DM 2012 - Tag 6, Finale

Großer Finaltag der Surf DM 2012 präsentiert von Firefly

Krönung der neuen Deutschen Meister im Wellenreiten in perfekten Surfbedingungen

Nach vier wechselhaften Contest-Tagen mit 105 Teilnehmern, unzähligen Heats, fleißigen Helfern und ausdauernden Zuschauern stehen seit heute die Deutschen Surfmeister 2012 fest!

In der Open Class Men holt sich Alexander Zirke den Titel, bei den Fr
auen ist Virginia Giesen Leon die Deutsche Meisterin 2012. Herzlichen Glückwunsch, auch an alle anderen Gewinner!

Winner Open Class - Alexander Zirke
Winner Open Class - Alexander Zirke
Schon seit dem Morgen hat die große weiße Fritt Boardshop-Flagge, die neben dem Judgingpodium im Sand steckt, auf Offshore gedreht. Draußen auf dem Wasser laufen saubere 3 Fuß-Wellen herein, ein ungewohnter Anblick nach den stürmischen vergangenen Tagen. So überrascht es auch nicht, dass erstmals seit Contestbeginn Freesurfer den ganzen Tag über versuchen, in die Wettkampfzone zu drängen.

Zu Beginn werden die noch ausstehenden Halbfinal-Heats gesurft. In dem ausgesprochen starken Starterfeld der Longboard Men kann sich der amtierende Deutsche Meister Thomas Schmidt in dieser Klasse überraschend nicht für das Finale qualifizieren.
Winner Open Frauen - Virginia Giesen
Winner Open Frauen - Virginia Giesen
Winner Longboard - Sebastian Emmert
Winner Longboard - Sebastian Emmert
Im Anschluss dürfen die SUPler erstmalig an den Start gehen. "Wir schreiben Deutsche Surfgeschichte", ruft der Contestorganisator Uli Scherb in das Mikrophon. "Was für ein ungewohnter Anblick", scherzt er. "Da STEHEN drei bunte Lycras auf dem Wasser." Doch die Starter beherrschen mit ihren Paddeln die großen Planken. Allen voran der 16-jährige Moritz Mauch, der anscheinend mühelos mit dem voluminösen Brett radikale Turns in die Wellen zaubert. Am Ende gewinnt das auf Gran Canaria lebende Talent überlegen seinen ersten Titel in einem Contest. "Ich fühle mich super, bin jetzt aber k.o. und müde", freut er sich sichtlich erschöpft. Jan Holzer, Matthias Ramoser und Michael Michels kämpfen sich auf die Plätze 2 bis 4.

Direkt im Anschluss springen die Masters in die sauberen Bedingungen. Der 39-jährige Michael Flame Robinson ist nicht zu stoppen und holt sich eine lange Barrel ab, die die Judges mit einer hohen Wertung (8,30) honorieren. "Ich fühle mich toll und zufrieden", strahlt der in Südafrika aufgewachsene Wahlkölner nach dem Heatgewinn. Aber auch der Vizemeister Thomas Schmidt, der drittplatzierte Frederik Spiess und der auf den vierten Platz gesurfte Jens Foell haben Spass in den guten Wellen, die mit auflaufendem Wasser immer besser werden.
Winner SUP -  Moritz Mauch
Winner SUP - Moritz Mauch
Winner Masters - Michael Flame Robinson
Winner Masters - Michael Flame Robinson
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