North Devon/Cornwall

Fistral
Fistral
Der Surf:

Die Gegend hat einige der besten Spots Englands zu bieten. Hier reihen sich fiese Reefbreaks und entspannte Beachbreak wie eine Perlenkette aneinander. Da es hier viel Buchten mit den unterschiedlichsten Ausrichtungen gibt, gibt es für jede Bedingung den idealen Break.
Den besten Swell für diese Gegend produzieren Stürme in der Biskaya oder aus dem mittleren Altantik. Die Wassertemperatut liegt im Winter bei etwa 8°C und im Sommer bei 15°C, es ist also ratsam immer einen langen Neo im Gepäck zu haben.
Allgemeines:

Parken an Stränden und in der Nähe von Sehenswürdigkeiten ist in Cornwall im Sommer in aller Regel kostenpflichtig. Die Preise bewegten sich zwischen £1 und hammerharten £4!!
Cornwalls Küste ist mit Campingplätzen reich ausgestattet. Trotzdem kann es mitunter schwierig sein, ein geeignetes Domizil auszuwählen. Die Preise variieren sehr stark (zwischen ₤1,50 und ₤6,25 pro Person), obwohl sich die Plätze in Ausstattung und Sauberkeit nicht wesentlich unterschieden. Zudem liegen nur wenige Campsites unmittelbar an der Küste oder gar an einem Strand. Und zu guter Letzt muss man als Gast den individuellen Ansprüchen der Platzbetreiber genügen. Während der eine keine Zelte aber Caravans zulässt, der nächste nur Familien aber keine Vans akzeptiert, bevorzugt wieder der nächste Busse, aber nur unter der Woche, dann aber keine Gruppen über zwei Personen?! Da ist man doch dankbar für eine klare Ansage, wie wir sie an einem Campingplatz in der Nähe von Constantine Bay vorfanden: „NO SURF-BLOKES!“

Wildcampen ist an Cornwalls Küste, sofern es nicht per Schild ausdrücklich verboten ist, eigentlich nicht verboten. Es ist allerdings auch nicht so selbstverständlich, wie zum Teil in Spanien oder Frankreich. Im schlimmsten Fall wird man geweckt und weggeschickt, besonders kreative Angehörige der britischen Polizeistreitkräfte verpassen einem noch ein Ticket wegen Falschparkens.

Instant-Barbecues sind unter englischen Campern der absolute Renner. Mann bekommt sie in allen Supermärkten und Tankstellen für £2,99 nachgeworfen. Umwelttechnisch sind sie natürlich eine Unverschämtheit, für Heckenpenner wie uns aber ungemein praktisch.

Fisch ist immer eine gute Wahl in England. Preisfrage: Von welchem Land aus trat die Rinderkrankheit BSE ihren Siegeszug durch Europa an? Bingo! Frischen Süß- und Salzwasserfisch gibt es in vielen Supermärkten, oft ist er günstiger als Fleisch.
Infos by: Lutz Löschmann,Wolf Ötting
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