Alpamare Bad Tölz

Sergio Bartrina
Sergio Bartrina
Am besten ruft man vorher an oder meldet euch über deren Homepage an, weil nur insgesamt 20 Leute reingelassen werden. Dann zahlt man der freundlichen Dame am Eingang den stattllichen Betrag von 48.-DM. (12DM Endless Peak + 36DM Eintritt ins Alpamare) Dafür bekommt man 2 Bändchen ums Handgelenk und darf nun 2 Stunden lang surfen. Im Preis ausserdem enthalten: das übliche Alpamareprogramm: Sauna, Dampfbad, Wasserrutsche,..
Der Endless Peak steht in einem Extra-Raum mit großen Aquariumartigen Fenstern. Direkt gegenüber der Welle sind ein paar Sitzplätze für Zuschauer. Seitlich auf beiden Seiten sind die Zugänge zur Einstiegsstelle.
Dann steht man also in der Warteschlange, schnappt sich eines der Bodyboards oder eines der finnenlosen, ca. skateboardgrossen Surfboards. Die sind vorne leicht hochgebogen und von der Bauweise her ähnlich wie ein Bodyboard, also oben schaumstoff und unten Plastik.
Kai Junghans
Kai Junghans
Boris Benedek
Boris Benedek
Man steht oberhalb der Welle, d.h. das Wasser strömt einem entgegen. Es wird von zwei Düsen durch einen breiten Spalt gepresst, fließt einen kleinen Abhang hinunter und wird dann nach oben abgelenkt.
Hier bildet sich der Wellenberg, den man hinunterfährt. Oben an der Lip fliesst einem das Wasser dann waagerecht entgegen und versickert in den löchern im Gummiboden. Überhaupt ist der ganze befahrbare Teil mit Gummiboden ausgekleidet, so dass auch heftigere Bodenkontakte schmerzfrei bleiben, obwohl das Wasser nur ca. 20cm tief ist.
Du bist also an der Reihe. Man geht auf dem Gummiboden Richtung Lip. Das Wasser spült dir um die Knöchel, man streckt den Arm mit dem Board nach vorne.
Das Board liegt nun auf dem Wassser, schnell den vorderen Fuss draufstellen. Dann kurz konzentrieren, sich nach vorne abdrücken und den hinteren Fuss schnell aufs Brettende stellen. man rutscht nun den Wellenberg herunter. Dann plumpst man meistens schon wieder ins Wasser (schnell die Badehose festklammern, wegen der starken Strömung...), wird entweder nach oben aus der Welle gespült oder benutzt unten die seitlichen Ausstiege.
Claudia Schlicher
Claudia Schlicher
Quirin Rohleder
Quirin Rohleder
Schwierig am Anfang: Zuviel Gewicht nach vorne heisst dass man die Welle herunterfährt und dann in den Gegenhang gerät. Da spitzelt man gerne mit der Nose ein. Ausserdem fährt man auch gerne seitlich aus der Welle raus. Etwas gewöhnungsbedürftig das ganze, aber es macht spass. Ausserdem ist die Atmosphäre ganz ok, viele Anfänger. Die zwei Experten am Spot springen beim Drop-In einfach mit dem Brett in der Hand in die Welle, so wie man das auch von der Floßlände oder vom Eisbach kennt, machen 360er, fahren fakie und probieren Shove-its.
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Gerry Schlegel ist einer der Multitalente in der Deutschen Surfszene. Er fühlt sich auf Flusswellen genauso wohl wie auf dem Meer, wobei es ihm egal ist wie groß oder klein die Welle ist, er versucht immer das Optimum aus den Bedingungen rauszuholen. ...mehr
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