Mick Fanning gewinnt Billabong Pro Tahiti2012

Der Australier Mick Fanning hat in dervergangenen Nacht den Billabong Pro Tahiti (Franz. Polynesien) gewonnen.Der zweifache Surfweltmeister besiegte am Finaltag in den 1.5m hohen Wellenknapp seinen Landsmann Joel Parkinson.
In dem 35-minütugen Finale setzte sichzunächst Parkinson mit hohen Wertungen für seine ersten zwei Wellen (9.50und 8.87 von maximal 10 Punkten pro Welle) deutlich ab und setzte Fanningdamit unter Druck.
And the winner is .... Mick Fanning
And the winner is .... Mick Fanning
Joel Parkinson
Joel Parkinson
Fanning, der aktuell Führende der ASP World ChampionshipTour, blieb geduldig und legte erst im letzten Drittel des Finales selbermit einer Wertung von 9.37 Punkten den Grundstein für seinen späteren Erfolg.Mit seiner letzten Welle des Wettkampfs und erst eine Minute vor dem Endewurde Fanning für einen fast perfekten Ritt mit 9.5 Punkten belohnt undübernahm damit in der Addition die Führung und sichterte sich den Siegbeim Billabong Pro Tahiti.

"Es ist ein 35-minütiges Finale,daher wusste ich, dass die Wellen kommen werden", sagte Fanning. "Ich musste lediglich geduldig sein. So ist es in Teahupo'o, die Wellenkommen, bleiben aber auch gern mal aus. Man kann hier innerhalb von zweiMinuten zwei perfekte Ergebnisse bekommen, daher wusste ich, dass ich nurdie Ruhe bewahren musste. Joel (Parkinson) ist ein fantastischer Surferund er hat sich in dieser Welle sehr verbessert. Er ging bekanntlich schnellin Führung, und ich versuchte mich trotzdem an meine eigene Strategie zuhalten. Mit dem guten Score zur Hälfte des Finales, konnte ich das Blattdann wenden. Mein zweites Ergebnis war dann die eine Welle und es ist einunglaubliches Gefühl so zurück zu kommen und doch noch zu gewinnen."



Mick Fanning ist seit Mark Occhilupo1999 der erste australische Surfer, der auf Tahiti gewinnt.

Bereits in der dritten Runde am gestrigenSonntag unterlag der zehnfache Weltmeister Kelly Slater (USA) gegen denbrasilianischen Qualifikanten Ricardo dos Santos. In den letzten Sekundenseines Duells mit Slater surfte der 22-Jährige eine Tube und erhielt dafür9.87, die ihm den späten aber groß umjubelten Erfolg bescherten. Dos Santoscheiterte kurz darauf im Viertelfinale gegen Mick Fanning, wurde abervon der Irons Familie mit dem prestigeträchtigen Andy Irons Forever Awardausgezeichnet, der an den Surfer verliehen wird, der während des Contestden größten Einsatz und die meiste Leidenschaft zeigt. Der dreimalige SurfweltmeisterAndy Irons war 2010 im Alter von 32 Jahren verstorben.

Nach zwei kompletten Wettkampftagenzu Beginn der Waiting Period am 16. und 17. August, konnte acht Tage langnicht gesurft werden. Die Wellen im Südpazifik waren die gesamte letzteWoche zu klein und inkonsistent, um einen regulären und fairen Wettkampfzu garantieren. Erst am vergangenen Sonntag und am gestrigen Montag konnteder Wettkampf fortgesetzt und erfolgreich beendet werden.
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