Lokalmatador Gerry Schlegel holt sich den Titel

München, 22. August 2011. Die Entscheidung ist gefallen: Gerry Schlegel ist erster Europameister im "stationary wave riding". Bei strahlendem Sonnenschein sicherte sich der Münchner Lokalmatador mit seinen spektakulären Rides auf der weltweit größten und ersten künstlichen Welle am Flughafen München den ersten Platz. Seine Konkurrenten Quirin Rohleder und Florian Kummer verwies er auf die Plätze zwei und drei. Bei den Frauen konnte sich die Münchnerin Sarah Czepluch im heiß umkämpften Finale durchsetzen.
Die Gewinner_Quelle Flo Hagena+Flughafen München_Florian Kummer Platz3, Gerry Schlegel Platz1, Quirin Rohleder Platz2
Die Gewinner_Quelle Flo Hagena+Flughafen München_Florian Kummer Platz3, Gerry Schlegel Platz1, Quirin Rohleder Platz2
Gerry Schlegel Platz 1, Quelle Flo Hagena
Gerry Schlegel Platz 1, Quelle Flo Hagena
Gerry Schlegel (31) steht seit rund 19 Jahren auf dem Brett, das für ihn die Welt bedeutet. Schlegel, der in der Surfszene als Favorit gehandelt wurde, beeindruckte Jury und rund 20.000 Zuschauer im finalen Heat mit spektakulären Tricks und Styles. "Erster Europameister – und das in meiner Heimat München – einfach ein unbeschreibliches Gefühl", sagt Gerry Schlegel begeistert. „München hat vielleicht keinen Zugang zum Meer – dennoch hat die internationale Surfszene hier eine Homebase. Vom Eisbach bis zur Floßlände und nun bis zum Flughafen, hier in der bayerischen Hauptstadt ist das Surfen auf einer stehenden Welle für Touristen und Einheimische gleichermaßen eine absolute Attraktion.
Was vor einigen Jahren noch illegal war, hat mittlerweile einen festen Platz in dieser Stadt. Ich danke allen Beteiligten, die so ein tolles Event in diesem einmaligen Rahmen möglich gemacht haben", so Schlegel.
Auch Björn Richie Lob, Regisseur und Produzent von Keep Surfing – dem international erfolgreichen Kinofilm über die Münchner Eisbachsurfer – zeigt sich begeistert. "An diesem Wochenende war alles, was im deutschen Surfsport Rang und Namen hat, am Münchner Flughafen. Von Sebastian Steudtner über Marlon Lipke hin zu Quirin Rohleder – alle waren hier, um bei diesem großartigen Event zu unterstützen. Mit Surf & Style am Flughafen München hat der deutsche Surfsport endlich die
Aufmerksamkeit bekommen, die er verdient", so Lob.

Aber nicht nur für die Surfszene war die Surf & Style Europameisterschaft ein voller Erfolg, wie Michael Otremba, Leiter Werbung, Medien und Marketing der Flughafen München GmbH berichtet: "Der Besucherandrang war enorm. Rund 20.000 Zuschauer waren hier am Flughafen vor Ort, um die Profis und ihre Rides auf der weltweit größten stehenden Welle zu bestaunen. Das Event war ein Erfolg auf der ganzen Linie – nach dem Airport Arena Polo im vergangenen Jahr haben wir mit Surf & Style einmal mehr gezeigt, welches Potential für außergewöhnliche Veranstaltungen in der Erlebniswelt Flughafen München liegt."
Im Anschluss an die Europameisterschaften steht die Welle für alle Interessierten noch eine Woche im MAC-Forum. Für Kinder und Jugendliche gibt es immer vormittags spezielle, mehrtägige Surfcamps, bei denen der Nachwuchs in die Geheimnisse des Riversurfens eingeweiht wird. Höhepunkt für den Nachwuchs ist der Rookie-Contest am 28. August, der den Abschluss des Events bildet. An den Nachmittagen kann die Welle von allen Surfbegeisterten – egal ob Einsteiger oder Profis – frei genutzt werden. Das nötige Equipment steht vor Ort kostenlos zur Verfügung.

Zusätzliche Informationen zum Surf &Style-Event finden Sie auf der Homepage des Flughafen München www.munich-airport.de/surfandstyle oder auf Facebook/Surf&Style powered by Lufthansa
Blick über die Anlage am Flughafen München, Quelle Flo Hagena
Blick über die Anlage am Flughafen München, Quelle Flo Hagena
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