Zweiter Wettkampftag in Costa Rica: Deutschland kämpft weiter
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1000 Helfer, 80 Millionen Webcastzuschauer, 100.000 Strandbesucher und Starterrekord – die World Surfing Games in diesem Jahr schreiben schon jetzt Geschichte und Deutschland macht fleissig mit: “With thousands of spectators packing the thin line of fine black sand, Paul Grey from Germany won his heat against powerhouse surf nation of Brazil, schreibt die ISA und das Team feiert, auch wenn es heute nicht mehr ganz so gut lief wie gestern.
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Die Hitze nehmen wir locker, denn die zwingt hier fast alle in die Knie. Doch die deutsche Mannschaft lässt sich nicht unterkriegen, weder im Wasser, noch an Land. Bei jedem unserer Heats bezieht die deutsche Patroullie Stellung an der Wasserkante, um dieTeamkollegen anzufeuern, auch wenn der Lorenz noch so ballert. Der Zusammenhalt half heute Morgen die Niederlagen schnell zu vergessen. Paul Grey und Thomas Lange wurden in die Repercharge geschickt, Gerry Schlegel und Thies Möller sind ausgeschieden.
Um 9.10 Uhr läutete Paul Grey die deutschen Läufe ein und gab Gas gegen Diego Salgado (PAN), Robert Diaz (VEN) und Carlos Cabrero (PR). Die Wellen machten schnell zu, aber Paul erwischte einige offene Schultern, in denen er einige radikale Snaps zeigen konnte. Dann entstand jedoch eine lange Pause, in der Paul erfolglos auf der Suche nach einer guten Welle blieb. Der Puerto Ricaner hatte mehr Glück und zeigte radikales Surfen, durch das er sich mit großem Abstand auf Platz eins setzte. Im letzten Drittel wurde es wieder spannend. Paul mittlerweile auf dem dritten Platz fehte eine 3,05 Welle, um auf den zweiten Platz aufzurücken, er erwischte eine rechte Welle, legte los und fuhr einige Turns. Stille im Team, welchen Score wird er bekommen? Dann die frustrierende Info: 2,77, knapp vorbei, Heatende. Gerry Schlegel musste kurz darauf gegen Spitzensurfer aus Jamaica, Panama und Mexiko ins Wasser. Mit seinen symphatischen Flussurftricks gewann er das Publikum für sich, die Topscores der anderen Starter konnte er aber nicht knacken und holte sich deshalb nur Platz vier. Gerry war aber nicht traurig: “Ich bin hier hin gefahren, um zu zeigen was ich kann, und wusste ja vorher, dass die Konkurrenz hart sein wird. Ich bin zufrieden und freu mich auf die nächste Woche mit dem Team.” Thomas Lange schaffte es in seinem Heat in der zweiten Hauptrunde wie Paul Grey nur auf Platz drei. Kein Wunder aber, wenn man mit Ben Bourgeois und Brandon Jackson in den Heat muss. Beide fuhren Spitzenheatscores von 13,70 und 12,84 ein. Gegen den Ecuadorianer Adrian Dapelo konnte sich Thomas aber mit seinen soliden Turns durchsetzen und verwies ihn so auf den vierten Platz. Thies Möller hatte dann großes Pech bei der Wellenauswahl. Zu Beginn seines Heats herrschte Wellenmmangel, erst nach 10 Minuten rollten wieder Setwellen rein. Thies hatte bis dahin als einziger Surfer eine Welle gesurft und stand lange auf Platz eins. Doch dann holten Japan, Jamaica und Nicaragua auf, erwischten die besseren Wellen und Thies musste sich mit Platz vier begnügen. Auch wenn auf den ersten Tag, ein etwas weniger erfolgreicher Wettkamftag folgte, sind alle mit Spaß und guter Laune dabei. Paul, der morgen in der Repercharge surfen muss, meint: “Ist doch super gelaufen, jetzt komm ich einmal mehr ins Wasser, als wenn ich direkt in die dritte Hauptrunde eingezogen wäre.” So kann man`s auch sehen. Die Leistungen waren bisher mehr als solide und das ganze Team ist stolz auf das, was unsere Surfer bisher geleistet haben. Daniela Cramer wird in der Repercharge gegen 16 Uhr Ortszeit noch mal Vollstoff geben – morgen werden wir wieder berichten von Danis Heat und den Repercharge Runden von Paul und Thomas. Bleibt dran. Wir danken unseren Sponsoren Quiksilver, ROXY und Fatumtravel.com für ihre Unterstützung und den Österreichern für die nette Nachbarschaft hier im Deutsch-Österreichischen Haus. Quelle: DWV Text: DWV | Lena Gilhaus Fotos: (c) DWV | XXX |



