Ich hatte mit Aircondition gerechnet, schon wieder Pech gehabt, da sitze ich nun, im Jogginganzug auf der Sitzheizung, zu Hause würden mich meine Freunde beneiden. Hier kucken alle nur. Gegen 7 Uhr fasse ich mir ein Herz, niemand schein mich zu beachten, meine Chance, ich gehe ins Restaurant, hole mir Wasser und etwas zu essen,< Where you from >, Singhalesische Küche im Selbstversuch nr1,< Germany > , ich verzehre 2 "Milchbrötchen" gefüllt mit Curry, mein Hals brennt, ich hoffe das mein Magen nicht das gleiche machen wird. < Welcome >.
Die Anderen landen, das Taxi wartet, unendlicher Verkehr ebenfalls.
Wir halten endlich an, seit 2 Stunden im Auto, Colombo hinter uns oder immer noch mitten drin?? Keine Ahnung, ich weiß nur eins, mir ist heiß!!
The Cinnamon Tree, meine Rettung, seit meiner Landung, vor gefühlt einer Woche, will ich aus meinen Klamotten, jetzt endlich gibt’s die Erlösung, und was zu Essen. Wir strahlen mit dem Besitzer um die Wette, < Where you from >? Das Buffet sieht sensationell aus, Currys, Dahl, Roties, Fisch und Kokssambal, bunt wie eine Sommerwiese! !

Alles da was das Herz begehrt, nicht Michaels, noch zu scharf, Marcus und ich sind in unserem Element, laden die Teller voll, jetzt auf’s Klo, Boardshort und Hemd wechseln mit Jogginghose und T-Shirt den Platz. Mango Juice und Curd zum Dessert, wir zahlen, umgerechnet nichts, Welcome to Ceylon!

Surfer: Tommy, Foto: Garvey
Surfer: Tommy, Foto: Garvey
Hit the Road, die Aircon kämpft gegen die Mittagshitze, verliert. Wir schwitzen, nicht das letzte mal.
Weligama, endlich, nach 150 km und 6 std fahrt. Wir beziehen die Zimmer in Manju’s Haus , wollen surfen, aber der Swell ist noch nicht da, egal, Behlonung für die Strapatzen?? Oh nein, mehr schwitzen, das Wassser ist heiß und die Sonne verbrennt uns schnell. Bier am Strand, wir sind Entdecker, Ceylon, morgen früh wird alles gut, denkste!

Obstsalat, 2 Spiegeleier, Toast mit Mangomarmelade, Tee. Der Frühsurf hat sich schon alleine wegen dem folgenden Frühstück gelohnt. Srianghi , Manju’s Frau verwöhnt uns, mit jeder Mahlzeit die sie uns vorsetzt.

Thomas Schmidt - Der Ruhrpott will Meer
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