegen viele Kilometer feinster Sandstrand und ein Beachbreak nach dem anderen. Lacanau ist wohl der bekannteste unter ihnen - hier machte schön des öfteren die ASP-Tour halt - aber bei weitem nicht der einzige. Insgesamt tun sich die Beachbreaks untereinander nicht sehr viel. Einzig die Wasserqualität lässt im Norden, aufgrund der braunen Gironde-Mündung, etwas nach.

Zwischen dem Becken von Arcachon im und Biarritz im Süden liegt das Département Landes. Es ist geprägt von der vorherrschenden flachen Heidelandschaft, von der auch der Name kommt (frz. Lande = Heide). Große Attraktion im Norden ist die Dune de Pilat, die größte Sanddüne Europas, die sich auf einer Länge von 3km bis zu 100m in die Höhe streckt. An der ca 130km langen Atlantikküste liegen viele bekannte Beachbreaks. Biscarosse, Mimizan, Hossegor, ... nur um einige zu nennen. Im Sommer fallen die Touristen (größtenteils aus Deutschland) hier, wie in der gesamten Aquitaine, zu Tausenden ein. Im Süden endet direkt vor der Küste eine Tiefsee-Rinne welche die Gegend um Hossegor zu einem Weltbekannten Top-Spot mit noch steileren, hohleren und größeren Wellen macht, als sie die restliche Küste zu bieten hat.

Die letzten 35km der Küste von Anglet bis zur spanischen Grenze gehören zum Département Pyrénées-Atlantiques sowie zum französischen Teil des Baskenlandes. Das Baskische ist hier allgegenwärtig. So werden hier beispielsweise Ortsnamen oft zweisprachig ausgeschildert – französisch und baskisch. Die Landschaft ist schon leicht Hügelig und im Süden sind die hohen Spitzen der Pyrenäen immer sichtbar. Da sich nördlich der Pyrenäen leicht Wolken stauen, ist das Wetter oft diesig und regnerischer als in Landes oder Gironde. Die Küste fängt bereits wenig südlich von Anglet an felsig zu werden und bleibt dann so bis Spanien. Südlich von Biarritz wechseln sich Steilklippen und Sandbuchten ab. Beachbreaks gibt es nur noch selten, dagegen tauchen einige der besten Reefbreaks und Pointbreaks Frankreichs (manche sagen sogar Europas) auf. Take Care!

 Gironde

Ab hier beginnt die Hochburg des Surfens in Frankreich. Die Beachbreaks von hier bis zum Baskenland sind weltberühmt und haben für jeden den passenden Spot parat. Typisch auch die langen fast endlos wirkenden Pinien und Fichten Wälder die in den zahllosen kleineren und größeren Fabriken zu Papier und Bretter verarbeitet werden. Aber auch Weinberge findet man hier, die Bordeaux so berühmt gemacht haben.


Carcans-Plage
Der Surf
Beachbreak, Beachbreak und nochmals Beachbreak, alle mit der gleichen Ausrichtung, trotzdem sollte man nicht an einem Platz verweilen, wenn die Wellen schlecht sind. Am nächsten Spot kann die Sandbank den ankommenden Swell oft besser halten. So unterschiedliche Sandbänke wie hier oben findet man selten. Vielleicht liegt es an daran, dass hier die Gironde in das Meer mündet.


Allgemein
Im Sommer geht hier der Bär ab, Lacanau und Carcans-Plage sind hier die Feierhochburgen. Auserhalb der Saison ist es aber ruhig und beschaulich, einsame Strände und Waldparkplätze an den man gemütlich abhängen oder den grade eintreffenden Swell mit einem fetten Cutback im leeren Linup begrüßen kann.

Wenn es mal mit dem Swell oder dem Wetter nicht so hinhaut kann man noch ein wenig Aktion an den Lac Hourtin starten, hier sind Boote zugelassen, die man auch, wenn man einen Führerschein hat, mieten kann.



Der Anleger in Royan
Wer ein wenig Weg sparen will und nicht in den Süden der Gironde bleiben will, also alles was oberhalb von Bordeaux ist, der sollte eventuell mit der Fähre in Royan übersetzen. Damit kann man locker mehr als 100 km Wegstrecke und ca. 10,00€ Maut sparen, wenn man über die Autobahn fährt.


 1) Le Mascaret de la Dordogne

Eigentlich kein richtiger Surfspot. Bei Springflut kann hier, ähnlich der Severn Bore in England, eine Gezeitenwelle ein Stück den Fluss hoch laufen.

  2) Le Pin Sec

Break: Rechte/Linke
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 4-5
Offshore: W
Schwierigkeit: Anfänger



Der Campingplatz
Ein kleiner Strandabschnitt mit nur einem Campingplatz, der dazu noch keine Bäume hat. Also wer es ruhig und beschaulich haben und im Sommer in der Hitze verwelken will, ist hier genau richtig. Schön ist hier die Kulisse, die alten Bunker stehen bei Flut teilweise im Wasser.

  3) Hourtin

Break: Rechte/Linke
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 6-8
Offshore: W
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Südlich vom Hauptübergang gibt es eine Sandbank die eine sehr schöne Linke produzieren kann. Der Ort ist zwar nichts so groß wie Lacanau und Carcans, im Sommer sollen aber Horden von Party Engländern hier einfallen.

  4) Carcans-Plage

Break: Rechte/Linke
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 6-8
Offshore: W
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Ein etwas größerer Ort, ähnlich Moliets in der Landes. Hier gibt es oft einige super Sandbänke und die Crowds verteilen sich somit ein wenig. Auch in der Vorsaison kann es, Aufgrund der Nähe zu Bordeaux, zu kleineren Crowds kommen, wenn der Swell optimale Bedingungen an die Küste schickt.

 5) Lacanau

Break: Rechte/Linke
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 7-9
Offshore: W
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Zu diesem Ort muss man glaub ich nicht viel sagen. Früher war dies, neben Hossegore, der zweite Spot der WCT in Europa. Hier rockt es, besonders in der Hauptsaison.

 6) Cap Ferret

Break: Rechte/Linke
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 6-7
Offshore: W
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Am südlichen Ende der Gironde, am Becken von Arcachon, liegt Cap-Ferret. Nette Sandbänke, Campingplätze unter Pinien, also alles wie gehabt.


Irgendwo in Landes
 Landes

Dieser Küstenabschnitt der von Arcachon bis etwa nach Biarritz reicht, wird auch als der längste FKK-Strand der Welt bezeichnet. Ein fast 200 km langer Sandstrand mit ein paar kleinen Orten an der Küste, eingerahmt von weiten Pinienwäldern. Hier trifft sich fast ganz Mitteleuropa zum surfen.

Der Surf:
Zwischen den Orten gibt es mit Sicherheit für jeden, der ein Offroad-Fahrzeug hat und damit die Waldpisten zum Strand durchdonnern kann, seine persönliche Welle, die er ganz alleine, oder natürlich mit seinen Freunden und Kumpanen, surfen kann. An den meisten Stränden (Ortsname + Plage) der Ortschaften kommt es aber grade in den Sommermonaten zu einer heftigen Übervölkerung der Lineups. Diese Region in Europe ist wohl die meist gesurfte überhaupt.
Da es ab Hossegor eine Menge unterschiedlicher Spots gibt, haben wir diese in einen sepraten Report untergebracht.

Allgemein:
Man sollte grade in den Sommermonaten auf den ausgewiesenen Plätzen übernachten, wenn man nicht das Risiko eingehen will, einen Strafzettel zu bekommen. Zu empfehlen ist auch den Wagen gut zu verrammeln oder erst gar keine Wertsachen im Auto zu lassen, auch wenn man nur kurz in den Supermarkt geht.


 1) Biscarosse

Hier hängt, wie bei allen Spots in der Gegend, die Qualität der Welle vom momentanen Zustand der vorgelagerten Sandbänke ab. Der Break ist bei bei Hoch- sowie Niedrigwasser gleichfalls surfbar. Die Bedingungen sind nördlich und südlich vom Hauptstrand überall ähnlich.

 2) Mimizan

Für die meisten Spots hier ändern sich die Bedingungen ebenfalls jedes Jahr oder sogar nach jedem Sturm, je nachdem wie die Sandbänke liegen. Das Highlight hier ist die Flussmündung. Wenn alles closeout ist, kann man hier noch ein paar nette Rechte und Linke bekommen. Die zweite Besonderheit hier ist die große Papierfabrik direkt in Mimizan.

 3) Cap de lHomy

Dieser Strand steht für die vielen ähnlichen Spots am Küstenabschnitt zwischen Biscarrosse und Biarritz und hat leider kein Kap/Landzunge wie der Name vermuten lässt. Der Beachbreak ist bei jeder Tide surfbar und Anfängertauglich. Je nachdem wie die Sandbänke gerade liegen können hier schöne Barrels laufen.

 4) St. Girons

Eigentlich ist dies ein Beachbreak wie viele andere an diesem Küstenabschnitt. Doch dieser Spot hat zwei Besonderheiten. Zum einen die deutsche Surfszene, die sich aufgrund der hier jährlich ausgetragenen Deutschen Surfmeisterschaft gebildet hat und zum zweiten die Weckautomatik bei Offshore. Wenn der Wind vom Land kommt, wird ein ekelhafter Gestank von einer Petroleumfabrik über den Campingplatz geweht, so dass man wohl oder übel schon vor dem Aufstehen weiß ob der Wind gut steht. Auch in St.Girons hängt die Qualität der Wellen vom wechselnden Zustand der Sandbänke ab. Ab zwei bis drei Metern Wellenhöhe bricht es hier allerdings in der Regel nur noch closed. Dann lohnt sich ein Trip ins 40 km entfernte Hossegor.

 5) Moliets

Wie schon bei den nördlicheren Spots gibt es hier für den surftechnisch nichts besonderes. Dafür gibt es hier den angeblich größten Campingplatz Europas (laut RTL II), und noch 3-4 andere Plätze. Bars, 2 Discos und ein paar Surfshops runden das Bild noch ab. Auch hier hat sich durch die angesiedelten Surfschulen eine große deutsche Surf-Szene entwickelt.

Auf halben weg von Moliets nach Moliets Plage soll es noch einen kleinen Skate-Park geben.


 6) Vieux-Boucau

Ähnlich wie Moliets, nur hat der Ort noch einen Tacken mehr Bars und Diskos für das Nachtleben.

 7) Labenne

Für Surfer dieser Ort lange eine Art Geheimtipp. Labenne liegt etwa auf der halben Strecke von Hossegor nach Biarritz. Die Wellen hier haben zwar nicht so die Power wie in Hossegor sind aber meist steiler und hohler als die Wellen im Norden der Landes da dieser Spot noch im Einzugsgebiet des Tiefseegrabens liegt. Hier gibt es mehrer Campingplätze sowie Duschen und Toiletten am Strand.

 Hossegor

Hossegor, wohl die Haupstadt des modernen Surfens in Europa. Nirgends sonst haben sich so viele Surflabels etabliert oder niedergelassen. Wenn jemand wissen will, was in Euroland in Sachen Surfen so abgeht, kommt er hier hin.


Capbreton La Piste
Der Surf:
In Hossegor fällt der Strand steiler ab als an den nördlicheren Spots. Dadurch brechen die Wellen näher am Strand und sind kräftiger und hohler. Der Tiefseegraben, der genau vor diesem Küstenabschnitt endet läßt den Swell ungehindert bis kurz vor die Küste passieren (siehe Karte). Die Sandbänke halten auch größere Swells, so daß Hossegor für Fortgeschrittene auch noch surfbar ist, wenn die Spots im Norden schon closed-out brechen. Im Winter können hier schonmal richtige Monsterwellen brechen. Diese Gegend gilt als Zentrum des europäischen Surfens und ist deshalb meist crowded. Die Strand vor Hossegor ist in mehrere Spots unterteilt.


Capbreton ist sozusagen der kleine Bruder von Hossegor und liegt direkt südlich der Flußmündung. Die Spots hier sind meist nicht so überfüllt wie die in Hossegor, wer aber denkt sich nur mit ein paar anderen Surfern die Wellen teilen zu müssen, kann dies gleich vergessen.


 1) Le Penon



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 7-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten


hier fängt alles an. Schöne Sandbänke die meist noch nicht ganz so krasse Wellen produzieren.

 2) Estagnots



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 8-10
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Dies ist Hossegors "Anfängerspot". Viele Peaks und als Extra-Feature ein großer Autoparkplatz mit Duschen. Auch hier findet man die besten Bedingungen bei Niedrigwasser.

 3) Cul Nuls



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 8-10
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro


Die Welle bricht über Sandbänken, welche ständig in Bewegung sind. Daher wechseln auch die Surfbedingungen. Bei guten Bedingungen können hier lange, hohle Wellen brechen. An diesem Strand wird auch der jährliche "Rip Curl Hossegor Pro" abgehalten. Der FKK-Strand Hossegors.

 4) La Graviere



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 8-10
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro


Diese Welle schmeißt eine der kräftigsten Tubes Europas. Der Spot ist direkt nördlich vom großen "Plage Centrale" im Zentrum von Hossegor gelegen. Wenn es gute Bedingungen gibt, wird es hier schnell crowded. Die Welle ist nur etwas für erfahrene Surfer. Beste Surfzeit ist bei tiefem bis mittlerem Wasserstand.

 6) Capreton



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 8-9
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Dieser Spot liegt genau vor der Strandmeile von Capreton. Hier gibt es Rechte und Linke, teils sehr hohl. Best von Mid- bis Hightide, Vorsicht bei Hightide brechen die Wellen gegen die Küstenbefestigung. Wer es lieber etwas kleiner mag, sollte mal die Welle direkt neben der Mole checken. Diese bricht meist um einiges kleiner als der Rest.

 7) German Bunker



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 8-9
Schwierigkeit: Fortgeschritten


German Bunkers liegt genau zwischen dem Ende der Küstenbefestigung beim Sportcenter und den deutschen Bunkern. Die Welle bricht wie jede hier über Sand. Da Sie nicht ganz so heftig ist, aber immer noch sehr kraftvoll, ist sie immer gut besucht wenn sie läuft. Sie bricht bei fast jeder Tide, hier kann man also auch bei Hightide surfen gehen.

 8) La Piste



Break: Shifting
Peaks
Untergrund: Sand
Crowdfaktor: 8-10
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Liegt genau vor dem Caravan-Parkplatz von Capreton, etwas südlich von den deutschen Bunkern. Eine perfekte schnelle Barrel, Linke sowie Rechte. Am besten zischen Mid- und Hightide. Auf dem Caravan-Parkplatz gibt es neben Süßwasser auch Stromanschlüsse und eine selbstreinigende Toilette.

 Pays Basque

Der Surf:

Im
französischen Teil des Baskenlandes liegen einige der Topspots Europas. Diese Gegend ist die Wiege des europäischen Surfens und entsprechend voll sind oft die Lineups. Es wimmelt von Locals und Travellern deren Könnensstufe weit höher ist als im übrigen Frankreich - man sollte sich also dementsprechend benehmen können wenn man hier ins Wasser geht. Unkontrolliertes Dümpeln im Lineup wird nicht immer geduldet.


Biarritz
Allgemeines

In den Orten wie Biarritz oder Anglet gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Surfshops die kaum Wünsche offen lassen. Da dies Touristenhochburgen sind, gehen hier im Sommer anständig die Preise nach oben. Wer also die Spots und die Umgebung wirklich genießen will, sollte im Frühjahr oder im Herbst auftauchen.



 1) Anglet - La Barre

Break: Left/Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Direkt am Parkplatz bei Mc Donald liegt der erste Spot unterhalb der Adour Mündung. Geschütz von Molen auf beiden Seiten bricht hier eine schöne schnelle Linke an der südlichen Mole und es gibt noch einen Peak etwa in der Mitte. Der Spot kommt aber erst so richtig ins Laufen, wenn es einen fetten Swell gibt.

 2) Anglet - Les Cavaliers

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 8-9
Schwierigkeit: Fortgeschritten



Dies ist der nördlichste Strand von Anglet. Er ist direkt auf der anderen Pierseite von La Barre zu finden. Dieser Spot bekommt in der Regel mehr Swell ab als die anderen Strände in Anglet. Leider ist es hier aber oft crowded. Aber wenn die Bedingungen gut sind gleichen fette Barrels den Stress locker aus. Für Fortgeschrittene.

 3) Anglet - Sables d\'Or



Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 8-9
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Dieser Spot ist am besten für Anfänger geeignet. Hier gibt es Parkmöglichkeiten direkt am Strand. Die Surfshops am Strand vermitteln eine Art California-Feeling. Die Welle bricht am besten bei Niedrigwasser. Wenn man direkt vor der Promenade bei Flut surfen will, sollte man einen guten DuckDive beherrschen, sonst landet man auf dem Wellenbrecher.

 4) Anglet - Le VVF

Break: Beachbreak
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 9-10
Schwierigkeit: Fortgeschritten
Google Earth: 43°29'45.65"N/1°32'44.95"W


Dieser Spot wird auch Chambre d Amour genannt. Es ist direkt der erste Strand nördlich des Leuchtturms. Bei nördlichen Swellrichtungen brechen die Wellen hier etwas kleiner als an den anderen Stränden in Anglet. Hinzu kommt daß es hier aufgrund der Abschirmung durch die Felswand sowohl weniger Strömung als auch weniger Wind gibt. Am nördlichen Ende des Strandes gibt es noch einen Felsen im Wasser. Bei Lowtide also ein wenig aufpassen.

 5) Biarritz - Grande Plage



Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 8-10
Schwierigkeit: Anfänger


Grande Plage ist der Touri-Strand in der Mitte von Biarritz. Hier reiht sich im Sommer Handtuch an Handtuch und man muß sich seinen Weg zum Wasser vorsichtig bahnen, um auf keinen Menschen zu treten. Ähnlich geht es auch auf dem Wasser zu. Respektiert die Locals!! Achtung vor den Felsen gegenüber vom Hotel "du Palais" und der Strömung. Die Welle an sich bricht relativ soft. Parken kann man hier am besten in einem der Parkhäuser. Für Fortgeschrittene.

 6) Biarritz - Cote des Basques

Dies ist der Strand wo alles begann. Die ersten Surfer Europas surften hier ihre Longboards. Der Strand ist nur bei niedriger Tide sichtbar. Bei höherem Wasserstand ist er komplett mit Wasser bedeckt. Die Welle ist sehr gutmütig und am besten für Anfänger geeignet. Die besten Surfbedingungen findet man hier bei mittlerem bis hohem Wasserstand.

 7) Biarritz - Mouscariette

Break:
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 4-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Mouscariette ist direkt südlich von Cote des Basques, unterhalb der Felsen zu finden. Die Welle bricht über Felsen und kann bei guten Bedingungen eine kurze Barrel bilden. Auch dieser Break ist bei mittlerem bis hohem Wasserstand am besten. Für Fortgeschrittene.

 8) Biarritz - Ilbaritz

Dieser Strand steht für die Beachbreaks südlich von Biarritz. Hier gibt es fast immer wellen, abhängig von der Swellrichtung und dem Wind. Bei jeder Tide surfbar. Für Anfänger geeignet.

 9a) Bidart

Break: Beach
Untergrund:
Sand/Fels
Crowdfaktor: 6-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro
Google Earth: 43°26'13.50"N/ 1°35'46.47"W


Langer Sandstrand mit vielen Spots. Die besten Wellen laufen am Central-Strand von Bidart. Parkplätze gibt es hier direkt am Strand. Da es immer wieder Felsen im Wasser gibt, sollte man die Augen offenhalten und nicht blindlings mit einem Köpper aus der Welle aussteigen.

 9b) Guethary

Break: Right
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 6-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro


Guethary ist eine Rechtswelle, die am besten bei mittlerer Tide surfbar ist. Sie bricht nur bei größeren Swells, sonst bleibt sie unsichtbar. Der Break liegt ungefähr 500m vor der Küste. Zu erreichen über die RN10 bis zum Strand in Guethary, dann einfach nur irgendwie geradeaus aufs Meer. Einstieg am besten über den kleinen Hafen von Guethary. Wenn ihr merkt, das es voll sein könnte, parkt am besten auf den oberen Parkplatz und nicht unten am Hafen, die Strasse ist hier auch seeehr steil!!! Die Welle ist Nur für Experten!

 10) Guethary - Alcyons

Break: Left
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 4-6
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Auch Les Alcyons ist ein Reefbreak. Die Left bricht direkt unterhalb des Dorfes Guethary links am Ende des Parkplatzes. Bei Low Tide blickt man beim Take-Off direkt auf die Felsen. Der Ride ist verhältnismäßig kurz aber steil schnell und tuby. Bei mittlerem Wasserstand am besten surfbar. Einstieg hier ist am besten über die kleine Bucht. Wieder eine Welle nur für Könner!

 11) Guethary - Avalanche

Break: Left
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 4-6
Schwierigkeit: PRO


Diese Linkswelle bricht 500m weit draußen vor Alcyons, noch ein bischen weiter südlich. Das Riff kommt allerdings erst bei richtig fetten Swells im Herbst oder Winter in gang. Am besten bei tiefem bis mittlerem Wasserstand. Nur für Profis und Selbstmörder. Man bracht auf jeden Fall eine Gun. Wenn die Welle läuft sind gebrochenen Bretter und gerissenen Leashen am Strand ein ganz normales Bild.

 12) Lafitenia

Break: Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 9-10
Schwierigkeit: Fortgeschritten


In der Umgebung von St. Jean de Luz gibt es mehrere Spots. Lafitenia ist nur der berühmteste unter ihnen und zudem der einzige Pointbreak. Die Rechtswelle bricht über felsigem Untergrund. Um hinzugelangen muß man ungefähr 2 Kilometer südlich von Guethary von der RN10 abbiegen und den Schildern Richtung dem Campingplatz "Acotz" folgen. Man gelangt auf einen Parkplatz von dem aus man die kleine, sehr steile Bucht überblickt. Die besten Wellen brechen hier bei mittlerer Tide. Für Fortgeschrittene.

Besonderheiten:
-Achtet bei ablaufendem Wasser immer auf das Riff.
-Im Lineup ist neben der Kenntnis der Regeln auch soziale Kompetenz gefragt.
-Anfängern ist von diesem Spot dringend abzuraten.


 13) Erromardie

Dieser Spot, der auch über felsigem Untergrund bricht, befindet sich zwischen Lafitenia und St. Jean de Luz. Zu beiden Seiten der schmalen Bucht brechen Wellen. Hier ist es bei niedrigem bis mittlerem Wasserstand am besten. Anfängertauglich.

 14) Sainte Barbe

Break: Right
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 5-7
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Auch die Rechte von Sainte Barbe ist ein Reefbreak, eigentlich sind es etwa 2-3 Breaks oder Sections. Es fängt direkt an der nördlichen Mole an läuft in die Bucht rein und anschliesen, wenn der Swell groß genug ist, macht die Welle in der Bucht noch einen 90 Grad Knick und läuft weiter.

Sie funktioniert allerdings nur wenn der Swell groß genug ist, um bis in die Bucht reinzukommen. Dies ist meistens nur im Winter der Fall. Wenn die Welle einmal läuft, sind hier allerdings lange Rides möglich. Der Take-Off ist allerdings ziemlich heftig. Der Spot befindet sich am nördlichen Rand der Bucht von St. Jean de Luz. Beste Surfbedingungen bei niedrigem bis mittlerem Wasserstand. Für Fortgeschrittene.

 15) Socoa

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 6-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Dieser Beachbreak ist nur gut, wenn die Wellen außerhalb der Bucht schon viel zu groß sind. Er befindet sich am südlichen Rand der Bucht von St. Jean de Luz. Hier gibt es aber im Verhältnis zu den wenigen Wellen viel zu viele Locals. Auch hier brechen die Wellen am besten bei niedrigem - bzw. mittelhohem Wasserstand. Anfängertauglich.

 16) Hendaye Plage

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 5-7
Schwierigkeit: Anfänger


Dem Stadtstrand von Hendaye lohnt es sich wirklich erst dann einen Besuch abzustatten, wenn es fast überall anders zu gross ist. Hier kann man dann noch die ein oder andere Welle erwischen. Meisst ist es dann aber auch so tierisch voll, da es alle nicht Bigwave-Surfer oder solche die nicht auf Prügel stehen hier hin zieht.





Dir haben diese Informationen geholfen? Du hast sicher noch andere Spots gefunden als die, die hier beschrieben werden. Stelle Dein Wissen den Anderen zur verfügung, so wie sie es für Dich getan haben. Der Spotreport soll wachsen! Viel Spass auf deinem Trip wünschen Oli, Micha und die Community von Epicsurf!