Ich würde sagen, dass unser Preisleistungsverhältnis das Beste ist auf dem Markt momentan. Das haben wir vor allen unserem Man Mr. Obarns in Deutschland zu verdanken, denn einen tollen Lifestyle hilft noch lange nicht zum Erfolg.

Anyway...wegen dem Stand Up Magazin:

Als ich dann wieder Zuhause auf Maui war, befasste ich mich tiefgreifend mit dem Thema und mir wurde schnell bewusst, dass ich ein Printmagazin nicht stemmen kann. Dabei entdeckte ich aber, dass es im Deutschen Sprachraum nur zwei Webseiten gab die sich mit dem Thema SUP befassten, damit aber nicht in die Tiefe gingen. Somit habe ich mich an die Arbeit gemacht und Content angeschaufelt bis ich eine einigermaßen präsentable Webseite zusammen hatte. Von da an ging es nur aufwärts, die Leser kamen in Scharen. Jedes Jahr verdoppelte sich die Klickrate und als es auch in 2012 immer noch kein Printmagazin gab konnte ich das nicht auf mir sitzen lassen. Mittlerweile sind 5 Jahre vergangen seit dieser Denkhaften ISPO 2010, und das Magazin ist eben in seiner 5. Auflage erschienen.

Wie stehst du dazu, dass in Deutschland zwei Dachverbände (Kanu und DWV) jeweils einen Titel zum deutschen Meister im Bereich SUP stellen?

LOL... mein Lieblingsthema! Nein ehrlich, dazu könnte ich ja mittlerweile ein Buch schreiben. Das Thema ist ja nicht nur in Deutschland aktuell sondern auch International. Da gibt es auch Weltmeistertitel ohne Ende, und wenn ich alle Artikel sehe die schon zu diesem Thema geschrieben wurden, sind wir bei weit mehr als einem Buch.

Ich versuche mich kurz zu fassen:

Eigentlich kann jeder Verband einen deutschen Meistertitel ausschreiben in was für einer Sportart auch immer. Die Frage ist halt welcher Verband mehr Gewicht hat. Wenn nur die eine Hälfte der SUP Elite bei der einen Meisterschaft mitmacht, aber nicht bei der Anderen, dann geht die Gewichtung verloren und beide Meisterschaftstitel verlieren an Wert.
Da wir das ganze aber vor einem größeren Hintergrund betrachten müssen geht der Gedanke aber weiter. Sonst wärs ja egal, dann kann der Schachverband auch eine SUP Veranstaltung machen und sagen wir haben auch einen deutschen Meister.
Es geht hier aber ganz klar um die Olympiaden und wir brauchen dringend eine klare Struktur im Sport, National wie International. So wie die Dinge momentan stehen, ist die ISA der einzige Dachverband der SUP an die Olympiaden bringen kann. Ich denke die Kanuverbände haben es weltweit verschlafen, SUP bei den Kanusportarten zu integrieren als der Sport brach da lag, als keiner wusste wohin damit. Nun wird SUP Weltweit als Unterkapitel in den Surfverbänden geführt, welche ja alle der ISA angehören.
Will also ein SUP Athlet zu den ISA Weltmeisterschaften, muss das via den Landes Surfverband geschehen und... der Landes Surfverband ist wiederum dafür zuständig Landesmeisterschaften abzuhalten um die besten Paddler zu finden welche ihr Land international vertreten wollen.
Also: Wenn Athleten International werden wollen, kommen sie am Unterverband der ISA nicht vorbei. Der Sport ist momentan aber noch klein genug, somit fällt das ganze noch nichts so stark ins Gewicht, alle kennen sich und man weis auch so in etwa wer der Schnellste ist. Egal bei welcher Meisterschaft er mitpaddelt. Wenn wir aber mal 100 – 200 ehrgeizige Paddler haben, kommen wir so wie jetzt nicht mehr durch.
Aber trotzdem, der DKV kann so viele deutsche Meistertitel ausrufen wie er will, es liegt in der Hand des DWV, das Team für die ISA Weltmeisterschaften zu stellen.

Was mir persönlich am Herzen liegt, ist wie viel Potential im River-SUP liegt, wie spektakulär das ist und wie gut Mitteleuropa dafür geschaffen ist. Da sollte sich de DKV stark machen: im Fliesswasser SUP. Damit könnte man auch an die Olympiaden.

Was wir hier sehen ist eine Sportart die wie keine Andere zuvor so viele Sportarten zusammen bringt und somit auch verschiedene Leute und Ideen. Unser Sport ist knappe 10 Jahre alt, ich denke das wird nochmals 10 Jahre dauern bis alles aussortiert ist.
Willst du unseren Lesern noch etwas sagen?

Was meinst Du damit so ne Art Lebensweisheit? Ach ja mir kommt was in den Sinn:
Ich bin "Binnen-Surfer" und habe bei mir um die Ecke auf dem Fluss surfen gelernt. Surfen auf einer richtigen Welle war ein Traum der mindestens 12 Autostunden weit weg war. Mein großer Traum war eines Tages an einem Ort zu leben, wo es immer Sommer ist und die Wellen vor der Haustüre sind.

Als ich endlich konnte, habe ich mich in den Flieger gesetzt und bin meinem Traum auf halbem Weg entgegen geflogen von da an habe ich geschaut was passiert. Meine Augen waren immer weit offen und ich nahm entgegen was das Schicksal mir schenkte.

Es gab auch viele Enttäuschungen und harte Lektionen zu lernen, aber ich wusste das Glück fliegt einem nicht in den Schoss.

Habt ihr auch einen Traum? Falls ja, solltet ihr Eurem Traum entgegen gehen, denn nichts ist schlimmer als, sich ein Leben lang zu fragen, was wäre passiert wenn.... Verlieren ist nicht schlimm, es nicht versucht haben jedoch sehr.

Vielen Dank das ich bei Euch Erzählen durfte.

Hier findet ihr alles über Mike:
www.juckerhawaii.com/
www.wavemag.de
www.standupmagazin.com/
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