Olympia National teams Wellenreiten trainieren im Wavegarden Cove

2017 machten sich die Nationalteams Wellenreiten aus 47 Ländern auf den Weg nach Biarritz, Frankreich. Ihre Herzen brannten dafür, Medaillen bei den ISA World Surfing Games (Weltmeisterschaft im Wellenreiten bzw. Surfen) zu gewinnen. Sowohl die Rekordteilnehmerzahl also auch das ausgezeichnete Surfniveau, das im Vergleich zu den Vorjahren auf klares Weltklasse-Niveau angestiegen ist, ließen erkennen, dass die Aufnahme der Disziplin Surfen in die Olympischen Spiele bereits erste Wirkungen zeigen.
Es ist selten, dass die International Surfing Association (ISA) Wettkämpfe dieser Größe in Europa ausrichtet. Also nutzten wir die Chance, um Surfer aus fernen Ländern zu treffen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, uns an unserem F+E Hauptsitz zu besuchen, der sich gerade einmal 1‘15 Std. südlich vom Austragungsort der ISA Wettkämpfe befindet. Obgleich wir eine Vielzahl an beruflichen Verpflichtungen unter einen Hut zu bringen hatten, haben wir es schließlich geschafft, acht Nationalteams bei uns willkommen zu heißen, um im Wavegarden Cove zu surfen. Zu den Glücklichen zählten Surfer, Trainer und Teamchefs aus Frankreich, Spanien, den USA, Japan, England, China, Deutschland und Schottland.

Für das Wavegarden Personal war es sehr bereichernd, Menschen aus so unterschiedlichen Kulturen zu treffen, sie surfen zu sehen und deren Feedback zu erhalten. Abgesehen vom Skill- und Erfahrungs-Niveau war es positiv zu beobachten, dass die Liebe für das Surfen all diese Personen vereint.
Arne Bergwinkl
Arne Bergwinkl
Lenni Jensen
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Surflegende Peter Townsend, Trainer des Nationalteams von China, machte eine Reihe interessanter Bemerkungen über die Entwicklung von Wellen, die von Menschenhand produziert werden, und die Zukunft des Surfens, insbesondere jetzt, wo die Olympischen Spiele erreichbar sind. „Nun verfügen wir über diese Technologie, mithilfe derer wir Wellen produzieren können und die meiner Meinung nach insbesondere im Trainingsbereich große Veränderungen mit sich bringen wird. Es gibt weltweit keine größere Bühne für den Sport als die Olympischen Spiele. Wenn erst einmal die ersten Goldmedaillen in Tokyo vergeben werden, werden die Gewinner wohl die berühmtesten Surfer der Welt werden.“

Da während der Meisterschaften die Wellen an der französischen Atlantikküste sehr klein waren, freute sich das französische Team, das die Wettkämpfe dominierte und mehrere Goldmedaillen gewann, ein paar ernsthafte Trainingseinheiten zur Vorbereitung auf die Finale absolvieren zu können. „Es ist gut zum Trainieren“, sagte Jeremy Flores, der nach seiner ersten Session nach Luft schnappte. „Es gibt verschiedene Arten von Wellen, sodass wir verschiedene Manöver trainieren können. Und es ist großartig, dass es so viele Wellen gibt. “In Sachen Hochleistungstraining sah der französische Teamchef Stephane Corbinien den Vorteil der Cove darin, dass sie einem Team ernstzunehmende Möglichkeiten bietet, sich auf Wettkämpfe vorzubereiten: „Ein Tool wie die Cove ist praktisch unerlässlich für Elite-Training“.
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