County Clare - im Westen der grünen Insel

Wir sitzen im frisch gebuchten Mietwagen an der Ausleihstation am Shannon Airport. “Okay: Wo gehts lang? Links rum”. “Stop!” “Wo ist überhaupt die Gangschaltung? Ah hier, auf der linken Seite! Ist die Reihenfolge der Gänge gleich? Jepp. So, jetzt aber los!” “Aber immer schön links halten!” “Fuck! Der erste Kreisverkehr! Was nun? Hmm erstmal gaaanz langsam links herum. Es kann nichts passieren”. So ähnlich ging es Los als die völlig verpeilte Epic Crew in den lange ersehnten Irlandtrip startete.
perfekte Lines und Oli ist schon mitten drin !
perfekte Lines und Oli ist schon mitten drin !
Da Crew - Paulina, Oli und Micha
Da Crew - Paulina, Oli und Micha
County Clare hatte schon Lange mit seinen leeren Lineups, sauberen Atlantikwellen und schönen Riffen nach uns gerufen. Das einzige was wir jetzt noch tun müssen ist diese verdammte Karre auf der richtigen Straßenseite die 50Km an unser Ziel zu manövrieren: Das kleine Fischerkaff mit dem etwas merkwürdigen Namen “Quilty” an der zerklüfteten Atlantikküste dieses kleinen irischen Counties.
Dort angekommen wird keine Zeit verloren. Es ist mitte April und es wird früh Dunkel, und zum Herumgammeln braucht man kein Licht. Also schnell das Cottage von Hausverwalter Danny in Besitz genommen und auf gehts zum ersten Spotcheck.
Spanish Outside von unserer Homebase aus gesehen
Spanish Outside von unserer Homebase aus gesehen
Micha in Spanish Beach
Micha in Spanish Beach
Quilty ist etwa in der Mitte der Küste von County Clare gelegen, so daß man sich entscheiden muß welche Spots gecheckt werden sollen. Im Süden liegen mit Doughmore ein sowohl für Wind als auch Wellen sehr exponierter Beachbreak, und mit Killard und Doonbeg Castle zwei etwas geschütztere Breaks, die größeren Swell erfordern um zu laufen. Im Norden liegen unter anderem unser Homespot Spanish Point, ein Pointbreak mit Sandstrand in der Inside, die Spots um Lahinch und etwas weiter entfernt mit Doolin Point noch ein weiterer Pointbreak.
Da wir aus norden angereist sind gehts jetzt in den Süden. Viel Zeit bleibt eh nicht mehr, also auf! Leider gibts aber auch dort keinen Swell, also wieder unverrichteter Dinge und mit trockenen Haaren Heim. Wenigstens wissen wir jetzt wo die Spots sind. Der Versuch sich im Anschluss den Kopf dichtzumachen scheitert allerdings mal wieder an grober Verpeilung. Micha dachte er hätte Bier in großen 2L-Plastikpullen gekauft. Hat er aber nicht. Es war Cidre und der hat leider nur Auswirkungen auf die Blase, nicht auf den Kopf.
Micha mit dem Wunderzeug
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Severn Bore
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The multiple face, Indonesia
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Sardinien
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