Biarritz im November

Was macht man wenn der Buddy anruft und nachfragt ob man Bock auf Surfen hat? Richtig! Nen Flug buchen! Genau so passierte es Ende September. Timo ruft aus Hamburg an, während er wahrscheinlich schon auf der Website der Airline lungert, den Flug bereits ausgewählt hat und die Maus mit zittriger Hand über den "buchen"-Button bewegt. Am 11. November fand ich mich mit den Jungens vom hamburger HaiQ-Shop, Timo und Bernhard, auf dem Flughafen von Bilbao wieder. Der Anfang eines grandiosen Trips.
Les Cavaliers perfection
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Einigen wird dieser Ort bekannt vorkommen.
Einigen wird dieser Ort bekannt vorkommen.
Es ist 15:00, wir fliegen im Mietwagen richtung Frankreich. Timo gibt alles. Es wird früh dunkel und wir wollen heute noch ins Wasser kommen. Wenn man das Meer sieht, sieht es wenig einladend aus. Gross und stürmisch. Der Onshore ballert nur so gegen die Küste. Dazu haben wir einen extrem hohen Koeffizienten erwischt. Vielerorts spritzen die Wellen bis auf die Strasse. Es ist High-Tide. Wir peilen für die erste Session Hendaye an - dort laufen die Wellen immer etwas kleiner und vor allem geordneter rein.
Dort angekommen bleibt nicht mehr viel Zeit zum überlegen. Wir müssen ins Wasser. Es ist gross und die Wellen sind sehr massiv. Jede Unsicherheit beim Anstarten oder Rauspaddeln wird sofort mit Prügel bestraft. Trotz allem kommen wir irgendwie raus und haben ein paar Wellen. Als wir an Land kommen ist es dunkel. Kein Licht mehr für Fotos - ausserdem müssen wir in unserer Unterkunft einchecken: Die Jugendherberge in Biarritz wartet.
Tag 2 - Entspannte Session am baskischen Top-Spot
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Das Bierchen nach der Session, Timo und Bernhard
Das Bierchen nach der Session, Timo und Bernhard
Die Jugendherberge in Biarritz ist genau so, wie Jugendherbergen eigentlich immer sind. Kleine Zimmer, Etagenbetten, Alkoholverbot und merkwürdige Mitbewohner. Unserer heisst Peter und kommt aus der Normandie. Den miefenden Fussballschuhen am Fenster und den dreckigen Socken in der Dusche nach zu urteilen ist er Fussballspieler. Er ist sichtlich überrascht als wir plötzlich in sein Zimmer einziehen, stellt sich kurz vor, packt seine Klamotten zusammen und verschwindet um in den nächsten Tagen nur noch möglichst spät und besoffen reinzukommen und in sein Bett zu fallen. Wir werden keine Gelegenheit mehr haben mit ihm zu sprechen.
Am zweiten Tag ist Lafitenia angesagt. Der Swell ist kleiner geworden, was für Lafitenia nicht gut ist. Wir fahren trotzdem hin. Der kurze Peak in der Mitte der Bucht läuft sauber, am Point brodelt es. Es ist noch aufgewühlt vom Sturm und die Wellen kommen kurz hintereinander rein. Trotzdem haben wir einige nette Rides an beiden Spots.
Chambre d Amour - Ebenfalls eine fast perfekte Session
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