München, Reichenbach Brücke

Weisswasserberge
Weisswasserberge
Die Reichenbachwelle in München geht leider nur sehr selten und ist nicht unproblematisch. Schon der Einstieg gestaltet sich schwierig: Auf der linken Seite des Flusses muss man über zwei freihängende Leitern an einer Betonwand hinuntersteigen und dann mit einer akrobatischen Aktion von der Leiter abspringen.
Je nach Wellenform muss man danach noch einen formidablen Buckel überwinden, bevor man in den Hauptteil der Welle einfahren kann. Auf der rechten Seite ist der fahrbare Teil der Welle so weit vom Ufer entfernt, dass man mit voller Kraft springen und paddeln muss, um eine Chance auf den Einstieg zu haben. Dementsprechend klappt es mit Shortboards auf der rechten Seite eher selten.
die drei Schwestern
die drei Schwestern
die Leiter
die Leiter
Einmal auf der Welle, macht es natürlich viel Spass - ausser, wenn der Wasserstand schwankt und sie sich auf einmal in eine weisse Walze verwandelt. Lohn der Angst ist eine sehr breite (bis zu 20m) und hohe (1,50+ m) Welle, die mit Long- und Shortboards gut zu befahren ist. Doch wie jeder Surfer weiss, hat das Fahren mal ein Ende. Dann kommt das nächste Problem: Wie kommt man aus dem Fluss wieder heraus?
Auf der rechten Seite wartet hilfreich ein mit freistehenden Stahlträgern ausgestattetes Wehr, um einen von den irdischen Problemen zu erlösen. Nur, wenn man nahe genug am Ufer hineinfällt, kommt man in ein Kehrwasser, das einen vom Wehr wieder weg und nach vorne bringt.
oh Scheisse
oh Scheisse
sogar mit Regenbogen
sogar mit Regenbogen
Aber wenn man das Kehrwasser nicht ordentlich erwischt, weil man in der Mitte reinfällt, wird es unangenehm. Die einzigen verbleibenden nahen Ausstiegspunkte auf der rechten Seite sind direkt vor und nach dem Wehr, d.h. man sollte seine Schwimmkünste schon sehr gut einschätzen können.
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