Nicht nur eitel Sonnenschein...am vierten Tag der DM
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Dieter Gerards
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Drei Tage nach Meldeschluss meldete sich heute ein gern gesehener Gast zurück: Die Sonne. Leider brachte sie auch einen Begleiter aus dem Norden mit: starken und kalten Sideshore-Wind.
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Unter den Bedingungen litten die TeilnehmerInnen im wieder etwas kälteren Wasser. Das gleiche galt für die Judges auf ihren zugigen Podien. Wer konnte, baute sich aus Brettern und Sand einen Windschutz. Bei 24°C und Sonnenschein saßen die Leute mit mehreren Schichten Kleidung und Wollmützen am Strand.
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Nikolaus von Rupp
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Georg Siebel
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Wie angekündigt war das Programm wieder voll. Aufgrund der relativ kurz aufeinander folgenden Runden der einzelnen Klassen, hatten besonders die TabulatorInnen einen aufreibenden Job: Zuerst hatten sie zügig die Judge-Bögen von den Podien zum Rechenzentrum im Landrover zu bringen. Und im Anschluss mussten sie die Ergebnisse in die aushängenden Heat-Listen eintragen, von denen die WettkämpferInnen möglichst schnell ihre Platzierungen erfahren mussten. Head-Judge Jan Groenendijk: „Echt super wie das geklappt hat. Das Tabulieren lief dieses Jahr so gut wie noch nie.“
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Im Vergleich zum Vortag wurden die Wettkampfbedingungen noch schlechter. „Starker Onshore machte den Teilnehmern das Leben schwer“, fand Groenendijk. So habe sich „die Spreu vom Weizen getrennt.“
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Nikolaus von Rupp
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Sonja Hoenscheid
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In den verblasenen Wellen war es für alle TeilnehmerInnen ein harter Kampf. Nur wenige Spitzenleute konnten unter diesen Bedingungen Topleistungen zeigen. Sonja Hönscheid zog gleich in drei Finals ein: Open, Open Frauen und Longboard Frauen. Sonja zeigte sich zufrieden: „Das lief ganz gut. Mal sehen, was bei den Finals drin ist.“ Bester Mann war einmal mehr Nikolaus von Rupp. Dieser zog nicht nur souverän in die Open- und Junioren-Finals ein. In seinem ersten Longboardwettkampf, steigerte sich der 15-Jährige von Tag zu Tag. Er steht nun auch bei den Longboard Open im Finale. Nikolaus gab sich erstaunt: „Ich kann es noch gar nicht glauben.“ Im ersten Heat habe er „noch nicht mal einen Turn fahren“ können. Was er sich fürs Longboard-Finale ausrechnet? „Das weiß ich nicht. Mal sehen was ist, wenn die Wellen kleiner werden.“
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