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Im Finale der Longboard Männer gaben sich Max Lindenlaub (Sporthochschule Köln), Hans Westermann (Universität Kiel), Chris Landrock (Universität Bremen) und Jochen Mayer (Universität Tübingen) die Ehre. Jochen Mayer brillierte in einer linken Welle mit zwei Turns und schloss sie mit einem Floater ab. Auch Max Lindenlaub erwischte zwei gute Wellen und zeigte kleine aber feine Cutbacks. Die Kampfrichter dotierten Jochen Mayers Fahrt aber mit einer soliden 7,0, womit er sich den ersten Platz sichern konnte. Nach dem Heat nahmen ihn seine Tübinger Kommilitonen an der Wasserkante euphorisch in Empfang und ließen ihn hochleben. Er gewann damit zum zweiten Mal den Titel des Longboard Hochschulmeisters. Bereits 2004 hatte er sich in dieser Disziplin durchgesetzt.
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Doris Then (Universität Essen-Duisburg), Carla Twelkemeier (Sporthochschule Köln), Julika Nolte (Universität Kiel) und Christina Kröger (Uni Rostock) begaben sich anschließend für den finalen Heat der Open Frauen ins nasse Element. Dort zeigte Carla Twelkemeier trotz Verletzung eine unglaubliche Show. War sie im Longboard-Heat noch etwas zurückhaltender, so zeigte sich jetzt ihr ganzes Können und fuhr in einer Welle drei radikale Manöver. Die Menge tobte und die Judges gaben ihr den bisher höchsten Score der Wettkampftage: 9,1. Am Ende des 20-minütigen Heats zeigte Julika Nolte eine noble Geste und half Carla Twelkemeier, die wegen Schmerzen an der Hand nur noch mit einem Arm paddeln konnte, aus dem Wasser.
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Den Höhepunkt des Wettkampftages lieferten dann die Starter des Finallaufs der Open Class. Arthur Wystrychowski (TU Berlin) positionierte sich auf dem Wasser etwas weiter nördlich als die übrigen Surfer in der Hoffnung dort steilere Wellen anfahren zu können. Dieser Plan ging auf. Arthur erwischte dort offene Schultern und konnte dort sein Repertoire an Tricks demonstrieren. In Sachen Souveränität und Tickreichtum war ihm nur Moritz Möller (FH Wiesbaden) auf den Fersen. Er setzte auf die steilsten und größten Wellen, um das von ihm bekannte Powersurfern zu zeigen. Leider spielten die Wellen nicht optimal mit, so dass Arthur die Lorbeeren erntete. Er bekam den bisher höchsten kombinierten Wavescore der adh-open 2008 mit einer 8,0 und einer 7,7. „Die Bedingungen waren nicht immer ganz einfach, aber wir haben zu Recht einen Sieger ausmachen können, der sich klar von den übrigen Startern abgesetzt hat. Generell haben wir hier ein super-hohes Niveau gesehen und ich kann mir nur wünschen, dass zahlreiche Starter der adh open bei der deutschen Meisterschaft dabei sein werden“, so Jan Groenendijk, Präsident des deutschen Wellenreitverbandes und Head-Judge der adh-open 2008.
Im Anschluss an die Siegerehrung startete eine große Party auf dem Campgelände. Am morgigen Freitag gönnen sich die Teilnehmer noch einen Tag zum Ausklingen am wunderschönen Strand in Seignosse zum Surfen und Sonnenbaden. Am Samstag werden die Studenten dann wieder zurück nach Deutschland reisen. In diesem Jahr sind rund 560 Studenten (davon 180 Starter) von 58 Universitäten der Einladung zum größten deutschen Surfcontest gefolgt. Insgesamt wurden in den 5 Wettkampftagen 122 Heats ausgefahren. |
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Text: Lena Gilhaus
Pictures (c) Meike Reijerman |



