Dann habe ich Nico kennen gelernt, er hat sich dafür entschieden mit dem PKW unterwegs zu sein und sich dann in die Mobilhomes vor Ort einzumieten, die es mittlerweile überall zu Hauf gibt. Gepäckmäßig ist das wohl die entspanntest Methode, da man nur seine eigenen Klamotten und Spielzeug für die Kinder mitbringen brauch, Stühle, Geschirr und anderes sperriges Zeug sind ja in den Mobilhomes vorhanden.
kein Entkommen für den Kleinen von der Terrasse des Mobilhomes
kein Entkommen für den Kleinen von der Terrasse des Mobilhomes
Die Mobilität vor Ort ist wohl hiermit auch fast die Beste, kein zusammenpacken oder aufräumen des Busses um mal schnell in den nächsten Supermarkt zu fahren, weil gerade beim Frühstück die Lieblingsmarmelade von Junior ausgegangen ist.Zudem haben die "größeren" Mobilhomes meist 2 separate Schlafzimmer, was die Sache mit den Kindern ins Bett bringen doch um einiges vereinfacht. Vielleicht ist noch anzumerken, dass der Abreise Tag dann doch etwas stressig werden kann, zu dem Aufräumen gibt's dann noch oft eine Abnahme des Vermieters ob auch alles vollständig und an seinem Platz ist.

Dann habe ich noch ein Pärchen aus Hannover kennen gelernt, er war mit einem Wohnwagen unterwegs. Ursprünglich wollte er sich eigentlich ein Wohnmobil zulegen. Davon haben ihn dann aber die relativ hohen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten abgehalten, zudem wollte er vor Ort flexibler sein. Von der Reisegeschwindigkeit ist das vielleicht die langsamste Variante, einmal am Ziel angekommen ist das aber wohl die "luxuriöseste" Lösung. Viel Platz im eigenen Heim, kombiniert mit der Flexibilität eines PKWs, was will man mehr.

Einmal am Ziel angekommen geht’s ja meist ums Surfen, wie komm ich möglichst oft und lang ins Wasser. Vorweg sollt man sich auch vor Augen halten, das man als surfender Vater oder Mutter meist keine 20 Jahre alt mehr ist. Die 6 Stunden am Stück Sessions bei perfekten Bedingungen fallen eh meist weg, weil man es nicht mehr schafft und auf das Geballer bei 2m+ Windsee werden die meisten von euch wohl auch verzichten wollen, um lieber mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Man will halt nicht mehr bei jeder Bedingung ins Wasser, nur um sagen zu können, "Ich war draußen, wo warst du?". Das Surfen wird einfach entspannter.
Schwierig wird es vielleicht dann, wenn der Lebenspartner auch surfen will und die Kinder noch zu klein sind um alleine am Strand zu bleiben. Dann wird man sich bestimmt doch das ein oder andere mal bei echt schlechten Bedingungen ins Wasser werfen um wenigsten mal nass zu werden. Ich habe aber bisher kein Pärchen kennengelernt, welches dies Problem nicht irgendwie gelöst bekommen hat. Jeder ist irgendwie immer ausreichend zum Surfen gekommen, wie immer im Leben ist es ein geben und nehmen.

Das Fazit ist für mich, wie ich schon am Anfang erwähnt habe, die Trips und das Surfen werden mit Kindern nicht schlechter, nein ganz und gar nicht, sie werden nur anders. Und was wäre das Leben ohne Veränderungen, einfach langweilig.

Ich freu mich schon auf den Tag, wenn ich mit der ganzen Familie im Line Up sitze und wir gemeinsam Surfen gehen (vorausgesetzt natürlich das ich es schaffe, den Kindern das Interesse an diesen Sport zu wecken). Dies wird dann ein neuer Abschnitt, der bestimmt auch wieder Veränderungen bei unseren Surftrips mitbringt.
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