Holland ist immer für eine Überraschung gut

photo: Marinus Joris
photo: Marinus Joris
Am letzten Sonntag war es mal wieder soweit, Zeit für Holland. Wie so oft war die Vorhersage mehr oder weniger gut, je nach Wetterdienst oder Wellenvorhersage Modell. Nur in einem waren sich alle einig, es sollte Wellen geben, über die Qualität der Wellen und die Stärke des Windes gab es wie so oft große Unterschiede.
Trotzdem trafen sich am Sonntagmorgen ein bund gemischter Haufen Surfer aus dem Ruhrgebiet und Umgebung am Südstrand von Scheveningen. Begrüßt wurden wir von wenig Wind, strahlenden Sonnenschein und fast perfekten kopfhohen Wellen, die wie sich später im Wasser herausstellte sehr viel Druck hatten. Der Surf war besser als er aussah, teils sehr steile Drop und die Set-Wellen waren gut über Kopf hoch. Nach gut einer Stunde erwischte ich so ein perfektes Ding, surfte sie bis kurz vor dem Strand, kickte raus und da war sie auch schon, die Killerwelle. Ich taucht unter und wurde anständig gewaschen, als ich dann die Oberfläche kam dümpelte vor mir nur noch ein halbes Brett, die andere Hälfte war schon fleißig auf dem Weg Richtung Strand.

Boar Neee dachte ich, jetzt surf ich seit gut 21 Jahren, und wo bricht mir mein Brett, nicht an ein krassen Spot in Indo, einem Reef in Portugal oder einen hohlen Beachbreak in Frankreich, nein es musste in Holland sein, eigentlich nix womit man angeben kann, da es sowieso keiner glaubt wie gut die Wellen an diesen Tag waren, es sei denn, man war dabei.
photo: Marinus Joris
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Naja, wass soll man sagen, irgendwie Glück im Unglück das Wetter dreht, Wind kam auf, es fing danach häufig an kurz zu Regnen und später gab es noch einen heftigen Hagelschauer. Die Qualität der Wellen lies dementsprechend auch nach.
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