Billabong Pro Maui 2009 at Honolua Bay

Melanie Bartels
Melanie Bartels
Nach einem schlechten Jahr 2008 hatten die Frauen dieses Jahr perfekte Contdions an der Honolua Bay, zum letzten Event der Damen – Triple Crown dem Billabong Pro Maui 2009.

Am Eröffnungstag war Honolua Bay einfach genial: Die Sets waren im 6 – 8 Fußbereich und die Barrels waren perfekt. Die Frauen hatten ein paar echt gute Ritte und bewiesen wieder ein mal, dass Frauensurfen nicht zu unterschätzen ist. Die Welle des Tages ging an Melanie Bartels aus Hawaii, sie hatte eine Stand Up Barrel und stand Fotogen unter der Lip mit weit ausgestreckten Armen.

Der erste Tag war also ein voller Erfolg, die drei ersten Runden gingen reibungslos über die Bühne. Am zweiten Tag waren dann schon die Viertelfinale an der Reihe. Der Swell war aber nicht mehr annähernd so gross wie am Vortag und es gab lange Wartepausen zwischen den Sets, die jetzt nur noch im 2-4 Fuss Bereich lagen.
Honolua Bay
Honolua Bay
Viertels Finale

Heat # 1 Score

Pink 2 14.50 Coco Ho HAW
Blue 1 15.83 Sally Fitzgibbons AUS

Heat # 2

Pink 2 7.26 Samantha Cornish AUS
Blue 1 19.67 Stephanie Gilmore AUS

Heat # 3

Pink 1 16.70 Silvana Lima BRA
Blue 2 7.20 Melanie Bartels HAW

Heat # 4

Pink 2 6.50 Rebecca Woods AUS
Blue 1 12.77 Sofia Mulanovich PER

Wie man in der Aufstellung oben sieht gingen dieses mal keine Hawaiianerinnen in die Semis, für Coco Ho und Melanie Bartels waren die Viertelfinale Endstation. Auch die Siegeinnen von Haleiwa und Sunset, Alana Blanchard und Carissa Moore schafften es nicht weiter als die 3. Runde.

Der erste Heat im Semi zwischen den Australierinnen war besonders spannend, es sah die ganze Zeit so aus als ob Sally Fitzgibbons gewinnen würde, aber gegen Ende des Heates konnte Weltmeisterin Stephanie Gilmore dank einer guten Welle die Führung an sich übernehmen. Die Zeit für Sally wurde zu knapp und sie konnte ihren Punkterückstand nicht mehr wettmachen.

Im zweiten Semi waren dann die beiden Süd Amerikanerinnen Silvana Lima aus Brasilien und Sofia Mulanovich aus Peru am Start. Beide Surfen sehr ausgeglichen. Sofia Mulanovich, die diesen Break gut kennt und hier auch schon gewonnen hat surfte etwas besser als ihre Kontrahentin und zog somit in den Final gegen Stephanie Gilmore ein.

Punktestand im Halbfinal

Heat # 1 Score

Pink 2 14.94 Sally Fitzgibbons AUS
Blue 1 16.03 Stephanie Gilmore AUS

Heat # 2

Pink 2 11.70 Silvana Lima BRA
Blue 1 13.83 Sofia Mulanovich PER


Stephanie Gilmore surfte in jedem Final der Tiple Crown dieses Jahr und Sofia Mulanovich surfte im Final in Hale’iwa diese Jahr, aber für keine der Beiden reichte es jeweils zum Sieg. Für Stephanie war dieser Final hier in Honolua schon fast ein Art Deja Vu: Auch letztes Jahr war sie hier im Final und wurde schon am Event bei Sunset zur Weltmeisterin gekürt, sie konnte das Finale also ganz entspannt angehen. Sie zeigte jedoch sehr schnell warum sie schon zum dritten mal Weltmeisterin wurde. Stephanie Gilmore war ganz klar die bessere Surferin den ganzen Final über und surfte auch deutlich mehr Wellen als Sofia Mulanovich. Der Punktestand war also klar zu Gunsten von Stephanie, welche mit 7.83 Punkten Vorsprung gewann.
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