Um den Fluss überqueren zu können, müssen wir einige Kilometer dem Ufer entlang auf einer Rüttelpiste hochbrettern, wo wir ihn an seiner engsten Stelle passieren können, um auf der anderen Seite wieder dem Wasserlauf folgend zur Küste zu fahren. Hier suchen wir uns einen Platz, um unser Nachtlager zu errichten.
In aller Frühe am nächsten Tag fahren wir teils auf Schotter-, teils auf
Sandpisten nach Sidi-Ouasssai. Auf der Karte entdeckte ich, dass es
oberhalb des Dorfes eine Flussmündung hat und wir schauen, ob wir
vielleicht einen Riverbrack finden. Leider führt der Fluss nicht viel
Wasser und der Strand zur rechten der Mündung sieht auch nicht nach
gutem surfen aus, darum fahren wir schnell weiter.
Über Nebenstrassen gelangen wir dann nach Bou Soun. Bou Soun entpuppt sich als kleines Dorf mit ein paar Fischern. Wir versuchen, mit dem Jeep den Strand hochzufahren, ins nächstgelegene Aglou Plage. Gut auf der Hälfte der Strecke kommen uns große Felsen in die Quere und wir müssen die Fahrt über eine Sandpiste Richtung Dshaira fortsetzen. In Aglou Plage angekommen bietet sich ein mehr oder weniger guter Surf an und es wimmelt nur so von Touristen. Der Swell ist zwar hoch genug, nur die Richtung lässt zu wünschen übrig.
Wieso schauen wir nicht, ob oberhalb von Aglou etwas läuft? Fragt Petra.

Also fahren wir kurzerhand wieder ein Stück aus dem Dorf raus, biegen
beim Bach links ab und kämpfen uns durchs Gelände, bis wir eine Stelle
entdecken mit schönen 4 Fuss- Wellen, die sauber laufen. Wir surfen eine
zeitlang, bis uns der Hunger einholt. Nach einer reichlichen Portion
Fisch schauen wir noch den Wellen zu und stellen unser nächstes Lager auf.

Am Morgen bietet sich das gleiche Spiel wie am Vortag: 4 Fuss+ Wellen!
Wir sind den ganzen Morgen am Wellen schlitzen, bis die Tide wieder zu
hoch ist um noch weiter guten Surf zu haben.
Mittags setzen wir die Fahrt in den Süden fort. Kurz vor Sidi Ifni schauen wir uns noch diverse Spots an: Sidi-Wafi, Lazzira und Amman-Ali sind alles sehr schöne Spots, nur leider laufen sie bei dieser Swellrichtung nicht besonders gut.
Indo Impressionen
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Indo Impressionen von Florian Hagena ...mehr
el Sal
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Ich war in Guatemala auf der Suche nach Wellen. Nicht viele Leute wuerden dies hier tun. Dank dieser Tatsache, wusste ich das ich meinen Fund nicht mit 100 Gringos teilen muss, wenn ich dann finde. Und so war es auch! ...mehr
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Wenige Monate zuvor war ich zwar schon auf der Insel, aber egal, die Swellkarten im Netz zeigten an, dass die Reefs rund um die Insel anständig zu tun bekommen würden. ...mehr
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