Denn wenn man den ersten Ausstiegspunkt verpasst bzw. sich an ihm nicht festhalten kann (die Strömung ist stark), wird man vom Wehr gefressen. Das kann wehtun oder bei Pech mit der Leach auch das Ende bedeuten. Ähnlich knapp wird es, wenn man versucht, den Ausstieg direkt nach dem Wehr zu erwischen.
Turn
Turn
Daher ist es besser, auf der linken Seite den Ausstieg zu versuchen und den langen Rückweg zum Einstieg in Kauf zu nehmen. Links gibt es im wesentlichen zwei Leitern, die es zu greifen gilt. Die erste erreicht man nicht mehr, wenn man in der Flussmitte fällt. Die zweite schafft man eigentlich immer.
Es ist aber schon vorgekommen, dass irgendein Dödel auf dem Fuss der Leiter ausruht und sie blockiert! Manche Leute geraten auch in Panik, zum Beispiel, weil sie unter Baumzweigen verborgene Leiter nicht sehen, obwohl sie ganz nah dran waren und das auch wussten.
Dann haben sie verzweifelt versucht, die auf der anderen Flussseite angebrachten Ausstiege zu erreichen, obwohl sie davon viel zu weit weg waren. In einem Fall hat jemand es geschafft, im Panik-Zickzack an 5 Ausstiegspunkten vorbei zu schwimmen. Das ist eine schlechte Idee, denn bei der Praterinsel kommen die großen Schleusen mit den großen Walzen.
Summa summarum: Die Reichenbachbrücke ist kein Spielplatz. Man muss nicht nur gut surfen, sondern auch gut und länger schwimmen können. Ein genaues Verständnis der Lage der Ausstiege, der Wirbel und des Wehres sowie der alternativen Ein- und Ausstiegstaktiken ist essentiell. Die Münchener Surfcrew hat an der Wittelsbacher Brücke schon einen sehr begabten Surfer verloren und möchte dieses traumatische Erlebnis nicht wiederholen. (HK)

(c) Text und Fotos: Henrik Klagges
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