Fuerteventura
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Der Surf
Wie auf allen Inseln der Kanaren, spielt sich daß meiste an der Nordküste ab. Westlich von Heirro gibt es noch einige Spots die hier nicht beschrieben sind, diese lohnen sich aber erst falls Yarro oder Bubbles überlaufen sind. Falls der North Shore zerblasen ist, kann es gut sein das die Spot zwischen Henarossa und Rocky Point noch gut laufen. Surfshops findet ihr in Cotillio und Corralejo. |
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Allgemeines
Campen kann man gut am Strand bei Bubbles oder Yarro, trotzdem sollte man sich einen Mietwagen gönnen, da die Spots nicht immer so gut laufen. Billig wohnen kann man in Cotillo. Hier gibt es sogar einen Surfshop und einige nette Bars. Einen Mietwagen bekommt man günstig in Corralejo (18000 PST die Woche), aber Vorsicht überprüft ob die Reifen in Ordnung sind, spröde oder ausgebeulte Reifen führen auf den Schotterpisten 100% zu einem Platten. In Corralejo legt auch die Fähre nach Lobos ab. Der Norden Fuertes ist bekanntlich das Surfparadies. Hier treffen sich die Einheimischen zum Surfen. Durch das Riff aus Lavagestein hat man kontinuierlich Top-Wellen. Am besten und billigsten kommt man mit einem Last-Minute-Flieger auf die Insel. Per Anhalter besorgt man sich in Corralejo ein Mietauto (Tip: "Auto Erika"). Hier sollte man aber schon Preise vergleichen und ein wenig verhandeln. Mit Zelt und Board geht es dann zum ersten Spot! Zelten ist nur abseits der Städte erlaubt. Achtet darauf, dass ihr alles wieder sauber hinterlasst. Noch ein Tip: Falls mal das Brett einen Schaden davongetragen hat, geht zum Laden "Flat Food Fish" in Corralejo. Der Besitzer "Bauke" hilft Euch in allen Belangen und gibt hilfreiche Tips. Alles zu low-budget Preisen. Viel Spass auf Fuerte und vielleicht sieht man sich ja man draussen beim Surfen?!!! -Philipp Groborsch Der Süden von Fuerteventura Der Süden von Fuerteventura beginnt für die meisten Surfer am Flughafen von Puerte del Rosario, wo man sich entscheidet Richtung Norden (Corallejo) oder Richtung Süden (Morro Jable) zu fahren. Eine Entscheidung die gar nicht so einfach ist wie man denkt, denn was viele noch nicht wissen: der Süden von Fuerteventura hat einige echte Surfspot Juwelen! Wichtig ist - wie überall – zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Die Wetterverhältnisse im Nordatlantik sind sehr viel unbeständiger als die anderer Ozeane (wer mal in Indonesien war weiß, dass der Swell fast immer aus der selben Richtung kommt und auch eine 5 Tage alte Swellvorhersage noch stimmt). Für alle Surfer auf den Kanaren gilt deshalb: Jeden Tag die Vorhersage checken und nicht nur auf die Swellhöhe kucken sondern vor allem auch auf die Swellrichtung, dann findet Ihr Eure perfekte Welle! Wenn Ihr weitere Tipps für Euren Surftrip, das passende Surfmaterial oder Hilfe bei der Übernachtung braucht, dann schaut doch mal im „SURF & KITE“ Büro (Costa Calma – Calle Taburiente 11 – www.surfcamp-kitesurfschule-fuerteventura.de) vorbei. Die Westküste Die Westküste von Fuerteventura besticht durch ihre raue Klippenlandschaft, die immer wieder von einsamen Stränden durchbrochen wird. Diese Strände fangen jede Menge Swell auf, das ist besonders dann gut, wenn es überall flat ist. Es kann aber auch schnell mal zuviel Swell werden, dann geht hier leider gar nichts mehr. Der Strand von La Pared ist wohl der bekannteste Strand an der Westküste im Süden Fuerteventuras, mit den richtigen Swell- und Windbedingungen läuft hier eine gute Linke. In der nähe von LaPared gibt es noch einige weitere kleine Strände zu entdecken, die auch surfbare Wellen haben können. Im Hochsommer bei kleinen Wellen und auflandigem Wind gibt es hier noch so einige Geheimtipps: Sucht nach einem Strand mit einem Schiffswrack, der Nord Ost Wind der sonst überall an der Westküste auflandig ist, ist hier ablandig und die Bucht ist ein echter „Swellmagnet“ und hat fast immer eine funktionierende Sandbank. Die Ostküste Die Ostküste ist die Küste über die keiner so richtig spricht, dabei laufen hier viel öfter Wellen als man denkt. In der Nähe des Flughafens gibt es ein paar sehr gute Riffe, die einen starken Nordost Windswell benötigen. Haltet einfach nach einen großen Walskelett Ausschau. Ab Costa Calma liegt die Küste Richtung Südosten, das hat einen entscheidenden Vorteil und einen kleinen Nachteil. Vorteil: Der Nordostwind der mit dem Windswell zusammen kommt ist hier offshore! Nachteil: Die Wellen müssen größer sein damit sie richtig anfangen zu brechen. Aber wenn sie brechen, dann gibt es zwischen Costa Calma und Jandia noch so einige links Pointbreaks zu entdecken. Bei den richtigem Swell- und Windbedingungen kann man hier einen perfekten Surftag erleben, denn hier gibt’s saubere kleine Wellen mit offshore Wind - ideal für Anfänger und Euer altes Longboard! Die Südküste Wer öfter auf Fuerteventura war, weiß dass die vorherrschende Windrichtung Nord Ost ist – hier kann der Süden seinen entscheidenden Vorteil ausspielen: denn der Nord Ost Wind ist hier ablandig! Die Südküste beginnt an Jandias Leuchtturm. Sie kann man mit ein paar der besten Wellen Fuerteventuras aufwarten. Alle „Regular-Footer“ dürften hier bei den richtigen Swellbedingungen im 7. Surfhimmel sein, denn hier gibt’s einige perfekte Righthander in unterschiedlichen Härtegeraden, vom holen Barellmonster bis zur endlosen Pointbreakwelle mit viel Platz für Manöver, kommt hier jeder auf seine Kosten. Die Tour beginnt am langen Sandstrand von Jandia. Hier bricht in der Nähe des Leuchtturms eine lange Rechte, die sich mit unterschiedlichem Gezeitenstand stark verändern kann. Fährt man von hier aus weiter die Küste entlang Richtung Südwesten, kommt man auf eine lange Schotterpiste an deren Ende ein weiterer Leuchtturm zu sehen ist. Fahrt vorsichtig und habt Geduld, denn am Ende dieser Piste wartet womöglich eine perfekte Surfsession auf Euch! Nach ca. 30 min Fahrt, eröffnet sich Euch ein weites Panorama auf den Südwestlichsten Teil von Fuerteventura. Mit ein bisschen Glück solltet Ihr jetzt schon den ersten Entzückungsschrei ausstoßen und wissen wo Ihr hinfahren müsst. Alle Surfspots können wir Euch verständlicherweise nicht verraten, aber wie sagt man so schön, wer sucht der findet. Kleiner Tipp: spätestens wenn die Wellen der Westküste zu groß und close out sind, solltet Ihr Eure Entdeckungstour starten. Die hier vorgestellten Surfspots sind natürlich bei weitem nicht alle vorhandenen, fast jede der hier beschriebenen Küsten hat noch Geheimnisse, die mindestens einen Surftrip wert sind. Also auf ins Abenteuer und entdeckt euren Secretspot. Am Ende jeder Schotterpiste könnte es soweit sein, vergesst nicht: es ist nicht irgendwo immer gut, sondern irgendwann überall mal gut ;) soll heißen jeder Surfspot hat seine ganz bestimmten Wellen- und Windbedingungen um wirklich "magic" zu werden. |
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Wenn Ihr also einen potentiellen Secretspot checkt und keine Wellen brechen, dann überlegt Euch, aus welcher Richtung müsste die Welle und der Wind kommen damit vielleicht doch was geht. Manchmal sieht ja man ja den Wald vor laute Bäumen nicht ;) ...
Mit freundlicher Unterstützung von OTRO MODO Surfschool | Fuerteventura |
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