Eddys Pipeline Riversurfjam 2007

Mitten im Tiroler Bergland, auf der stehenden Welle in Silz haben 24 Surfer aus Österreich, Deutschland und sogar Korea ihren Spot für den EDDY'S PIPELINE RIVERSURFJAM gefunden. Der Tag begann unter denkbar schlechten Voraussetzungen- um die Mittagszeit war der Innpegelstand einer der niedrigsten seit langem.
Die anwesenden Rider ließen es sich jedoch nicht nehmen, vorab schon mal ein paar Trainingsruns einzulegen- sehr zur Begeisterung der Zuseher. Während sich die Fahrer ordentlich ins Zeug legten, wurden anderer Orts die ersten Inn- gekühlten Getränke konsumiert und der Grill angeheizt.

Gegen 16:00 traf dann auch das sehnlichst erwartete Schmelzwasser am EDDY'S PIPELINE RIVERSURFJAM ein. Die Qualifikation konnte beginnen. Trotz anfänglicher Zurückhaltung zeigten die Fahrer dann gleich ordentliche Action: von 180ies über 360ies bis hin zu Pop Shovits und geslideten Turns begeisterten sie nicht nur das Publikum. Die drei Judges hatten wahrlich keine leichte Aufgabe, mussten sie doch nach der 45 minütigen Jamsession 8 Jungs und 2 Mädels für das Superfinale bekannt geben.
Die Teilnehmer hatten sich eine Pause verdient und machten es sich am Ufer des Inns gemütlich. Das Wetter hätte besser nicht sein können, die Vibes waren entsprechend locker. Zur Vorbereitung auf das Super Finale nutzten einige Bewerber noch die gespannten Slack Lines zur Verbesserung des Gleichgewichts und der Koordination.
Gegen 18.00 Uhr startete dann das Super Finale, neuerlich im 45 minütigen Jam Format ausgetragen. Hierbei starten die Teilnehmer wann und wie oft sie wollen, der beste Run wird gewertet. Angefeuert durch die zahlreich anwesenden Zuseher gaben die Finalisten ihr Bestes und konnten ihre Leistungen aus der Qualifikation sogar noch topen. bei den Mädels konnte sich Tine Huber mit einer soliden Performance gegenüber ihrer hochmotivierten Mitbewerberin Lisi Mascher durchsetzen.
Bei den Jungs war der Sieg des mehrfachen Riversurfcontest Gewinners und
Eisbach Locals Gerry Schlegel eigentlich nie gefährdet, um so härter battelten sich die Fahrer jedoch um die ausstehenden Plätze. schlussendlich konnte sich der in München lebende Koreaner Tao Schimacher hauchdünn gegen den Innsbrucker und Silz Local Alex Hoffmann behaupten.
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