Epicsurf Spotreport

Kanaren

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Written by: Michael Ganteför, Oliver Nolden and the Epicsurf Community

copyright: epicsurf.de 2010

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 Kanaren

Die Kanaren nennt man auch das Hawaii Europas. Hier gibt es viele Weltklasse-Spots, die nicht nur Europäer zu schätzen wissen. Auch das ganzjährig recht milde Klima trägt dazu bei, daß sich hier gerade im Winter viele Surfer einfinden. Die Kanaren sind ähnlich wie Hawaii Vulkaninseln, hier bestehen die Riffe nicht aus Korallen, sondern aus Lavagestein, können aber genauso scharf und gefährlich sein.

Das Archipel besteht aus sieben Haupt- und sechs Nebeninseln. Zu den Hauptinseln zählen Lanzarote und Fuerteventura, die beiden ältesten Inseln, die vor 20Mio. Jahren durch gigantische Vulkanausbrüche entstanden, Gran Ganaria, Teneriffa mit dem 2046m hohen Berg Teide, La Gomera, La Palma und El Hierro. Obwohl alle Inseln vulkanischen Ursprungs sind haben alle Ihren eigenen Charakter. Es gibt sehr gebirgige und grüne Inseln mit tiefen Schluchten und dichten Wäldern (Beispiel Teneriffa oder La Palma) oder sehr trockene und unfruchtbare Inseln, wie Lanzarote oder Fuerteventura.

Die Inseln rühmen sich mit ihren 2500 Sonnenstunden im Jahr und Durchschnittstemperaturen von 24°C im Sommer und 19°C im Winter. Regen fällt zwischen November und Mai. Im Sommer kann es windig werden, deshalb sind die Inseln auch bei Windsurfern sehr beliebt. Die meisten Surfspots liegen an den Nordenden der Inseln, da hier die Wellen ungehindert vom offenen Atlantik anrauschen.

Die Kanaren gehören zu Spanien, gesprochen wird hier kastilisches Spanisch. Wer gut surfen aber auch viel feiern will, sollte zu Karneval im Frühjahr auf die Kanaren kommen. Hier wird meist über mehrere Tage ausgiebig zu lateinamerikanischer Musik und großen Shows gefeiert.




 Lanzarote

Der Surf:

Wie
auf allen kanarischen Inseln ist die Zeit für große Wellen auf jeden Fall der Winter. Im Sommer kann es hier schon mal etwas länger flach sein und ein heftiger Wind über die Insel fegen. 90 % der Surfspots befinden sich am Nordende der Insel.

Die Spots von El Golfo bis Famara bekommen wohl den meisten Swell ab, leider herrscht hier jedoch gerade in den Wintermonaten oft ein kräftiger Onshore-Wind. Man sollte deshalb, grade bei etwas größerem Swell, die Spots im Nordosten (Orsola - Punta de Mujeres) abklappern. Ein langer 3-2 Neo im Winter und Booties als Schutz vor Seeigeln sind zu empfehlen.


Weinberge auf Lanzarote

Inside Left bei La Santa
Allgemeines:

Es gibt einige günstige Apartments zwischen La Santa und Famara, einfach mal in einem Supermarkt oder Restaurant nachfragen. Man kann aber auch, wenn man will, ganze Häuser mieten. Zelten ist wegen dem steinigen Boden und dem ständigen Wind nicht gerade zu empfehlen.

Was auf jeden fall Pflicht ist, ist ein Mietwagen, den man am günstigen in einem der drei Partyorte (Costa Teguise, Puerto del Carmen, Playa Blanca) auf der Insel bekommt. Da selten mehr als zwei Spots auf der Insel laufen, muss man sehr viel hin und her fahren um diese zu finden. Selbst erfahrenen Surfern, die zum Xten male auf der Insel sind, kann es passieren, daß sie am verkehrten Spot sind wenn wo anders auf der Insel die perfekt Welle bricht.



 1) El Quemao

Break: Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 8
Schwierigkeit: Pro


Direkt vor dem Ort La Santa an der Promenade. Die wohl meistfotografierte und in Surfmags abgebildete Barrel auf den Kanaren, wenn nicht Europas (abgesehen von Hossegor). Am besten paddelt man hier durch das kleine Hafenbecken zum Spot. An kleineren Tagen kann auch eine anständige Right laufen.

 2) La Santa Left/The Slap

Break: Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 6
Schwierigkeit: Pro/Lokal


Wohl die radikalste Welle auf Lanzarote. Sie ist fast immer surfbar, selbst wenn die Right schon lange nicht mehr läuft, sei es wegen dem doch meist sehr starken Wind oder fehlendem Swell. Dazu bricht sie meist noch tuby und ist im wahrsten Sinne des Wortes ein reiner LOCAL-SPOT der bösesten Locals auf Lanze, so sagt man zumindest. Die Welle kollabiert einfach auf einer fetten Felsplatte, von der sie vorher das Wasser wegsaugt.

 3) La Santa Right/Morro Negro

Break: Recht
Untergrund:
Geröll/Fels
Crowdfaktor: 7-9
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro


Ein rechter Pointbreak. Wohl eine der längsten Wellen der Kanaren. Am besten läuft sie bei Midtide. Hält auch größeren Swell, wenn er aus der richtigen Richtung kommt. In der kleinen Bucht kann auch schon mal eine nette kleine Left laufen, selbst wenn der Point zerblasen ist.

 4) Boco del Abajo



Break: Linke
Untergrund:
Geröll/Fels
Crowdfaktor: 5
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro


Diese Left liegt am Nordende der kleinen Halbinsel. Sie bricht aber erst wenn es richtig groß ist (laut Stormrider min 10ft +)

 5) Caleta del Caballo

Break: Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 7-9
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Eine schöne Linke die in 2 Sections bricht, die durch einen Felsen getrennt sind. Wenn man die Outside-Section surft, sollte man aufpassen, dass man nicht über die Felsen kommt. Die 2. Section startet direkt neben dem kleinen Felsen, man kann sich fast daraufsetzen.

 6) Ghost Town

Break: Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 5-6
Schwierigkeit: sehr Fortgeschritten


Eine anspruchsvolle Rechte gegenüber von Caleta del Caballo, die sehr hohl brechen kann. Dieser Spot kann ebenfalls sehr fette Wellen halten.

 7) San Juan

Break: Linke/Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 6-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Wenn man weiter durch den Ort fährt kommt man auf eine Schotterpiste die einen direkt nach "San Juan" bringt. Wieder ein hammerharter Reefbreak. Das Riff hält auch großen Swell aus. Dann gibt es noch eine kleine nicht ganz so krasse Rechte.

 8) Caleta de Famara

Break: Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 7-9
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Direkt in Famara an der Mole. Schöne aber flache Welle. Kann sehr voll werden.

 9) Playa Famara

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-5
Schwierigkeit: Anfänger


Ein großer Beachbreak am Strand direkt neben der Ortschaft Famara. In der Bucht liegt ein gesunkendes Schiff von dem nur noch ein paar Aufbauten aus dem Wasser ragen. An den hinteren Teil des Sandstrandes kommt man, wenn man um den Bugalow-Park herumfährt. Beide Teile sind relativ groß und liefern ganz akzeptable Wellen.

 10) Orzola

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 2-4
Schwierigkeit: Anfänger


Ganz im Norden der Insel. Ebenfalls ein Beachbreak, den man über eine Schotterpiste erreicht. In Orzola legt auch die Fähre nach Graciosa an.

 11) Jameos Del Agua

Break: Rechte/Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 7-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Direkt am ehemaligen Haus und jetzigem Museum des Künstlers, der überall auf der Insel die Plastiken aufgestellt hat, die wohl nur den Zweck habe den Sufern zu zeigen aus welcher Richtung der Wind weht. Naja egal, man fährt also über den Parkplatz, an dem "Durchfahrt verboten"-Schild vorbei, die Piste zur Bucht runter. Hier gibt es zwei Breaks, einmal ein Riff etwas weiter draußen, hier gibt es eine massive Linke und Rechte und den kleinen Point in der Bucht, der eine lange, saubere, teils auch sehr schnelle Linke produziert. An guten Tagen kann es sein, daß man einige linke Wellen vom Riff bis in den Point surfen kann (Hab es selbst gesehen).


Der Point

Der Point

Die Rechte - Jameos Reef

Die Linke - Jameos Reef
 12) Punta Usaje

Break: Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 6-7
Schwierigkeit: sehr Fortgeschritten


Ist ein richtiger Finnen-Killer. Sehr steile Linke, die über ein flaches, scharfes Riff donnert. Ihr kommt über Jameos Del Agua dorthin.

 13) Punta Mujeres

Break: Linke/Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 6-7
Schwierigkeit: sehr Fortgeschritten


Eine fast perfekte Welle auf einem sehr gemeinen Riff. Dies ist ebenfalls ein sehr beliebter Local-Spot und Fremde werden angeblich nicht besonders gerne gesehen. Hier lassen sich die Jungens gern mal tuben.



 14) Arietta

Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-4
Schwierigkeit: Anfänger


Ein kleiner Beachbreak mit kleinen Wellen die meist closed brechen. Direkt an der Mole kann aber gelegentlich eine nette Linke laufen. Dafür gibt es hier die saubersten öffentlichen Toiletten und Duschen der Insel.


 15) Graciosa

Eine kleine Insel nördlich von Lanzarote. Hier gibt es angeblich kleine Beach- und Reefbreaks an denen man ungestört von Locals surfen kann.

 16) El Golfo



Außerdem gibt
es noch einige Spot im Südwesten der Insel Namens "El Golfo". Hier gibt es Beach und Riffbreaks und eine sehr skurrile Landschaft, da es mitten in einem Gebiet liegt, welches beim letzten Vulkanausbruch total verwüstet wurde.

 Fuerteventura

Der Surf

Wie
auf allen Inseln der Kanaren, spielt sich daß meiste an der Nordküste ab. Westlich von Heirro gibt es noch einige Spots die hier nicht beschrieben sind, diese lohnen sich aber erst falls Yarro oder Bubbles überlaufen sind. Falls der North Shore zerblasen ist, kann es gut sein das die Spot zwischen Henarossa und Rocky Point noch gut laufen. Surfshops findet ihr in Cotillio und Corralejo.


Allgemeines

Campen kann man gut am Strand bei Bubbles oder Yarro, trotzdem sollte man sich einen Mietwagen gönnen, da die Spots nicht immer so gut laufen. Billig wohnen kann man in Cotillo. Hier gibt es sogar einen Surfshop und einige nette Bars. Einen Mietwagen bekommt man günstig in Corralejo (18000 PST die Woche), aber Vorsicht überprüft ob die Reifen in Ordnung sind, spröde oder ausgebeulte Reifen führen auf den Schotterpisten 100% zu einem Platten. In Corralejo legt auch die Fähre nach Lobos ab.

Der Norden Fuertes ist bekanntlich das Surfparadies. Hier treffen sich die Einheimischen zum Surfen. Durch das Riff aus Lavagestein hat man kontinuierlich Top-Wellen. Am besten und billigsten kommt man mit einem Last-Minute-Flieger auf die Insel. Per Anhalter besorgt man sich in Corralejo ein Mietauto (Tip: "Auto Erika"). Hier sollte man aber schon Preise vergleichen und ein wenig verhandeln. Mit Zelt und Board geht es dann zum ersten Spot! Zelten ist nur abseits der Städte erlaubt. Achtet darauf, dass ihr alles wieder sauber hinterlasst.

Noch ein Tip:
Falls mal das Brett einen Schaden davongetragen hat, geht zum Laden "Flat Food Fish" in Corralejo. Der Besitzer "Bauke" hilft Euch in allen Belangen und gibt hilfreiche Tips. Alles zu low-budget Preisen.

Viel Spass auf Fuerte und vielleicht sieht man sich ja man draussen beim Surfen?!!!
-Philipp Groborsch


Der Süden von Fuerteventura

Der Süden von Fuerteventura beginnt für die meisten Surfer am Flughafen von Puerte del Rosario, wo man sich entscheidet Richtung Norden (Corallejo) oder Richtung Süden (Morro Jable) zu fahren.
Eine Entscheidung die gar nicht so einfach ist wie man denkt, denn was viele noch nicht wissen: der Süden von Fuerteventura hat einige echte Surfspot Juwelen!
Wichtig ist - wie überall – zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
Die Wetterverhältnisse im Nordatlantik sind sehr viel unbeständiger als die anderer Ozeane (wer mal in Indonesien war weiß, dass der Swell fast immer aus der selben Richtung kommt und auch eine 5 Tage alte Swellvorhersage noch stimmt). Für alle Surfer auf den Kanaren gilt deshalb: Jeden Tag die Vorhersage checken und nicht nur auf die Swellhöhe kucken sondern vor allem auch auf die Swellrichtung, dann findet Ihr Eure perfekte Welle!

Wenn Ihr weitere Tipps für Euren Surftrip, das passende Surfmaterial oder Hilfe bei der Übernachtung braucht, dann schaut doch mal im „SURF & KITE“ Büro (Costa Calma – Calle Taburiente 11 – www.surfcamp-kitesurfschule-fuerteventura.de) vorbei.

Die Westküste
Die Westküste von Fuerteventura besticht durch ihre raue Klippenlandschaft, die immer wieder von einsamen Stränden durchbrochen wird. Diese Strände fangen jede Menge Swell auf, das ist besonders dann gut, wenn es überall flat ist. Es kann aber auch schnell mal zuviel Swell werden, dann geht hier leider gar nichts mehr.
Der Strand von La Pared ist wohl der bekannteste Strand an der Westküste im Süden Fuerteventuras, mit den richtigen Swell- und Windbedingungen läuft hier eine gute Linke.
In der nähe von LaPared gibt es noch einige weitere kleine Strände zu entdecken, die auch surfbare Wellen haben können. Im Hochsommer bei kleinen Wellen und auflandigem Wind gibt es hier noch so einige Geheimtipps: Sucht nach einem Strand mit einem Schiffswrack, der Nord Ost Wind der sonst überall an der Westküste auflandig ist, ist hier ablandig und die Bucht ist ein echter „Swellmagnet“ und hat fast immer eine funktionierende Sandbank.

Die Ostküste
Die Ostküste ist die Küste über die keiner so richtig spricht, dabei laufen hier viel öfter Wellen als man denkt. In der Nähe des Flughafens gibt es ein paar sehr gute Riffe, die einen starken Nordost Windswell benötigen. Haltet einfach nach einen großen Walskelett Ausschau.

Ab Costa Calma liegt die Küste Richtung Südosten, das hat einen entscheidenden Vorteil und einen kleinen Nachteil. Vorteil: Der Nordostwind der mit dem Windswell zusammen kommt ist hier offshore! Nachteil: Die Wellen müssen größer sein damit sie richtig anfangen zu brechen. Aber wenn sie brechen, dann gibt es zwischen Costa Calma und Jandia noch so einige links Pointbreaks zu entdecken.
Bei den richtigem Swell- und Windbedingungen kann man hier einen perfekten Surftag erleben, denn hier gibt’s saubere kleine Wellen mit offshore Wind - ideal für Anfänger und Euer altes Longboard!

Die Südküste
Wer öfter auf Fuerteventura war, weiß dass die vorherrschende Windrichtung Nord Ost ist – hier kann der Süden seinen entscheidenden Vorteil ausspielen: denn der Nord Ost Wind ist hier ablandig!
Die Südküste beginnt an Jandias Leuchtturm. Sie kann man mit ein paar der besten Wellen Fuerteventuras aufwarten. Alle „Regular-Footer“ dürften hier bei den richtigen Swellbedingungen im 7. Surfhimmel sein, denn hier gibt’s einige perfekte Righthander in unterschiedlichen Härtegeraden, vom holen Barellmonster bis zur endlosen Pointbreakwelle mit viel Platz für Manöver, kommt hier jeder auf seine Kosten.
Die Tour beginnt am langen Sandstrand von Jandia. Hier bricht in der Nähe des Leuchtturms eine lange Rechte, die sich mit unterschiedlichem Gezeitenstand stark verändern kann. Fährt man von hier aus weiter die Küste entlang Richtung Südwesten, kommt man auf eine lange Schotterpiste an deren Ende ein weiterer Leuchtturm zu sehen ist. Fahrt vorsichtig und habt Geduld, denn am Ende dieser Piste wartet womöglich eine perfekte Surfsession auf Euch! Nach ca. 30 min Fahrt, eröffnet sich Euch ein weites Panorama auf den Südwestlichsten Teil von Fuerteventura. Mit ein bisschen Glück solltet Ihr jetzt schon den ersten Entzückungsschrei ausstoßen und wissen wo Ihr hinfahren müsst.
Alle Surfspots können wir Euch verständlicherweise nicht verraten, aber wie sagt man so schön, wer sucht der findet.
Kleiner Tipp: spätestens wenn die Wellen der Westküste zu groß und close out sind, solltet Ihr Eure Entdeckungstour starten.

Die hier vorgestellten Surfspots sind natürlich bei weitem nicht alle vorhandenen, fast jede der hier beschriebenen Küsten hat noch Geheimnisse, die mindestens einen Surftrip wert sind. Also auf ins Abenteuer und entdeckt euren Secretspot. Am Ende jeder Schotterpiste könnte es soweit sein, vergesst nicht: es ist nicht irgendwo immer gut, sondern irgendwann überall mal gut ;) soll heißen jeder Surfspot hat seine ganz bestimmten Wellen- und Windbedingungen um wirklich "magic" zu werden.



Wenn Ihr also einen potentiellen Secretspot checkt und keine Wellen brechen, dann überlegt Euch, aus welcher Richtung müsste die Welle und der Wind kommen damit vielleicht doch was geht. Manchmal sieht ja man ja den Wald vor laute Bäumen nicht ;) ...

Mit freundlicher Unterstützung von OTRO MODO Surfschool | Fuerteventura



 1) Glass Beach


Break: Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 6
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Anfänger


(Playa del Moro) liegt im Dünenpark südlich von Corralejo, dort wo die Straße zum ersten mal direkt am Meer vorbeikommt. Es ist eine sehr schöne Linke über einem Lavariff. Sie bricht nur wenn es am Northshore richtig groß ist. Wenn dann noch starker Wind dazu kommt ist es jedoch vorbei mit Wellenreiten, denn dann haben hier die Windsurfer das Sagen und segeln alles nieder. Ca 500m weiter Südlich gibt es noch einen Strand (Playa Alzada) wo es keine Steine im Wasser gibt. Geeignet für Anfänger.

 2) Tres Islas & Flag Beach


Break: Linke
Untergrund:
Sand/Fels
Crowdfaktor: 4-5
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Sie liegen noch vor Glass Beach sind aber nur zu Fuß erreichbar. Leider sind sie meist schlecht von der Strasse aus einzusehen.

 3) Rocky Point (Playa de Corralejo)



Break: Rechts
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 7-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Eine gute Rechte, kann voll werden besonders wenn der Norden zu groß ist.

 4) Harbour Wall (El Muelle)


Break: Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 8
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Es ist nicht das Riff direkt an der Hafenmauer. Ca. 200m den Weg hoch laufen und schon sieht man diese sehr steile, schnelle Linke. Da sie wie Rocky Point fast direkt in Corralejo liegt ist man so gut wie nie alleine im Wasser.

 5) Bristol


Break: Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 7
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Dies ist der erste Spot am berüchtigten North Shore von Fuerte. Er liegt am Anfang der Schotterpiste in der Bucht westlich von Corralejo. Man fährt ca. 600m die Piste entlang, dann kommt rechts eine kleine Passage die man runter fahren kann (noch vor der kurzen asphaltierten Straße). Hier findet man auch immer wieder Camper wegen der Nähe an Corralejo.

 6) Shooting Gallery


Break: Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 8
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Noch mal 600m weiter, vor dem kleinen Umspannwerk, gibt nochmals einen rechten Abzweig. Sie ist eine lange Linke die auch großen Swell halten kann. Bei Ebbe kann sie hohl werden. Der Einstieg ins Wasser ist nicht immer ganz einfach.

 7) Hennarossa


Break: Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 7
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Wieder eine Linke die es in sich hat. Hier sind auch bei kleinerem Swell lange Rides möglich. Am Ende wird das Wasser unter den Finnen nur ein bisschen wenig. Bei Ebbe hat man oft eine Strömung die einen aus dem Lineup zieht.

 8) Suicides


Break: Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 6-7
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro


Eine gemeine Rechte die im flachen Wasser bricht. Eigentlich sagt der Name schon alles.

 9) Mechihonas (Caleta del Baroe)


Break: Linke/Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 4-7
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Hier gibt es mehrere Rechte und Linke die bei verschiedenen Swellrichtungen funktionieren.

 10) Majanicho


Break: Linke/Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 4-7
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Ein kleines Fischerdorf. Hier trifft die Dirtraod aus Lajares auf die von Corralejo. Am Ostende der Bucht gibt es mehrere Points die auch mal gerne von den Surfschulen besucht werden.

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Mit dem Auto faehrt man die Sandstrasse Richtung Majanicho. Hier schlägt man den direkten Weg Richtung Meer ein und findet nach wenigen Metern die ersten Zelter. In den kleinen, von Zeltern aufgebauten Steinbuchten errichtet man sein Zelt und gesellt sich zu den anderen Surfern. Hier trifft man auf alle Nationalitäten. Der Tag beginnt mit Sonnenaufgang und endet mit Sonnenuntergang. Das Wort Party ist ein Fremdwort. Die Leute sind ausschliesslich zum Surfen hier. Dementsprechend ist das Niveau auch ziemlich hoch! Gefahr ist nur bei Ebbe. Hier kann ein "Wipeout" schon einige Kratzer verursachen. Rechtslaufende Wellen von mittlerer Grösse findet man hier jeden Tag. Für Anfänger ist dieser Ort nicht zu empfehlen. An die starke Strömung muss man sich erst mal gewöhnen. Später nutzt man sie um easy rauszukommen. Schönste Zeit zum Surfen ist Mitte Dezember. Bei warmen Temperaturen um die 20 °C kann man kurz vor Weihnachten auf optimale Wellen treffen. Schön ist, dass man an der ganzen Nordküste ähnliche Spots hat, somit der surfenden Masse jederzeit ausweichen kann. Oft ist man ganz alleine, nur mit Freunden auf dem Wasser.
-Philipp Groborsch

 11) The Bubble


Break: Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 7-9
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro


Eigentlich nicht zu verfehlen, wenn hier was bricht steht alles voller Autos. Diese Rechte hat wohl die konstantesten Tube-Bedingungen auf Fuerte. Voraussetzung hier zu surfen: Takeoff im schlaf beherrschen und keine Angst vor flachem Wasser.

 12) Yarro


Break: Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 7-9
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Direkt neben The Bubble. Eine lange Linke die bei weitem nicht so heftig ist und deshalb auch mehr Surfer anzieht. Der Einstig ist der selbe wie bei Bubble. Falls man bei Ebbe aus dem Wasser kommt sollte man sich überlegen vorher Schuhe anzuziehen.

 13) Heirro

Break: Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 6-7
Schwierigkeit: Fortgeschritten


liegt auf dem gleichen Riff wie Yarro und bietet eine schöne Rechte. Ab hier ist die Dirtroad sehr schlecht.

 14) North of Cotillo


Break: Linke/Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 2-5
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Zwischen dem Leuchturm und Cotillo gibt es mehrere kleine Spots. Es sind alles mehr oder minder Riffe, teilweise mit einer Sandbucht.

 15) Old Harbour


Break: Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 3-4
Schwierigkeit: Master


Wem Bubbles zu läppisch ist der sollte mal diese Rechte Welle versuchen. Sie bricht so hohl und nah am Fels das sich hier alle genau überlegen welche Welle sie nun nehmen und welche nicht. Sie liegt rechts vor der Einfahrt zum alten Hafen von Cotillo. Um an die Welle zu kommen sollte man den Umweg über den neuen Hafen in kauf nehmen. Falls man nämlich in der Zufahrt zum alten Hafen von einer größeren Welle überrascht wird, sitzt man fast 100%ig auf den Felsen. Auf dem gleichen Riff etwas weiter nördlich bricht noch eine Linke die gerne mal von Bodyboarden mißbraucht wird.

 16) Cotillo Beach


Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 3-4
Schwierigkeit: anfänger


Ein Beachbreak mit einigen kleineren Riffen. Ohne größere Sandbank, aber für einen Shorebreak-Surf immer gut. Dies ist auch ein sehr beliebter Windsurf-Spot.

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Fährt man weiter um die Nordspitze Fuertes rum, gelangt man nach Cotillo. Hier findet man eine Stadt direkt am Meer. Freies Campen ist hier etwas problematisch, aber wenn man etwas Geschick beweist, ist auch das kein Problem. (Tip: fahrt von Cotillo aus etwa 1 km in den Norden, da hat man zwar keine so tollen Wellen, aber den besten und schönsten Platz auf der Insel) Eine riesige Bucht mit einem traumhaften Sandstrand bietet auch fuer nicht so geübte Surfer die Möglichkeit zum Surfen. Nachteil ist, dass dies bei starkem Wind ein beliebter Windsurfspot ist. Bei guten Wellen ist in der Bucht schon ganz schoen viel los. Wellenhöhe und Richtung variieren je nach Wetterlage. Man muss einfach Glück haben und einen guten Tag erwischen.
-Philipp Groborsch

 17) Esquinzo


Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 5-6
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Ein Beachbreak, der in einer tiefen, ausgetrockneten Flußmündung liegt. Falls der Norden zerblasen ist, kann man hier meist noch surfen. Aber nur wenn die Wellen nicht zu groß sind, denn dann bricht es fast immer closed. Man fährt die Dirtroad am Cotillo Beach weiter Richtung Süden. Nach einem kleinen Hügel rechts abbiegen und den "Weg" folgen bis man an einer Schlucht steht. Jetzt nur noch runter klettern und schon ist man da.

 18) Pared (Playa del Viejo Rey)


Break: Shifting
Untergrund:
Sand
Crowdfaktor: 5-6
Schwierigkeit: Anfänger/Fortgeschritten


Ein guter Beachbreak, der auch etwas größere Wellen vertragen kann. Dieser Spot ist sehr anfängerfreundlich, da hier so gut wie keine Felsen im Wasser sind und er sehr weitläufig ist.

 19) Jandia

Break: ?????
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: ?????
Schwierigkeit: Fortgeschritten


An der Nordwest-Küste der Halbinsel Jandia gibt es einige gute "Secret-Spots". Um sie zu erreichen braucht man allerdings am besten ein 4WD. Dafür ist man hier fast immer alleine im Wasser.

 20) Tiger Point (Punta del Tiger)

Break: Rechte/Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 3-4
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Liegt am Ende von Jandia, ca. 500m vor dem Leuchttrum rechts abbiegen, dann fährt man darauf zu. Es ist ein sehr flaches Riff. Die Anfahrt lohnt sich eigentlich nur wenn ein schöner Südswell im Anmarsch ist.

 21) Los Lobos

Break: Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 8-10
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Pro


Dieser Right-Point gehört wohl zu den 10 besten Wellen Europas. Man meint sie läuft um die halbe Insel. An guten Tagen sind hier nicht nur Fuerte-Locals, dementsprechend kann es sehr voll und aggressiv auf dem Wasser werden.

 Teneriffa

Allgemeines

Wie
auf allen Inseln, gibt es einige große Orte mit fetten Hotel und krassem Tourismus. Hinzu kommt noch der Teide, der 3718m hohe Vulkan, der höchste Berg der Kanaren. Teneriffa ist gegenüber Fuerte oder Lanzarote ein Paradies was die Vegetation angeht.


 1) Los Dos Hermanos



Break: Linke/Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 6-7
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Fette, hohle Lefts und Rights ballern in dieser Bucht wenn es richtig abgeht.

 2) Fuera de La Bajeta



Break: Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 6-7
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Eine lange Rechte rollt hier in die Bucht. Kann manchmal recht voll werden.

 3) El Charoko



Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 6
Schwierigkeit: Fortgeschritten

Wieder eine Welle die lange Rides parat hält, dieses mal ist es aber ein Left, die nur bei großem Swell ins laufen kommt.


 4) Playa del Socorro



Break: Shifting
Untergrund:
Fels/Sand
Crowdfaktor: 8-9
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Anfänger


Hier kann man fast immer eine brauchbare Welle rocken. Achtet aber auf die paar Felsen im Wasser.

 5) Spanish Left/La Izquirda



Break: Linke
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 8-9
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Anfänger


Der erste Spot ist wohl gleich der bekannteste in diesem Partyort. Eine Linke die lang und tuby werden kann.

 6) La Derecha del Cartel



Break: Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 7-9
Schwierigkeit: Fortgeschritten


Wieder eine schöne Rechte, die gegenüber einem großen Hotel bricht.

 7) El Conqistador



Break: Linke/Rechte
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 8
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Anfänger


Ein Spot, an dem saubere Rechte und Linke Wellen brechen. Der Spot verdankt seinen Namen dem Hotel, das genau davor gebaut ist.

 8) La Fitenia/The Desert



Break: Linke/Recht
Untergrund:
Fels
Crowdfaktor: 7-8
Schwierigkeit: Fortgeschritten/Anfänger


Angeblich eine der besten Wellen der Insel, wobei die Linke besser bricht. Bitte nicht mit der bekannten Welle in Frankreich verwechseln.





Dir haben diese Informationen geholfen? Du hast sicher noch andere Spots gefunden als die, die hier beschrieben werden. Stelle Dein Wissen den Anderen zur verfügung, so wie sie es für Dich getan haben. Der Spotreport soll wachsen! Viel Spass auf deinem Trip wünschen Oli, Micha und die Community von Epicsurf!