Die Stimmung im Team verhalten, alle warten auf Thomas Lange. Um 14:40 Uhr paddelt er raus. Keine einfache Reperchargerunde. José Manuel Trajilo, mexikanischer Meister, ist mit im Heat und die Hoffnung schwindet, aber: Völlig unbegründet.
Unser Wahl Costa Ricaner zeigt, dass er den Spot kennt. Trotz
schlechter Bedingungen holt er sich eine Welle nach der anderen, zeigt radikale Manöver, wie eine kleine Barrel, Snaps und Reentries. Und ebenso wichtig: Er bleibt bis zum Schluss aktiv auf der Suche nach offenen Schultern. Nur der Japaner Kai Ojima holt auf und rückt auf Platz eins. Der Mexikaner kann uns nichts anhaben, er bezieht einen Heatscore von 6.43. Thomas, mit 8.00 Punkten und nur 0,60 Punkten Abstand zum Erstplatzierten, macht deutlich, dass die Deutschen surfen können. Die Hoffnung liegt nun auf ihm und den Longboardern, die ab Mittwoch in die Läufe starten.

Wir kämpfen weiter.

Quelle: DWV
Text: DWV | Lena Gilhaus
Fotos: (c) DWV | Groenendijk/Gilhaus / ISA, Watts
München, Reichenbach Brücke
München, Reichenbach Brücke
Die Reichenbachbrücke in München, ein nicht ganz ungefährlicher Spot zum Riversurfen. Lest hier worauf man achten muss. ...mehr
Die Ritter der Betelnuss
Die Ritter der Betelnuss
THE LAND OF LESS EFFORT Ich habe Durst, kein Laden weit und breit, dafür Handytarife und Waschmaschinen noch vor der Passkontrolle!? ...mehr
Severn Bore
Severn Bore
Diese Welle breucht keinen Wind, keinen bestimmten Untergrund, gar nichts. Sie kommt einfach zweimal täglich den Fluss hinaufgerollt... ...mehr
Friends & Partners:
Kimasurf
Mike Jucker
Crank Surfboards