adh open - Zweiter Contesttag verlangt Startern alles ab

Zweiter Contesttag verlangt DoppelstarterInnen alles ab, alle Klassen gestartet, 39 Heats gesurft, Layday am Dienstag.

Los ging es am zweiten Contesttag auf dem Nordpodium mit der ersten Runde der Open Women und auf dem Südpodium mit der zweiten Runde der Open Men. Gemeinsam mit den ersten Sonnenstrahlen erschienen bereits in den Morgenstunden zahlreiche Unterstützer am Strand.
Nachdem gestern nur die Open Men und Longboard Men ins Wasser durften, gingen heute alle vier Klassen an den Start. Insgesamt wurden 39 Heats gesurft, davon die komplette zweite und dritte Runde der Open Men, die erste und zweite Runde der Open Women, die Quarterfinals der Longboard Men und die Quarter- und Semifinals der Longboard Women.

Durch den voll gepackten Contestplan, kamen besonders einige der DoppelstarterInnen an ihre Grenzen. Unter anderem meistern konnten diese körperlich fordernde Challenge Mascha Trietsch (FU Berlin), Valeska Schneider (TU München) und Susanne Lücke (TU Clausthal), die sowohl mit dem Shortboard als auch mit dem Longboard eine solide Performance zeigen konnten. In ihrem finalen Heat, den die drei Studentinnen sogar gemeinsam surften, merkte man jedoch wie kräftezehrend die Teilnahme an gleich zwei Disziplinen sein kann.
Waren die Bedingungen gegen Mittag noch optimal für die LongboarderInnen, so wurden sie mit der einsetzenden Flut umso fordernder. Nicht nur, dass die Strömung die TeilnehmerInnen immer weiter Richtung Süden trieb und sie dazu zwang, mehrmals wieder aus dem Wasser zu kommen, um danach am Strand wieder Richtung Norden zu joggen, auch der starke Backwash machte es den Surferinnen immer wieder schwer, die Wellen an den richtigen Punkten zu nehmen.

Hatten die Longboard Women in ihren ersten Heats noch schöne Performances, leichtfüßige Cross-Steps und lockere Hang-Fives zeigen können, war aufgrund der schwer einzuschätzenden Wellen und der großen physischen Belastung nach dem Halbfinale bei den Longboard Women erstmal Schluss. Besonders schön hervortun konnte sich zuvor jedoch Marie Theres Ott (Universität Heidelberg), die mit einer Leistung mit 14 Punkten die Tagesbestleistung für sich beanspruchen konnte. Bei den Longboard Men überzeugte wie erwartet Tobias Schröder (TU München), der in den perfekten Bedingungen am späten Mittag eine 10,50 ersurfen konnte.
Vor einer riesigen Menschenkulisse, die sich bis weit über die beiden Contestpodien erstreckte, durften heute auch endlich die für Runde 3 gesetzten Surfer starten. Sowohl Marc Piwko (Deutsche Sporthochschule Köln) als auch Tobias Schröder (TU München) brillierten mit kraftvollen Manövern und einer schlauen Wellenauswahl und räumten damit Scores von 13,2 und 13,5 Punkten ab. Doch nicht nur die bereits gesetzten Surfer glänzten mit ihren Leistungen. Niels Nitzsche (Universität Freiburg) gewann seinen Heat mit 9,75 Punkten, ebenso wie Max Hellwege (Hochschule Wismar) und Henrik Seum (Hochschule Jena). Spannend wird es vor allem im ersten Heat von Runde 4, wenn zwei der Favoriten Vincent Scholz (Uni Duisburg-Essen) und Marc Piwko aufeinander treffen.

Auch bei den Open Women wird es im Halbfinale spannend werden, da gleich mehrere Surferinnen dabei sind, die sich in den Vorrunden durch gute Leistungen von der Konkurrenz absetzten konnten. Souverän zwei Runden weiter surften unter anderem Yvonne Hoffmann (Universität Würzburg) und Susanne Luecke (TU Clausthal). Valeska Schneider und Veronika Steigner (FH Dortmund) sind ebenfalls mit im Halbfinale vertreten, nachdem sie heute alle ihre Heats gewinnen konnten. Für Dienstag ist zunächst Layday angesagt. Die Verantwortlichen rund um Contestdirektor Uli Scherb werden im Laufe des Tages ihre Einschätzung dazu liefern, wie der weitere Contestverlauf sein wird.

Pressetext: Maren Diana Heinrich (Hochschule Darmstadt)

Weitere Infos:https://www.facebook.com/adh.open.surfen



Bretagne
Bretagne
Ein langes Wochenende in der Bretagne. Sonne und Wellen waren die Belohnung für über 1000 km fahrt. ...mehr
el Sal
el Sal
Ich war in Guatemala auf der Suche nach Wellen. Nicht viele Leute wuerden dies hier tun. Dank dieser Tatsache, wusste ich das ich meinen Fund nicht mit 100 Gringos teilen muss, wenn ich dann finde. Und so war es auch! ...mehr
Pflege meines Quivers
Pflege meines Quivers
Bei kaum einer anderen Sportart ist das Material solch extremen Strapazen und Belastungen ausgesetzt wie beim Surfen. Die starke Sonneneinstrahlung, Salz, Sand, hohe Lufttemperaturen und kaltes Wasser setzten eurem teuren Material anständig zu, ohne das i ...mehr
Friends & Partners:
Kimasurf
Mike Jucker
Crank Surfboards
Wavetours